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Maxe ist Experte - Gartentipps im SWB:
Gemüse aus dem Garten
Hallo Nachbarn! Seit Jahren erschüttern Berichte über Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in Lebensmitteln und insbesondere in Obst und Gemüse, die Öffentlichkeit. Da fragt man sich zum Beispiel: Warum kommen solche belasteten Gemüse überhaupt auf den Markt, wenn wir das alles wissen. In Deutschland wird viel gesetzlich geregelt, dürfen Pflanzenschutzmittel nur nach genauen Vorschriften verkauft und angewendet werden. Aber da alle immer billiger einkaufen wollen, nehmen wir viel zu viel in Kauf. Sicher, Bio-Lebensmittel sind teurer, aber die Gesundheit sollte jedem etwas wert sein. Deshalb ist es ein sehr wertvoller Beitrag, wenn wir in unseren Haus- oder Kleingärten wenigsten konsequent auf „Bio“ umstellen. Biologischer Gartenbau heißt aber auch, entweder ganz oder gar nicht.
Das Thema Bodenfruchtbarkeit in der Landwirtschaft und die Versorgung mit Lebensmitteln wird immer schwieriger. Humus zu zerstören und zu verbrauchen das geht schnell. Wieder welchen aufzubauen, das dauert Jahrzehnte. „Dank“ der industriellen Nutzung von landwirtschaftlichen Flächen wird der Boden ausgelaugt und verliert seine Haltekraft für Wasser und Nährstoffe. Auf diese Art der Produktion haben wir als „kleine Gärtner“ keinen großen Einfluss, es sei denn, wir steigen um auf „Bio“-Lebensmittel, die sich aber sicher nicht jeder von uns leisten kann.
Was wir uns aber leisten können, ist der „Bio“-Anbau im eigenen Garten. Sichern wir deshalb, dass wenigstens unsere eigene Familie sich aus dem Garten gesund ernähren kann, indem wir auf Kunstdünger und Spritzmittel verzichten. Dafür gibt es Alternativen wie Kompost zum Düngen und Pflanzenbrühen zum Spritzen. Ja selbst Pflanzenschutzmittelhersteller haben sich „naturgemäßes Gärtnern“ auf die Fahnen geschrieben und bieten Mittel aus der Natur für Spritzzwecke an. Und manchmal hilft selbst eine verdünnte FitLösung gegen Blattläuse.
Das weiß Ihr Maxe!
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Kohl lecker und gesund
Hallo Nachbarn! Vor noch nicht allzu langer Zeit war das Image des Kohlgemüses denkbar schlecht. Wissenschaftler sagen heute, Kohl ist lecker, gesund und verweisen auf die Japaner, die nun wirklich viel Kohl verzehren und weltweit am längsten leben.
Die zu den Kreuzblütlern gehörenden Kohlsorten sind blutreinigend, entzündungshemmend, cholesterinsenkend, und der neueste Trend besagt sogar vorbeugend gegen Krebs.
Aus Weißkohl zubereitete Gerichte liegen auch in der Küche voll im Trend. Ob roh, als Gemüse oder Sauerkraut alles ist gleich beliebt. Besonders Wirsingkohl hat es sogar zum Nobelgemüse geschafft. Rotkohl, Grünkohl, Steckrüben sind die rustikalen Arten. Blumenkohl als Feingemüse scheint in letzter Zeit seinen Rang an den Brokkoli zu verlieren, der auf Grund seiner der grünen Farbe zugeschriebenen gesundheitlichen Wirkung und seines Vitamingehaltes sehr beliebt ist.
Auch neue Kohlsorten aus dem asiatischen Raum sind es wert, probiert zu werden. Dazu gehören Chinakohl, Pak Choi oder Japanischer Senfkohl. Diese Sorten haben durchaus Vorzüge. Sie sind schnell, leicht und sauber zuzubereiten. Es gibt keine Blähungen, sie halten lange frisch und sind geschmacklich auch zu empfehlen. Wer einmal sehen will, wie so etwas im Garten angebaut aussieht, der sollte sich den Garten der asiatischen Betreiberfamilie am Halong- Markt in Torgau-Nordwest anschauen. Vielleicht kommt man auch mit dem Besitzer ins Gespräch über seine ungewöhnlichen Gemüsearten und ihre Anbaumethoden. Maxe jedenfalls staunt jedes Jahr aufs neue über diesen asiatischen Garten.
Bis bald! Ihr Maxe!
