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Gesetz ist eben Gesetz. Zumindest so lange, bis einer dahinterkommt, dass es nicht verfassungskonform ist. Das muss man doch aber vorher wissen. Was macht man nun? Ein neues Gesetz. Laut Urteil des Obersten Gerichtshofs ist die flächendeckende Vorratsdatenspeicherung nicht mehr zulässig. …

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Was ist los in Delitzsch und Eilenburg?

4. Mazda-Lauf geht Sonntag an den Start

Am Sonntag fällt um 9.15 Uhr der der Startschuss zur 14. Auflage des Mazda-Laufes. In diesem Jahr werden wieder zahlreiche schnelle Läufer nicht nur aus Sachsen erwartet. Dafür gibt es zwei Gründe: Die Eilenburger stellen einen gut präparierten und schnellen 2 km-Rundkurs zur Verfügung und das Rennen ist in diesem Jahr zugleich die Sächsische Meisterschaft im Zehn-Kilometer-Straßenlauf. Foto: SWB/BB

Tanz-Tee
Eilenburg
(SWB). Strahlemann DJ Rainer Thoss erwartet alle Tanzlustigen am Donnerstag, 11. März von 14 bis 18 Uhr mit seinem handverlesenen Musik-Mix von Walzer, Schlager & Disco-Hits von den 60er bis heute. Außerdem gibt es diesmal zwischendurch eine Schau fetziger Klamotten und ausgefallene Accessoires für wenig Geld... Tischreservierung nicht vergessen!

Gewinner
(SWB). Je 2 Freikarten für die Buchmesse Leipzig können sich bei uns in der Geschäftsstelle in der Delitzscher Marienstrasse abholen: Gabriele Hesse aus Delitzsch, Rene Kowalski aus Döbernitz und Siegmund Wilke aus Eilenburg. Herzlichen Glückwunsch!

Stadtfest
Eilenburg
(SWB). Die nächste Beratung zur Vorbereitung des Stadtfestes in Eilenburg ist am 31. März. Sie findet um 10 Uhr im Rathaus der Stadt Eilenburg/Ratssaal statt. Schwerpunkt wird die Beteiligung der Vereine sein. Alle interessierten Vereine und Bürger sind dazu herzlichst eingeladen.

„Operation Titelverteidigung“
Eilenburg
(SWB/abt). „Operation Titelverteidgung“ - nennen es die Männer und Frauen vom Eilenburger Kraft & Fitneß e. V., dessen bis zu Weltmeistertiteln reichende Karriere (!) übrigens 1984 mal ganz spartanisch klein im ehemaligen Lehrlingswohnheim „Hermann Matern“ begonnen hatte... Dieses Jahr starteten acht Mannschaften, die besten vier (KSV Bad Lausick, Rotation Langenbach, Kraft & Fitness Eilenburg I und II) qualifizierten sich vor wenigen Tagen für’s große Finale.
Die Eilenburger, die letztes Jahr sogar mit einem Doppelsieg punkten konnten, stehen nach der Vorrunde auf Platz 1 und 3. Sie wollen ihren Titel auf jeden Fall verteidigen und bieten ihre stärksten Athleten auf. Jugendweltmeister Stephan „Paule“ Staruß wird ebenso an die Hantel gehen wie der Juniorenkaderathlet Vincent Curth. Neben den Nachwuchs werden auch die international erfahrenen Kraftdreikämpfer Andre Steinert, Markus Rücker, Tony Hager und Marcel Mette auf der Bühne stehen. Wer am Nachmittag des kommenden Samstags noch nichts spannendes vor hat, sollte sich das Spektakolo wirklich nicht entgehen lassen.
Der Eintritt ist frei und für Speis und Trank ist gesorgt. Applaus haben die Kraftsportler auf jeden Fall schon mal dafür verdient, dass sie es mit ihrer überzeugenden Austragungs-Bewerbung geschafft haben, doch tatsächlich den World-Cup im Kraft & Fitness (27./28.10.2010) nach “EB” zu holen. Die „Operation Titelverteidigung“ findet am Samstag im Bürgehaus statt und beginnt um 14 Uhr. Interessierte Besucher sind dazu herzlich eingeladen.

