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Was ist los in Delitzsch und Eilenburg?
11. Stoppelfest in Doberschütz
Vier tolle Tage mit Musik, Sport und vielen Überraschungen
Doberschütz (SWB/abt). Am 3. und 4. September findet das 11. traditionelle Stoppelfest in Doberschütz auf dem Sportplatz/ Festplatz statt. Dieses Jahr wird es wieder einige neue Höhepunkte geben. Wichtig dabei ist, dass fast alle Vorführungen und Attraktionen von den Einwohnern unseres Ortes selber durchgeführt werden. Das Programm sieht wie folgt aus:
Donnerstag 2. September
19 Uhr, Skatturnier in der Gaststätte am Morellensee; als 1. Preis wartet ein Spanferkel auf den Gewinner. Der Eintragung in Teilnehmerliste sollte bis 18.45 Uhr erfolgt, der Einsatz beträgt 10 Eur.
Freitag, den 3. September
19.30 Uhr, Fackelumzug für Familien mit Kindern und alle Doberschützer. Angeführt vom Fanfarenzug Eilenburg und der Feuerwehr Doberschütz. Anschließendes Lagerfeuer am Festplatz. Ab 20 Uhr Ü 30 Party. Die „Sterndisco“ wird mit Musik für Jung und Alt das Zelt einheizen.
Samstag, 4. September
Nachmittag auf dem Festplatz/ Sportplatz: Ab 13 Uhr, Volleyballturnier SV Frisch-Auf 1892 Doberschütze.V., Familienkegeln für Jedermann. Ab 14.30 Uhr Kindertanzgruppe und Kunstradfahrer SV Frisch-Auf 1892 Doberschütz e.V.. Ab 15 Kinderhaus „Landmäuse“ Doberschütz. Ab 15.30 Uhr, „Mode im Wandel der Zeit“ eine wunderbare Zeitreise mit Mode, Musik und Geschichten, Organisiert von den Doberschützer „Fifty-Fifty-Girls“. Um 17 Uhr steigt das Fussball der Bambinis des SV Doberschütz gegen die Bambinis des Heidmühler FC. Ab 20 Uhr der Party- und Stimmungsabend des Jahres mit: Faßbieranstich, Freibier (solange der Vorrat reicht), ca. 20 Uhr singt das Andrea Berg Double die größten Hit‘s des deutschen Schlageridols. Danach ist der Auftritt der Dream Dancer die Tanz- und Showgruppe aus Doberschütz. Ihnen folgt das Michael Jackson Double, Jump Style, Power, Tanz, Rhythmus mit jungen Doberschützern.
8. Hoffest bei Lienig
Ein Programm für die ganze Familie
Delitzsch (SWB/abt). Der Kartoffelhof Lienig, Zum Kartoffelhof 13 in Delitzsch, lädt Jung und Alt am 4. September zu seinem 8. Hoffest ein. Zwischen 10 und 18 Uhr ist hier allerhand los. Zur Eröffnung spielt die Blaskapelle „Frischluftprojekt“. Um 11 Uhr steht das beliebte Kartoffel schleudern auf dem Programm. In der Mittagszeit gibt es das Schaudreschen mit historischer Alttechnik. Um 13.30 Uhr beginnt die Oldtimerparade. Hierzu werden noch Oldtimer gesucht. Wer so ein Gefährt hat und diesen mit zur Schau stellen möchte, der sollte sich noch bis zum 1. September bei Lienigs anmelden (Tel. 034202/58000). Um 15 Uhr spielen die Delitzscher Stadtmusikanten auf und um 17 Uhr ist der Auftritt der Kinder- und Jugendtanzgruppe Delitzsch geplant. Über den gesamten Tag verteilt gibt es Aktionen für Kinder und auch die beliebten Fahrten mit der Feldbahn. Weiterhin ist eine Technikausstellung zu sehen und es werden Führungen durch die Hallen angeboten. Für das leibliche Wohl wir bestens gesorgt sein.
Weitere Infos unter www.kartoffelhof-lienig.de.
Ein Tag der Begegnung
Superintendent Dr. Christian Stawenow über Grenzen, Glaube und Gott
Torgau (SWB). Am kommenden Sonntag findet in Torgau der 6. Kreiskirchentag des Evangelischen Kirchenkreises Torgau-Delitzsch statt. Darüber, was die Besucher dort alles so erwartet, sprach das SonntagsWochenBlatt mit dem Superintendenten des Kirchenkreises, Dr. Christian Stawenow.
SWB: Nach 10 Jahren kommt der Kreiskirchentag zurück nach Torgau. Vor 10 Jahren erfolgte die Zusammenlegung beider Kirchenkreise. Ist der
Kreiskirchentag seine ihm angedachten Funktion in den Jahren gerecht
geworden?