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Pflanzenschutz-Hinweise
Hallo Nachbarn! Viele Krankheiten machen uns Gartenfreunden auch in diesem Jahr das Leben schwer. Also ist Bekämpfung angesagt. Es gibt aber bestimmte Regeln, die man vor dem Einsatz der chemischen Keule unbedingt beachten sollte. So ist als erster Schritt immer die Klärung der Krankheiten vorzunehmen. Ferndiagnosen sind da sehr schwierig und sollten nicht vorgenommen werden. Sicher, viele Krankheiten erkennt man an ihren typischen Symptomen, aber die Bestimmung der Krankheit anhand von Blatt-, Frucht- und Triebproben ist immer sicherer. Es muss auch nicht immer eine Krankheit sein, die das Wachstum behindert, mitunter sind es nur Standort- oder Bodenprobleme, oder gar nur fehlende Bewässerung oder auch Düngung.
Sollten all diese Dinge geklärt sein, wird sich in manchen Fällen der Einsatz von chemischen Mitteln nicht vermeiden lassen. Dann aber bitte genau die Gebrauchsanleitung lesen. Man erlebt es immer wieder, dass viel zu großzügig mit diesen Dingen umgegangen wird. Alle Mittel sind auch nur für die Krankheit einzusetzen, für die sie auch zugelassen sind. BI 58 ist ein Mittel, mit dem besonders häufig gegen alle Vernunft umgegangen wird. Chemische Mittel sind Substanzen, die zur Vernichtung von Schädlingen zusammengemischt wurden, sie sind auf jeden Fall gefährlich. Besonders Kinder und Haustiere sollten von ihnen ferngehalten werden. Dann ist auf jeden Fall die Karenzzeit, also die Zeit, die man warten muss, bis das Gift abgebaut ist und man das Obst und Gemüse wieder verzehren kann, einzuhalten. Spritzmittel sollten auch niemals bei Temperaturen über 25 Grad Celsius eingesetzt werden. Regnen darf es aber auch nicht und Windstille ist von Vorteil, um ein Abdriften des Mittels auf andere Kulturen zu vermeiden.
Was das Mittel BI 58 angeht, so kann man an viele Gartenfreunde nur appellieren, ihren leichtfertigen Umgang mit diesem Mittel zu überdenken. Es ist ein Spritzmittel und im Kleingarten nur noch für ganz wenige Kulturen zugelassen und schon gar nicht zum Ausbringen mit der Gießkanne geeignet.
Das rät Ihr Maxe!
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Regelmäßig düngen?
Hallo Nachbarn! Müssen Pflanzen regelmäßig gedüngt werden? Darauf möchte ich heute versuchen, eine Antwort zu geben. In der Natur ist der Kreislauf der Nährstoffe bestens geregelt. Sie kommen durch Verrottung alter Pflanzenteile immer wieder zurück, solange niemand eingreift. Im Garten ist dieser Kreislauf unterbrochen. Blätter werden aufgesammelt, Rasen gemäht, Unkraut entfernt. Somit gehen wiederverwertbare Nährstoffe verloren und müssen durch Düngung nachgeschoben werden.
Obst und Gemüse benötigt lebenswichtige Nährsalze für kräftiges Wachstum, schmackhaften Fruchtbesatz und reiche Ernten. Zur Auswahl hat man organische Dünger oder mineralische Dünger.
Mineralische Dünger sind speziell auf den Bedarf der Pflanzen abgestimmt, werden am besten in Wasser aufgelöst und entfalten schnell ihre Wirkung. Organische Dünger bestehen aus organischen Stoffen wie tierischem Horn oder Blutmehl sowie pflanzlichen Komposten oder Mist. Sie müssen im Boden erst von den Bodenlebewesen zerlegt werden, ehe die Pflanze sie aufnehmen kann und haben dadurch häufig eine längere Wirkungsdauer. Persönlich tendiere ich verstärkt zur organischen Düngung, denn zum Kompostieren geeignete Dinge fallen in jedem Garten massenhaft an. Sicher, es macht etwas Mühe, einen gepflegten Kompost anzulegen. Dafür hat man aber in jedem Frühjahr seine organische Düngung, seine Erden für die Jungpflanzenanzucht und die Befüllung von Kästen und Kübeln kostenlos zur Verfügung. Dann beim Umgraben noch Hornspäne untergegraben und der Garten ist den ganzen Sommer versorgt. Denn für diese Art der Düngung gilt immer noch die alte Gärtnerweisheit: „Federn, Horn und Haare düngen sieben Jahre.“
Bis bald, Ihr Maxe!
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Die Gewürznelke
Hallo Nachbarn! Die Heilpflanze des Jahres 2010 ist die Gewürznelke. Sie wächst zwar nicht in unseren Gärten, ist aber so eine interessante Heilpflanze, dass man auch über sie ein wenig mehr wissen sollte.