Am kommenden Samstag geht es im Bürgerhaus beim Kraftdreikampf wieder richtig zur Sache. Foto: SWB/Kraft & Fitness Eilenburg


„Die Zukunft nicht vergessen!“

Kathrin Niedermanner über Schwimmen,
Kommunalpolitik und die B 87n

Doberschütz
(SWB). Heute wird in der Gemeinde Doberschütz ein neuer Bürgermeister gewählt. Es könnte aber durchaus auch eine Bürgermeisterin werden. Für dieses Amt jedenfalls kandidiert Kathrin Niedermanner und mit ihr sprach das SonntagsWochenBlatt über ihre Beweggründe.

SWB: Wie sind Sie zur Politik gekommen?
Kathrin Niedermanner:
Zur Lokalpolitik stieß ich im Jahr 2002, als sich die Bürgerinitiative gegen ein Motodrom in der Dübener Heide gründete. Mein Mann ist übrigens für diese Bürgerinitiative „Bürger für Bürger“ im Gemeinderat aktiv. Seitdem schauen wir ein bisschen genauer hin, was in der Gemeinde passiert..

In Eilenburg sind Sie seit geraumer Zeit oft in der Schwimmhalle anzutreffen… Ist das Ihre Berufung oder gar der Beruf?
Nachdem ich jahrelang als Bankkauffrau tätig war, habe ich mich 2006 entschieden, mich als Schwimmtrainerin selbständig zu machen. Seitdem arbeite ich als Dozentin für die Eilenburger Volkshochschule und den Kreissportbund, habe Verträge mit Eilenburger Schulen und leite die Abteilung Schwimmen des SV Lokl mit knapp 170 Mitgliedern. Mein großes Ziel ist es, Menschen die Freude an lebenslanger sportlicher Betätigung zu vermitteln. Das hält den Geist fit und den Körper gesund.

Das ist erstaunlich. Also haben Sie jetzt Ihr Hobby zum Beruf gemacht?
Ja und ich habe diesen Schritt nie bereut, auch wenn in der heutigen Zeit eine Selbständigkeit wahrlich kein Zuckerschlecken ist. Aber ich liebe Kinder und ihnen sowie den erwachsenen Menschen und den Menschen mit Handycap beim gesunden Schwimmen behilflich zu sein, macht mir sehr viel Spaß . Neben meiner Familie und den vielen Freunden lese ich sehr gern nordische Krimis z.B. von Henning Mankell. Mein persönlicher Höhepunkt in diesem Jahr (neben meiner Kandidatur als Doberschützer Bürgermeisterin) wird die Teilnahme an der Master-Weltmeisterschaft der Schwimmer im August in schwedischen Göteborg sein.

Wie kam es nun zur Kandidatur für die Wahl am heutigen Sonntag?
Die Kandidatur erfolgte nach Gesprächen mit der SPD und den Linken sowie der Bürgerinitiative. Mir war wichtig, Demokratie zu leben und meinen Kindern zu zeigen, dass es sich lohnt, sich einzumischen. Nur einen Namen auf einem Wahlzettel zu sehen, gehört für mich nicht zu akzeptabler Demokratie. Auch wenn der Amtsinhaber Herr Märtz auf Grund seiner langjährigen Erfahrungen im Amt im Vorteil ist, denke ich, dass es für die Wähler Alternativen geben sollte. Nun liegt es an den Wahlberechtigten, zur Urne zu gehen und ihre Rechte wahrzunehmen.

Was ist Ihnen in der Kommunalpolitik wichtig?
Die Entwicklungen des Kindergarten- und Grundschulstandortes Doberschütz intensiver zu betrachten, sehe ich als sehr wichtig an. Junge Familie brauchen einen Platz, in dem sie ihre Kinder ruhigen Gewissens hingeben können, um ihrer Arbeit nachzugehen. Fällt in einer Großgemeinde wie Doberschütz so ein bedeutsamer Platz weg, ziehen die Leute nicht mehr zu, sondern suchen sich ein neues Lebensumfeld. Auf Dauer führt das zur Verödung der Dorfteile, denn ohne Kinder, Jugendliche und Familien gibt es kein aktives und attraktives Gemeinde- und Vereinsleben mehr. Deshalb wird es wichtig, bei kommenden Gebietsreformen unsere Zukunft nicht zu vergessen. Und ich denke, dass die älteren Bürger einbezogen werden wollen und davon profitieren, wenn ihre Bedürfnisse wahrgenommen und realisiert werden. Meine schlimmste Vorstellung ist ein Dorf ohne Leben, ohne Perspektiven, ohne Visionen.