Dr. Christian Stawenow:
Ein solches Fest ist immer ein Tag der Begegnung. Es lebt davon, dass sich die Menschen aus den Gemeinden des gesamten Kirchenkreises aufmachen, die Wege nicht scheuen und sich die Zeit nehmen. Das ist bei allen Kreiskirchentragen zunehmend geschehen. Die besonderen Erfahrungen des Zusammenseins mit der Botschaft der Bibel, fröhlicher Musik, jede Menge anderer Angebote und einem festlichem Gottesdienst, auch bedeutenden Persönlichkeiten bleiben in guter Erinnerung.
SWB: Der Kirchentag ist ja nun keine "geschlossene Veranstaltung" der Christen aus unserer Region. Was dürfen alle Besucher dort erwarten?
Sie dürfen erwarten, herzlich willkommen zu sein und wie immer ihnen der Sinn steht, unsere Landesbischöfin bei der Bibelarbeit kennen zu lernen, über den Markt der Möglichkeiten zu schlendern und dabei einen Kaffee zu trinken, das spannende Kinder- oder Jugendprogramm zu erleben, einem Kindermusical zu lauschen und schließlich in der herrlichen Marienkirche einen richtigen großen Gottesdienst mit Chören, Posaunen und Orgel und Prof. Engemann als Gastprediger zu erleben.
SWB: Das Motto am kommenden Sonntag lautet "Ich bin so frei". Um welche Art der Freiheit soll es sich dabei handeln?
In diesem Jahr feiern wir 20 Jahre deutsche Einheit. Äußere grenzen sind gefallen mit der D-Mark konnte man in aller Welt einkaufen, vorausgesetzt, an hatte sie in ausreichendem Maße. Für viele mens hen gab es neue , große Nöte, vor allem durch Arbeitslosigkeit und geringe Einkommen. Christlicher Glaube, weil er sich an Gott bindet und sich nicht durch enge Grenzen binden lässt, bringt freie Menschen hervor, die ihr Leben unter allen Umständen gestalten können. Wie das für uns im Jahr 2010 aussehen kann, steht an diesem Tag zur Diskussion.
SWB: Interessante Gäste haben sich zur Podiumsdiskussion angesagt, die um 11 Uhr im Plenarsaal des Schlosses beginnt. Erwarten Sie eine heiße Diskussion?
Es gibt brisante Themen, um die wir in einer freiheitliche gesellschaft nicht herum kommen. Mindestlöhne, Schutz des Sonntages, Wehrpflicht, Einwanderung, gerechte Märkte, Atomausstieg… „Ich bin so frei“ heißt Jo oder Nein sagen zu müssen. Daran scheiden sich die Geister. Faule Kompromisse sind verboten.
SWB: Wie immer wird es einen Markt der Möglichkeiten geben. Worauf dürfen sich die Besucher da freuen?
Auf ein buntes treiben, bekannten und neuen Angeboten, ich bin selbst gespannt.
SWB: Torgau ist ja nun die Stadt der Reformation und der Wiege evangelischer Kirchenmusik. Werden die Kirchentagsbesucher davon etwas mitbekommen?
Natürlich die Orte der Reformation sind unsere Plätze und Räume. Bei unserem Kreiskirchentag wird auch inhaltlich der Atem der Reformation spürbar sein, auch durch die Kirchenmusik im Abschlussgottesdienst.
Gespräch: Andreas Bechert
"Ich bin so frei"
6. Kreiskirchentag in Torgau

Zwischen dem Schloss Hartenfels und der Stadtkirche St. Marien wird am 5. September 2010 der 6. Kreiskirchentag in Torgau stattfinden.
Nordsachsen. Vor 10 Jahren schlossen sich die ehemaligen Kirchenkreise Delitzsch/Eilenburg und Torgau zusammen. Seit 10 Jahren gibt es im zweijährigen Abstand einen gemeinsamen Kreiskirchentag. Anfangs gedacht zum gegenseitigen Kennenlernen, hat sich das Fest zu einem Höhepunkt im kirchenkreislichen Leben gemausert. In diesem Jahr lädt der Kirchenkreis Torgau-Delitzsch zu seinem 6. Kreiskirchentag ein, der am 5. September 2010 in Torgau stattfinden wird. Vor zehn Jahren startete dort auch der 1. Kreiskirchentag, der unter dem Motto stand: „Die Gott suchen, denen wird das Herz aufleben“. Rückblickend fasst Superintendent Dr. Christian Stawenow diese Dekade wie folgt zusammen: "Wir standen noch ganz am Anfang des neuen Kirchenkreises nun freue ich mich auf die vielen bekannten Gesichter aus den Gemeinden von Schkeuditz bis Döbrichau, von Tornau bis nach Paußnitz und natürlich auch auf alle, mit denen das Kennenlernen noch aussteht." Einander begegnen, fröhlich feiern, sich der Hoffnung des Glaubens vergewissern und unseres Auftrages, im Sinne des Evangeliums zu leben und zu wirken, das gehört zu einem solchen Tag einfach dazu. Diesmal steht das Thema „Freiheit“ im Mittelpunkt diese Festes: „Ich bin so frei“. Nicht nur die zwanzig Jahre deutsche Einheit stehen im Hintergrund unserer Themenwahl, sondern vor allem die Freiheit, die uns Christen im Glauben an Jesus Christus eigen ist. Martin Luther hatte dazu 1520 eine bedeutende reformatorische Schrift verfaßt: „Von der Freiheit eines Christenmenschen“ und die Evangelische Kirche in Deutschland will sich als „Kirche der Freiheit“ verstehen. Was unsere christliche Freiheit bedeutet, wie wir sie gestalten, wo sie gefährdet oder gar verloren gegangen ist. "Ich bin gespannt auf noch viele andere Impulse", meint Dr. Stawenow und denkt wohl an dieser Stelle zum Beispiel an die Bibelarbeit, zu der Landesbischöfin Ilse Junkermann erwartet wird. Dazwischen wird es wieder für Groß und Klein viele bunte Angebote geben. Lassen auch Sie sich zu einem kurzweiligen Tag in die Renaissancestadt nach Torgau einladen, die Stadt der Reformation und der Wiege evangelischer Kirchenmusik.Alle sind herzlich eingeladen!