Ursprünglich stammt der Gewürznelkenbaum von den Molukken, einer indonesischen Inselgruppe. Heute kommen die meisten Nelken aus Madagaskar und Tansania. Alle Teile des immergrünen Baumes enthalten ätherische Öle. Doch die ungeöffneten Blütenknospen haben den höchsten Wirkstoffgehalt. Ein besonderer Stoff ist Eugenol, was leicht betäubend wirkt und auch im Zimt enthalten ist. Für das Küchengewürz Nelke werden die Knospen getrocknet. Nelken verfeinern in der Küche süße und herzhafte Speisen.
Schwere Speisen werden bei Zugabe von Nelken leichter verdaulich und erhalten eine besondere Note. In Deutschland ist die Nelke besonders in den Wintermonaten beliebt. Für Lebkuchen, Gebäck, Punsch und Glühwein. Für medizinische Zwecke werden auch Blütenstände und Blätter verwendet. In der Medizin hilft das ätherische Öl der Nelke gegen Zahnschmerzen und wirkt unterstützend bei der Behandlung von Diabetes und Rheumaerkrankungen. Nelken wirken schmerzstillend, antibakteriell und entzündungshemmend, aber auch belebend für den Körper. Sie beseitigen Mundgeruch, regen den Appetit an und fördern die Verdauung. All diese Vorzüge begründen die Wahl zur Heilpflanze des Jahres 2010 und sollte uns anregen, über die Gewürznelke auch einmal nachzudenken.
Bis bald, Ihr Maxe!
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Tränende Herzen
Hallo Nachbarn! Tränende Herzen welch romantischer Name für eine wunderschöne Frühjahrsstaude.
Die Tränenden Herzen gehören zu den attraktivsten Stauden die man im Garten haben kann. Sie blüht schon ziemlich zeitig im Frühjahr, nimmt dabei leider aber auch bei Spätfrösten mitunter noch Schaden. Aber sie ist wiederum so robust, dass sie sich auch davon wieder erholt. Das Tränende Herz ist eine sehr alte Bauerngartenblume, die nie ihre Beliebtheit verloren hat. Ursprünglich stammt sie aus Ostasien und hat sich in kürzester Zeit seit 1848 in ganz Europa verbreitet.
Die Staude liebt Halbschatten und feuchten Boden. Sie blüht im Frühjahr außergewöhnlich lange für eine Staude, danach zieht sie ihr Laub ein. Es sollte deshalb immer auf im Sommer blühende Nachbarn geachtet werden.
Das Tränende Herz sollte man jahrelang ungestört wachsen lassen. Durch seine verholzende Wurzel eignet es sich nicht gut zum Verpflanzen. Und wenn dies doch einmal erfolgen soll, dann bitte im Jungpflanzenstadium. In einer gut sortierten Staudenanlage vermehrt sich die Staude sehr gut durch Samen selbst. Die kleinen Pflänzchen sind an ihren dreigeteilten Blättern gut zu erkennen. Wenn gemulcht und wenig gehackt wird, kann man bald den Nachwuchs im Garten erkennen. Die eigenartige Blütenform der Herzen wirkt auch sehr gut als Schnittblume und da reicht mitunter ein einziger Stängel.
Gängig sind die Sorten mit roten Herzen. Aber auch weiße Sorten gibt es. Leider sind diese Züchtungen nicht so robust und haben meist nicht so eine lange Lebensdauer wie die roten Sorten. Aber wie immer im Leben sind gerade die besonderen Farben, Sorten und Formen beliebt und deshalb sollte man ruhig auch andere Farben ausprobieren.
Bis bald! Ihr Maxe
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„Kartoffeln machen dick“
Hallo Nachbarn! Dass die Aussage „Kartoffeln machen dick“ heute nicht mehr aufrechterhalten wird, dürfte wohl keine Neuigkeit sein. Kartoffeln sind gesunde Kraftpakete, die durch ihre Kohlenhydrate, Eiweiße und Ballaststoffe den Körper nachhaltig sättigen und reichlich Energie liefern. In 100 Gramm Kartoffeln stecken etwa 12 Milligramm Vitamin C. Aber auch Zink, Kupfer, Phospor, Fluorid, Kobalt, Kalium, Magnesium, Fett und Eiweiß gehören zu den gefragten Inhaltsstoffen.
Weitere Bestandteile helfen bei der Bildung roter Blutkörperchen, schützen uns vor Krebs und beugen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Wer da noch nicht vom eigenen Kartoffelanbau im Garten überzeugt ist, der sollte zusätzlich noch wissen, dass 100 Gramm Kartoffeln nur 70 Kalorien besitzen und Pellkartoffeln noch gesünder als Salzkartoffeln sind. Beim Kartoffelndämpfen werden der Geschmack und die wertvollen Inhaltsstoffe geschont. Bleibt mir nur hinzuzufügen, dass jetzt die richtige Zeit ist, um Kartoffeln im Garten anzubauen. Auf gründlich bearbeitetem und gut mit Humus versorgtem Boden fühlen sich Kartoffeln besonders wohl. Kartoffeln werden in Reihen gesteckt und anschließend angehäufelt. Das ist vielleicht ein wenig anstrengend, aber damit ist auch schon alles geschehen, was dazu gehört. Bis die Reihen durch das Kartoffelkraut geschlossen werden, wird vielleicht noch zwei- bis dreimal leicht gehackt, und dann hat man Ruhe bis zur Ernte. Zeitige Sorten kann man bereits ab Ende Juni ernten. Mittelfrühe und lagerfähige Kartoffeln können bis kurz vor Eintritt des ersten Frostes geerntet werden. Selbst wenn das Kartoffelkraut schon abgestorben ist, liegen Kartoffeln mit Erde zugedeckt gut in ihren Dämmen.