Was würden Sie sich als erstes vornehmen, wenn Sie heute Abend mit der Stimmenmehrheit die Wahl gewinnen würden?
Zu einem lebenswerten Umfeld gehört für mich ein vernünftiger, konstruktiver und zielorientierter Umgang mit den Belangen der Bürger. Ich denke, eine der ersten Handlungen meinerseits wäre das Anbieten von Bürgersprechstunden, um mich kennenzulernen und gleichzeitig zu hören, was passt und was passt eben nicht. Ich kann mir zum Beispiel nicht vorstellen, dass die Menschen der Gemeinde gegenwärtig mit dem Ausbau der B 87n in allen Dingen einverstanden sind. Ein Leben hinter einer Mauer ist für die Anrainer der autobahnähnlichen Strasse wenig attraktiv. Hier brauchen wir mehr Offenheit und mehr Bürgernähe, um nicht wieder in einer Bürgerinitiative zu landen. Dies wäre eines der Aufgabenfelder, die ich am Montag nach der Wahl angehen würde.

Gespräch: Andreas Bechert

Sie will heute Bürgermeisterin in der Gemeinde Doberschütz werden: Kathrin Niedermanner. Foto: SWB/Prochnow


„Lebenswege“ gehen weiter
Bad Düben
(SWB/abt). Die seit 2001 bestehende Veranstaltungsreihe „Lebenswege“ werden 2010 eine Fortsetzung finden. „Viele Bürger der Region fordern mich auf“, so berichtete in dieser Woche Erhard Rutz gegenüber dem SonntagsWochenBlatt, „nicht aufzugeben und weiterzumachen mit dem Kulturangebot, auch weil sie darin eine Bereicherung des geistig kulturellen Lebens sehen.“ Dieser Wunsch wird nun in die Tat umgesetzt. Sein Neustart – auch ohne die Sparkasse Leipzig mit ihrem bisherigen Sponsoring im Rücken – erfolgt am 23. April 2010. Sein erster Gast wird der Finanzexperten der Deutschen Bank, Dr. Edgar Most, sein. Bei den kommenden „Lebenswegen“ stehen wieder Prominente aus Literatur, Theater, Film und Politik im Mittelpunkt der Gesprächsabende. 2010 kommen der Pfarrer Christian Führer mit seinem Buch „Und wir sind dabei gewesen. Die Revolution, die aus der Kirche kam“, die Schauspielerin Ursula Karusseit mit „Wege übers Land und durch die Zeiten“ sowie Joachim Gauck mit „Winter im Sommer – Frühling im Herbst“. Um die Finanzierung der Veranstaltung abzusichern, wird ein vertretbarer Eintrittspreis zwischen 6 bis 8 Euro erhoben. Förderung und Unterstützung erfahren die „Lebenswege“ durch das Unternehmen Profiroll Bad Düben, welches in der Firma einen Veranstaltungsraum kostenfrei zur Verfügung stellt. Erhard Rutz: „Ich hoffe und wünsche, dass das Publikum mir auch weiterhin die Treue hält und möglichst zahlreich zu den Lebenswege-Abenden kommt.“

Dr. Dr. Erhard Rutz führt am 23. April die „Lebenswege“ fort.
Foto: SWB/privat

Club 50 plus
Eilenburg
(SWB). Am kommenden Mittwoch, 10. März, 14 Uhr, findet im Rahmen des Clubs 50 plus eine Buchlesung statt. Herr Münzberg wird sein Buch „Zu treuen Händen“ vorstellen. Dazu sind alle Freunde des Clubs und auch interessierte Bürger in die Begegnungsstätte der Volkssolidarität in der Eilenburger Eckartstraße herzlich eingeladen.

Sprechtag
Delitzsch
(SWB). Am Montag, dem 8. März 2010 steht der CDU-Landtagsabgeordnete Volker Tiefensee in der Zeit von 16 bis 17 Uhr in Delitzsch in der CDU-Geschäftsstelle, Schulst. 11 allen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt und des Umlandes für ein persönliche Gespräche zu Verfügung. Volker Tiefensee freut sich auf ihren Besuch.

Vernissage
Eilenburg
(SWB). „Junge Künstler EB 2010“ – so lautet der Titel der neuen Sonderausstellung, die am kommenden Freitag, 12. März um 11 Uhr im Stadtmuseum im Roten Hirsch eröffnet wird. Die jungen Künstler kommen in diesem Fall von der Karl-Neumann-Schule, der Schule „Am Bürgergarten“ und der Caritas-Schule aus Eilenburg.