Programmablauf
09.00 Uhr
Morgenblasen auf dem Schlosshof
09.30 Uhr
Eröffnungsandacht in der Schlosskirche
10.00 Uhr
Bibelgespräch mit Landesbischöfin Ilse Junkermann in der Schlosskirche;
10.00 Uhr
Workshops und Aktionen rund um die Wintergrüne 2: Taize Trommeln Profi-Porträtfotografie Mister Survival Beat Box Künstlerisches Schreiben Blackbox Improvisationstheater Punk Fotografie und Film unterwegs;
10.00 Uhr
Marionettentheater im Seitenschiff der Stadtkirche
11.00 Uhr
Podiumsdiskussion im Plenarsaal des Schlosses zum Kirchentagsthema „Ich bin so frei“ mit Pfarrer Prof. Dr. Wilfried Engemann, Pfarrerin Esther-Marie Ullmann-Goertz, Landrat Michael Czupalla und Unternehmer Mike Kühne; Moderation: Olaf Majer
11.00 Uhr
„Markt der Möglichkeiten“ zwischen Stadtkirche und Schloss
13.00 Uhr
Kindermusical in der Stadtkirche
14.15 Uhr
Grußworte und Musik auf der Kleinbühne neben der Stadtkirche
15.00 Uhr
Abschlussgottesdienst mit Abendmahl in der Stadtkirche (parallel zur Predigt findet ein Kindergottesdienst statt)
Für die Verpflegung ist gut gesorgt.
"Wir haben ein umfangreiches Sortiment"
Kleiderkammer der Diakonie stellt sich langsam auf den Herbst ein

Schon seit Jahren ist Gabriele Müller der "gute Geist" in der
Kleiderkammer der Diakonie im Regenbogenhaus. Jeden Donnerstag von 10-12 Uhr werden die Sachen hier ausgegeben.
Foto: SWB/A. Bechert
Delitzsch (SWB/abt). Jeden Donnerstag in der Zeit von 10 bis 12 Uhr, öffnet die Kleiderkammer im Diakonie-Kinderhaus "Zum Regenbogen" in der Delitzscher Gellertstraße 26a ihre Pforten. Dort wartet dann schon
Gabriele Müller auf ihre Kundschaft. Die Regale sind gut gefüllt. Hier
findet man neben Bekleidung für jung und alt auch Bettwäsche,
Handtücher, Schuhe, Gardinen, Taschen, Spielzeug und Geschirr. Doch
die ehrenamtliche Tätigkeit von Gabriele Müller beschränkt sich nicht
nur auf die Ausgabe der Sachen ab Bedürftige. Dazu gehört auch, die
frisch eingetroffenen Spenden durchzusehen und einzusortieren. In
diesen Tagen beginnt schon langsam der Sortimentswechsel. Angesichts
der gemäßigten Temperaturen, rückt nun langsam aber sicher wärmere
Kleidung in den Mittelpunkt des allgemeinen Interesses. Den Sommer
über war die Nachfrage nicht ganz so stark, doch dass ist immer
saisonal bedingt. Die vorhanden Bekleidung macht einen guten Eindruck
- vieles ist oft nur wenig oder kaum getragen worden. Bezugsberechtigt
ist, der sich bei Gabriele Müller mit einem Harzt IV-Bescheid oder dem
Sozialpass der Stadt Delitzsch ausweisen kann. Wer selber etwas zum
Fundus der Kleiderkammer beisteuern möchte, der dann die Sachen die
ganze Woche über im Bereich der Tagespflege im Regenbogenhaus abgeben.
Andreas Bechert
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