Wer es also auch einmal ausprobieren möchte, kann ja erst einmal mit wenigen Pflanzkartoffeln beginnen. Ich bin mir sicher, im darauffolgenden Jahr werden es schon ein paar Kartoffeln mehr sein, die gesteckt werden, denn nichts bringt solche sichtbaren Erfolge wie die Ernte von Kartoffeln.
Das weiß Ihr Maxe!
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Pflanzen fürs Zimmer
Hallo Nachbarn! Jetzt, wo die Gartenarbeit bei vielen von uns hoch im Kurs steht, kommen die Zimmerpflanzen mitunter etwas zu kurz. Viele Gartenliebhaber behelfen sich dann, auch diese in den Garten zu stellen und sind der Überzeugung, ihren Pflanzen damit etwas Gutes zu tun. Meist ist dies aber nicht so! Denn ein solcher radikaler Wechsel bedeutet für die Pflanze eine regelrechte Strapaze! Nicht umsonst heißen Zimmerpflanzen Zimmer-Pflanzen, weil sie den sich ständig ändernden Witterungsverhältnissen nicht angepasst sind und durch Wind, Regen und kühle Nächte Schaden nehmen können.
Auch in den Sommermonaten benötigen also Pflanzen, die unsere Wohnatmosphäre verschönern, Fürsorge. So brauchen sie neben einer ausreichenden Bewässerung Nährstoffe und Schutz vor zu starker Sonneneinstrahlung. Es gibt nur wenige Zimmerpflanzen, die pralle Sonne und noch dazu hinter Glas vertragen. Die Folge sind meist ausgeblichene, gelbe Blätter oder sogar noch schlimmer, regelrechte braune Brandflecken auf den Blättern. Wer also seinen Zimmerpflanzen etwas Gutes tun will, sollte ihnen im Zimmer im Sommer einen hellen, aber weniger sonnigen Platz geben und dafür sorgen, dass genügend Feuchtigkeit, auch Luftfeuchtigkeit vorhanden ist. Gern nehmen es die Pflanzen an besonders heißen Tagen an, wenn sie mit Wasser übersprüht werden. Meist stammen unsere Zimmerpflanzen ursprünglich aus tropischen Gebieten und sind ein feuchtwarmes Klima gewöhnt.
Das weiß Ihr Maxe!
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Invasion der Unkräuter
Hallo Nachbarn! Für die meisten Kleingärtner ist es wohl Ehrensache, den Garten unkrautfrei zu halten und dafür investieren wir mitunter eine ganze Menge Kraft. Nun ist es vielen von uns bereits aufgefallen, dass in letzter Zeit Unkräuter bei uns in solchen Mengen auftraten, wie wir das vorher so noch gar nicht kannten. Wurzelunkräuter konnte man ja noch gut im durchfeuchteten Boden jäten. Aber vor allem Samenunkräuter besiedelten schnell und vor allem flächendeckend freie Plätze im Garten. Und mitunter auch nicht nur die, sie unterwanderten Staudenanlagen, aus denen sie sehr schwer wieder zu entfernen sind. Und trotzdem darf man sie nicht einfach gewähren lassen, denn ihre Samen verbleiben teilweise Jahrzehnte keimfähig im Boden. Vogelmiere, die Disteln, Löwenzahn und ihr Hang, sich zu vermehren, sind uns ja allen hinreichend bekannt.
Doch es gibt immer mehr ungewöhnliche Wildkräuter, die sich den Lebensraum Garten aussuchen. Unter ihnen treten immer mehr Hirsearten in Erscheinung. Ehe man sie als „Ungräser“ erkennt, haben sie sich oft schon tausendfach vermehrt. Ein ungewöhnliches Unkraut ist der Schwarze Nachtschatten, der mit seinen schwarzen Beeren und Blüten wie bei den Kartoffeln verstärkt bei uns auftaucht und 40 Jahre Keimfähigkeit besitzt. Die Ambrosia hat in der letzten Zeit durch ihr allergenes Potenzial von sich reden gemacht und bringt Tausende Samen hervor. Diese Pflanze muss unbedingt eingedämmt werden. Das Jakobskraut bereitet weidendem Vieh große gesundheitliche Probleme und sollte auch von uns nur mit Handschuhen angefasst werden. Klar gilt für uns als Kleingärtner, nichts geht über jäten und hacken. Damit erhalten wir uns die Kontrolle über unseren Garten damit er nicht zu einem undurchdringlichen Dickicht verkommt. Und ganz so nebenbei wird auch der Boden gelockert, was wieder den Nutzpflanzen zugutekommt.