60 Jahre Eheglück - OBM gratuliert dem Jubelpaar Kuznick

Delitzsch. Am vergangenen Donnerstag feierten Margarete und Rudolf Kuznick ihre Diamantene Hochzeit. Oberbürgermeister Dr. Manfred Wilde besuchte das seit 60 Jahren verheiratete Paar und überreichte einen Blumengruß. Bevor die beiden 2002 ihren Alterssitz in Delitzsch nahmen, wohnten sie in Zwochau und Glesien. Nun erinnerten sie sich an ihren Hochzeitstag 1950: „Damals lag so viel Schnee, dass wir gar nicht aus der Tür rauskamen.“ Foto: SWB/SV

Nur für Frauen: „5 Boys Live“ - Freikartenverlosung!
Bad Düben
(SWB/abt). Die Frauen toben, wenn die American Dream Men ihre stählernen Körper auf der Bühne präsentieren. Mit ihrer perfekten Bühnenshow voll Erotik, Tanz und Gesang ziehen Sie jede Frau in ihren Bann. Bei dieser pulsierenden Performance wird nicht nur das Auge verwöhnt, einige Frauen bekommen auch die Möglichkeit schon mal Hand anzulegen, ihren Favoriten zu berühren und sich von ihm verzaubern zu lassen. Höhepunkt ist die einzigartige „Verwöhnnummer“, bei der auch die letzte Hülle fällt! Auf Ihrer Tour kann man (nur für Frauen!) sie am 12. März live in Bad Düben erleben. Die 2stündige Show mit Fotosession beginnt 21 Uhr. Tickets gibt es über www.agentur-kultur.de, im Heide Spa und in der Touristinfo. Der Veranstalter verlost auf diesem Wege 3x2 Freikarten. Wer diese gewinnen möchte, der sollte morgen am Montag um 10 Uhr in unserer Geschäftsstelle unter 034202/51337 anrufen. Viel Glück!

Die American Dream Men kommen ins Heide Spa. Foto: Agentur

Fragebögen zum Energieprojekt wurden versandt
Delitzsch
(SWB/abt). In den vergangenen Tagen sind im Rahmen des Projektes „Energieefiiziente Stadt Delitzsch“ an etwa 4000 Delitzscher Haushalte Fragebögen der Universität Leipzig versandt worden. Mit diesem sollen Daten zum energiebezogenen Verhalten und zu Energieinvestitionen in privaten Haushalten erhoben werden. Die Fragebögen sind auch durch die Große Kreisstadt Delitzsch legitimiert. Ihre Ergebnisse werden nur in anonymisierter Form verwendet. Die Große Kreisstadt Delitzsch nimmt an dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) initiierten Wettbewerb „Energieeffiziente Stadt“ teil. Hierbei werden in insgesamt 15 Städten in Deutschland Untersuchungen durchgeführt und Konzepte entwickelt, um auf kommunaler Ebene geeignete Strategien und Technologien zur Energieeinsparung auszuloten. Ziel ist es, den CO2-Ausstoß in Delitzsch zu reduzieren und Handlungsempfehlungen für Energieeinsparungen in Industrie, Gewerbe und auch privaten Haushalten zu geben.
Die Kommunen mit den erfolgversprechendsten Konzepten erhalten in den kommenden drei Jahren mit finanzieller Unterstützung des BMBF die Möglichkeit, ihre Ideen in die Praxis umzusetzen.

Verkaufsoffene Sonntage
Landkreis
(SWB/abt). Am vergangenem Montag wurden vom Stadtrat in Eilenburg folgende verkaufsoffene Sonntage für die Verkaufsstellen der Stadt für 2010 beschlossen: 25. April – Sonntag zum 15-jährigen Jubiläum von „Marktkauf“; 13. Juni – Sonntag zum Stadtfest; 28. November – 1. Advent; 5. Dezember – Sonntag zum Weihnachtsmarkt. An diesen Tagen können Verkaufsstellen in der Zeit zwischen 12 und 18 Uhr geöffnet werden. In der vergangenen Woche haben auch in Delitzsch die Mitglieder des Stadtrates diese Thematik besprochen und dann folgende Termine für die verkaufsoffenen Sonntage beschlossen: Am 28. März, 12. September, 28. November und 19. Dezember dürfen im Jahr 2010 jeweils in der Zeit von 12 bis 18 Uhr Verkaufsstellen in der Großen Kreisstadt Delitzsch geöffnet sein.
Alle Termine werden in den kommenden Tagen noch in den jeweiligen Amtsblättern der Kommunen veröffentlicht.