Bis bald! Ihr Maxe!
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Gärtnern, eine Leidenschaft
Dieser Überschrift werden bestimmt viele Gartenfreunde zustimmen, denn warum sollten sich sonst so viele gerade ältere Herrschaften freiwillig der nicht immer leichten Arbeit im Garten stellen. Einen Garten zu betreiben, das ist wie Eintauchen in eine grüne Welt, die außenstehende, dieser Leidenschaft nicht verfallene Menschen schwer nachvollziehen können.
Aber es kommt auch die Zeit, da wird die größte Leidenschaft von zu schwerer Arbeit beim Umgraben, Bäume pflanzen oder schwere Gießkannen schleppen, arg strapaziert. Jedoch gerade für uns Gartenfreunde, die nicht mehr so jung und beweglich sind, ist die Bewegung an frischer Luft und die Beschäftigung mit unserem Hobby wichtig. Gesundes Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten zu verzehren, ist dabei genauso wichtig, wie die Freude die man am Wachsen, Gedeihen und Blühen hat.
Um diesen Zustand noch recht lange zu erhalten, sollte man sich Gedanken machen, wie man sich mit Hilfsmitteln noch lange für seinen Garten fit halten kann. So könnte man aus Komposten Hochbeete machen, auf denen man in der richtigen Höhe die pflegeintensiveren Kulturen wie Salat, Radieschen oder Kräuter anbaut. In der Zeit, in der solche Hochbeete genutzt werden, könnten wieder neue Komposte wachsen, die dann ebenso verwendet werden.
Um zu häufiges Unkrautjäten zu vermeiden, könnte man auch mit Mulch oder Mulchfolie arbeiten. Mitunter reicht auch schon ein Umdenken in der Anbauplanung, wird mehr das angebaut, was nicht so pflegeaufwändig ist. Zuerst denke ich da an Kartoffeln, Zucchini, Kürbis, Gurken und Buschbohnen.
Ehe wir uns im Kleingarten überfordert und mutlos fühlen, sollten wir also darüber nachdenken, wie wir unserer Leidenschaft noch recht lange angepasst nachgehen können.
Das rät Ihr Maxe!
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Majestätische Kaiserkrone
Hallo Nachbarn! Jetzt im Frühjahr dominieren im Garten vor allem niedrige und halbhohe Arten. Osterglocken, Narzissen und Tulpen erfreuen unser Herz. Aber ein Zwiebelgewächs entwickelt sich zum gleichen Zeitpunkt in ganz kurzer Zeit zu einer wahrhaft majestätischen Pflanze die Kaiserkrone. Nachdem sich der dicke Stängel, umgeben von glänzend grünen Blättern, in die Höhe geschoben hat, ist es interessant, das Wachstum zu beobachten. Die erst aufrecht unter dem grünen Blattschopf sitzenden Blütenknospen beugen sich mit der Entwicklung langsam nach unten und entfalten dann sechs bis acht hängende Blütenglocken. Die aus dem Iran und dem Kaschmir stammenden Zwiebelblumen sind in jedem Garten eine wirkliche Augenweide. Sie verlangen aber auch nach der Blüte eine spezielle Behandlung, über die man Bescheid wissen sollte. Wichtig für eine jährlich wiederkehrende Blüte ist es, im Frühjahr den Standort gut mit reifen Kompost oder organischem Volldünger zu versorgen. Auch eine Mulchschicht aus geschnittenem Gras ist denkbar.
Kaiserkronen werden am besten an Stellen gepflanzt, die durch ihr verdorrendes Laub nicht so ins Auge fallen und wo sie sich jahrelang ungestört entwickeln können. Am besten inmitten eines Staudenbeetes, oder zwischen Sträuchern und Laubbäumen. Dort entwickeln sie sich zu prächtigen Beständen und sollten erst aufgenommen werden, wenn mehrere Jahre hintereinander keine Blüte mehr erfolgt. Ihr Laub muss erst vollkommen abtrocknen, ehe es entfernt werden kann. Auch ein Schnitt im Vorjahr für die Vase verhindert eine erneute Blüte. Man sollte die herrliche Blüte also besser im Garten genießen und ihren majestätischen Anblick auch anderen Gartenfreunden gönnen.
Das meint Ihr Maxe!
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Gemüseanbau im Garten
Hallo Nachbarn! Ob Gemüsepflanzen im Garten gut wachsen, hängt von der Bodenbearbeitung im Frühjahr ab. Und weil wir jetzt unmittelbar davorstehen hierzu noch einige Tipps. Wer im Herbst umgegraben hat, sollte jetzt nur mit einer Schleppe oder einer umgedrehten Harke die Fläche einebnen. Leichte Böden kann man unmittelbar nach einer flachen Bodenbearbeitung bestellen. Bei schwereren Böden ist der wiederholte Einsatz eines Kultivators nötig, wobei die Arbeitstiefe allmählich etwas abgesenkt wird.
Bei schweren, humusarmen Böden, erkennbar daran, dass diese zur Verkrustung neigen, ist es notwendig, organisches Material wie reifen Kompost, Rindenhumus oder auch Sand einzuarbeiten, um den Luft- und Wasserhaushalt des Bodens zu verbessern.
Die Feinkrümelung des Bodens wird erst kurz vor der Saat hergestellt. Dabei gilt die Faustregel: Je kleiner das Saatgut, um so feiner der Boden. Feine Gemüsesämereien dürfen nicht zu tief gesät werden. Dazu gehören Salat, fast alle Küchenkräuter, Dill, Petersilie und Möhren.
Für das spätere Auspflanzen kann man auch jetzt schon Gemüsepflanzen aussäen. Wer kein Frühbeet oder Gewächshaus zur Verfügung hat, kann das auch auf der Fensterbank tun oder die Saat im Garten mit ein paar Glasscheiben umgeben. Salat, Kohlrabi, eigentlich alle Kohlarten, Sellerie und Porree sind dazu gut geeignet.
Zu beachten ist nur, dass die Aussaaten nicht zu feucht, zu warm und zu dunkel stehen. Damit würde das Längenwachstum gefördert, und solche Pflanzen bringen keine vollwertige Ernte hervor. Auf gut abgetrocknetem Boden lassen sich innerhalb der nächsten Wochen Zwiebeln und Schalotten flach stecken und gut vorgekeimte Frühkartoffeln in den Boden bringen. Alle zeitig gepflanzten Gemüse und Kartoffeln können zum Schutz vor kühlen Tages- und Nachttemperaturen mit einem Gemüsevlies abgedeckt werden. Das Vlies ist wasserdurchlässig und flattert, einmal feststeckt, im Wind nicht so stark wie Folie. Eine Anschaffung lohnt sich immer, weil es jahrelang immer wieder verwendet werden kann. Das rät
Ihr Maxe!
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Einsteiger gesucht
Hallo Nachbarn! Kaum erfreuen uns die ersten Sonnenstrahlen, werden die Menschen wieder lebhafter, aktiver und lebenslustiger. Die Gartenfreunde freuen sich auf die wieder beginnende Saison. Und so mancher, der noch keinen Garten hat, weiß nicht, wo er sich hinwenden soll, wenn der Wunsch danach besteht.
Der Kreisverband der Kleingärtner Torgau/Oschatz, der seinen Sitz im Kreiskulturheim der Kleingärtner, der „Mohrrübe“ an den Vorstädter Gärten hat, kann diesen Wunsch erfüllen. Die Stadt Torgau hat allein 28 Kleingartenvereine und in fast jedem stehen Gärten zur Vergabe bereit und warten auf die Neueinsteiger. Angst braucht man dabei nicht zu haben. Den „grünen Daumen“ kann man erlernen und schon bald werden erste Versuche sehenswerten Ertrag bringen. Wichtig ist, das erste Gewächse sicher wachsen, blühen und fruchten. Arten und Sorten für Einsteiger müssen pflegeleicht, robust und widerstandsfähig sein.
Pflegeleichte Gemüsekulturen die auch dem Anfänger gelingen, sind zum Beispiel Erbse, Möhre, Radieschen, Kürbis, Zucchini, Salat und Zwiebel. An Beerenobst eignen sich Erdbeere, Brombeere und Stachel- und Johannisbeere. Exoten, wie Kamelien, Orchideen oder Nostalgie-Rosen, sind mehr etwas für Fortgeschrittene und kommen mit der Erfahrung je nach Interessenslage von ganz allein. Auf keinem Fall sollte man sich von den farbenfrohen Bildern der Kataloge verführen lassen. Es gibt weder schwarze Rosen noch weiße Studentenblumen und auch keine blauen Dahlien. Fünfmarkstück große Himbeeren sind genauso eine Illusion wie Säulenapfelbäume mit einer Ernte Apfel an Apfel. Aber das lernt man in der Praxis schnell und dann macht auch dem Neueinsteiger keiner mehr so schnell etwas vor.
Bis bald, neuer Nachbar?
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Der Umwelt zuliebe
Hallo Nachbarn! Das Heidelberger Institut für Energie und Umweltforschung hat unser Einkaufsverhalten unter die Lupe genommen und herausgefunden, welche Umweltfaktoren Lebensmittel beeinflussen können. Man kann sich vorstellen, dass Verpackung, Vertrieb und Jahreszeit eine nicht unbedeutende Rolle spielen. Dass aber auch unser Einkaufsverhalten so eine große Rolle spielt, hätte ich nicht gedacht. Und doch ist es so: Da kann noch so biologisch und ökologisch produziert worden sein; wenn wir mit dem Auto zum Supermarkt fahren, machen wir die gute Klimaschutzbilanz wieder kaputt. Da mag man sich fragen: Ja, wie soll ich denn alle meine Einkäufe sonst nach Hause bringen? Also manchmal hilft schon eine ganz klein wenig bessere Planung. Nur Großeinkäufe mit dem Auto erledigen, kleinere mit Fahrrad oder zu Fuß, mehrere Wege mit einer Fahrt verbinden und so weiter.
Dann gehört natürlich auch dazu, dass man auf den Kauf von Dingen verzichtet, die schon hunderte bis tausende Kilometer durch die Gegend gefahren oder geflogen wurden. Wissen wir überhaupt, wie Tomaten und Gurken in der jetzigen Jahreszeit in Spanien oder Holland erzeugt werden? Auch dort war jetzt Winter, wenn vielleicht auch nicht so kalt wie bei uns, und es wird unverantwortlich viel Energie zur Erzeugung dieses Gemüses eingesetzt. Wenn wir wirklich etwas für die Klimabilanz tun wollen, dann versorgen wir uns mit regionalen und saisonalen Produkten. Die schmecken auch gut und haben es verdient, weit mehr beachtet zu werden. Als Beispiel sei hier einmal der Apfel genannt. Er hat es mit Recht geschafft, noch vor all den Südfrüchten auf Platz eins des meistgegessenen Obstes in Deutschland zu liegen.Verhelfen wir doch auch den einheimischen winterlichen Gemüsen, wie Mohrrüben, Sellerie, Porree und vielen anderen mehr zu einem der vorderen Plätze, indem wir sie verstärkt kaufen. Sie haben es genauso verdient, weil ihre Bilanz in Bezug auf Energieeinsatz bei der Erzeugung, auf Vitamine und Inhaltsstoffe sich überhaupt nicht verstecken muss.
Bis bald, Ihr Maxe!
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Wenn der letzte Schnee weg ist ...
Hallo Nachbarn! Man hörte richtig ein Aufatmen durch die Reihen der Gartenfreunde gehen. Und sicher hat schon jeder mal einen kurzen Abstecher in seinen Garten gemacht, um festzustellen, wie groß die zurückbleibenden Schäden nun wirklich sind, und auch schon mal nach den ersten naseweisen Frühlingsblühern zu sehen. Sie sind auch wirklich schon da: die Winterlinge, Schneeglöckchen und zeitigen Krokusse. Ein paar Sonnenstrahlen genügten, um sie zum Leben zu erwecken. Nun will der Gartenfreund natürlich nachziehen. Aber immer sachte. Erst muss der Boden abtrocknen, ehe wir ihn betreten können. So lange er sich noch kneten lässt, sollte man ihn nicht betreten. Erkennbar daran, dass man tiefe Tapsen hinterlässt, wenn man es trotzdem tut.
Aber es gibt ja so viel anderes, das wir jetzt tun müssen. So sollten sich Gartenfreunde jetzt mit ihrer Gartenplanung beschäftigen. Das heißt: Genau festlegen, was man alles wie und wo anbauen will. Dann ist das Saatgut zu besorgen. Alte Bestände sind auf Verwendbarkeit zu prüfen. Da hilft manchmal sogar eine Keimprobe, um zu sehen, wie keimfähig es noch ist. Und letztendlich sind auch erste Aussaaten zu tätigen. So müssen Freunde des Paprika jetzt an die Aussaat im Zimmer denken. Er hat eine etwas längere Keimzeit als Tomaten. Aber auch diese können Ende des Monats ausgesät werden. Sie keimen meist schnell und bringen auch dem weniger geübten einen schnellen Erfolg.
Es muss aber daran gedacht werden, dass die Tomaten erst Mitte Mai ins Freiland gepflanzt werden können. Da kann es dann nach der Keimung, dem Pikieren und Eintopfen schnell eng auf dem Fensterbrett werden. Also, lieber bis Ende März mit der Aussaat der Tomaten warten. Wer ein Gewächshaus besitzt, kann natürlich auch schon Gemüsepflanzen und Kräuter vorziehen. Wir haben also alle Hände voll zu tun. Nur den Boden, den sollten wir noch etwas in Ruhe lassen.
Das rät Ihr Maxe!
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Wenn dann endlich der Frühling kommt ...
Hallo Nachbarn! Viele von uns werden langsam sagen, nun ist es genug und werden den Frühling dabei herbeisehnen. Nach dem vielen Schneeweiß der letzten Wochen sehnen wir uns nach Farbe und Sonnenschein. Eine der Ersten, die uns den Frühling einläuten werden, ist das Schneeglöckchen. Damit das möglich ist, haben sie bereits im Vorjahr ganze Arbeit geleistet. Sie füllen ihre Vorratskammern mit Nährstoffen und treiben im Spätherbst bis unter die Erdoberfläche aus. Damit brauchen sie bei günstiger Witterung im Frühjahr nur noch wenige Zentimeter wachsen. Selbst die Blüten sind sozusagen schon vorgefertigt.
Die Blätter der Schneeglöckchen selbst sind mit einem wachsartigen Überzug versehen. Dieser und das gewöhnlich enge Zusammenstehen vieler Schneeglöckchen verhindert einen übermäßigen Wärmeverlust. Sie sind also rechte Anpassungskünstler, denn auch ihre Blüten können sie mehrmals öffnen und schließen, wenn es witterungsmäßig notwendig wird.
Schneeglöckchen haben aber auch gewisse Ansprüche an ihren Standort. So lieben sie normal feuchten, lockeren Gartenboden. Im Sommer kann es auch einmal etwas trocken sein, das erleichtert die Samenbildung und Einziehung der Blätter. Die kleinen Zwiebelchen sind, einmal ausgegraben, sehr empfindlich, weil sie nicht so eine dicke Außenhaut wie Tulpen oder Narzissen haben. Da sie aber am rechten Platz recht vermehrungsfreudig sind, sollte man sie nicht allzu oft aufnehmen. Zur Verbreitung tragen oft Ameisen bei. Sie sind scharf auf die ölhaltigen Anhängsel der Samen und schleppen diese oft weit weg.
Auf den Frühling hofft Ihr Maxe!
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Auch Immergrüne „frieren“
Hallo Nachbarn! Der Winter im Allgemeinen setzt auch diesen Pflanzen ziemlich zu. Sie tun von sich aus aber einiges, um die Zeit zu überstehen. Nicht allen gelingt das gleich gut. Denn nicht nur Frost und Schnee setzen ihnen zu, sondern auch Trockenheit und Wind.
Dieser harte und schon lange Winter dürfte ihnen allerdings das Leben noch schwerer machen. Im Sommerhalbjahr fällt in unseren Breiten der meiste Regen, das ist für die Pflanzen in Ordnung, aber wenn der Boden gefriert, dann müssen die Pflanzen reagieren.
So werfen Laubgehölze im Herbst ihre Blätter ab, setzen damit ihre Verdunstung herab, Nadelgehölze verringern ihre Blattfläche noch nadelförmiger, immergrüne Laubgehölze bilden eine Wachsschicht aus. Um Pflanzen bei ihren Überlebensbemühungen zu unterstützen, sollten wir ihnen zur Seite stehen. So darf man immergrüne Gehölze nicht an frostige, dem Wind besonders ausgesetzte Plätze setzen.
Kälte fühlt sich bei Wind immer noch kälter an, als das Thermometer anzeigt, das spüren auch wir Menschen. Jüngere Pflanzen sind dagegen noch empfindlicher als solche, die schon länger auf ihrem Standort stehen.
Können immergrüne Gehölze im Winter den Verdunstungsverlust nicht durch Wasser aus dem Boden ersetzen, dann verdursten sie. Diesen Vorgang nennt man Frosttrocknis. Sehr viel öfter sind deshalb immergrüne Gehölze im Frühjahr nicht erfroren, sondern einfach vertrocknet. Eine dicke Schicht Bodenbedeckung verhindert bis zu einem gewissen Grad das Eindringen des Frostes in die Tiefe, damit noch Bodenfeuchtigkeit verfügbar bleibt. Sollte der Winter eine Pause einlegen, der Boden mal offen sein, also ohne Frost, ist es durchaus nützlich, Gehölze wie Rhododendron oder Kirschlorbeer durchdringend zu wässern. Wichtig ist es auch, bei der Pflanzung auf winterharte Sorten zu achten. Bleibt für diesen Winter nur darauf zu hoffen, das sich die Verluste in Grenzen halten. Denn der Winter 2008/2009 mit seinen zeitweise 25 Grad minus hatte bereits zu großen Verlusten geführt, die sich nicht unbedingt wiederholen müssen.
Das meint Ihr Maxe!
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Hart im Nehmen
Hallo Nachbarn! Sicher sitzen jetzt viele Gartenfreunde wehmütig zu Hause und machen sich Gedanke |