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Na, dann wollen wir Sie mal abhören, hat früher der Arzt immer gesagt. Heute sagt das der Verfassungsschutz. Der sieht nämlich rot. So rot, dass er sogar Mitglieder der Linken im Bundestag abhört oder, wie es offiziell heißt, beobachtet. …

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Maxe ist Experte - Gartentipps im SWB:

Kleinstklima im Garten

Da fragt sich so mancher, was ist denn das? Klima ja, das kennen wir. Die verschiedenen Zonen von warm, feucht, tropisch, gemäßigt, kalt und andere mehr, aber Kleinstklima? Gibt es auch Großklima? Ja sicher, gibt es und das kennen wir, denn es ist das, was wir alle täglich vor der Haustür erleben.

Kleinstklima im Garten, das ist das was wir selbst schaffen müssen. An dem Klima selbst, was ja im Moment in aller Munde ist, können wir allein nichts ändern, deshalb ist die Schaffung eines Kleinstklimas im Garten für besonders empfindliche Pflanzen und vor allem für Frühjahrsblüher von großer Bedeutung. Schneeglöckchen gerade zu dieser Jahreszeit sind der lebende Beweis für ein vorhandenes Kleinstklima. Wer gerade jetzt mit offenen Augen nach der Natur schaut, wird hundertprozentig bereits aufgeblühte Schneeglöckchen antreffen. Im eigenen Garten vielleicht gucken gerade mal die grünen Spitzen aus dem Gartenboden, beim Gartennachbarn vielleicht schon die weißen Blütenspitzen. Schneeglöckchen, sollte man meinen, wachsen überall, aber das ist nicht so.

Auch das hängt von dem günstigen oder nicht so günstigen Kleinstklima ab. Und wenn sie zum jetzigen Zeitpunkt bereits blühen, dann haben sie das günstigste Kleinstklima erwischt was im Angebot war. Denn gerade Schneeglöckchen im Garten zeigen, was das Klima für das Wohl der Pflanzen bedeutet. Schneeglöckchen bevorzugen lockere Erde mit Frühjahrsfeuchtigkeit, im Herbst gerne eine Decke aus Blättern, unter der sich die kleinen Zwiebelchen wärmen und wohlfühlen können. Denn bereits um diese Zeit sind sie auf Wachstum eingestellt. Da gerade Schneeglöckchen als Frühlingskünder und Winterbeender gelten, sollten sie an den günstigsten Stellen im Garten stehen. An der Südseite des Hauses, einer Mauer, unter schützenden Sträuchern oder anderen ihr zeitiges Austreiben begünstigenden Stellen. Auf jeden Fall sagen meine Schneeglöckchen im Garten, es riecht schon nach Frühling und die Natur irrt sich selten.

Ihr Maxe!

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Sind Flechten an den Obstbäumen schädlich?

Diese Frage wurde mir in den letzten Wochen und Monaten so oft gestellt, dass ich mir vorgenommen habe, mich damit einmal gründlich zu befassen.

Hallo Nachbar! Es ist schon eigenartig, Flechten gab es schon immer an den Bäumen, aber sie erregten nicht solche Aufmerksamkeit wie heute, da sie verstärkt auftreten.
Das hat sicher etwas mit der veränderten Luftsituation zu tun, das vermuten Gartenfreunde und sie liegen da goldrichtig. Die Flechten gehören zu den Zeigerorganismen für „gesunde Luft“. Da Flechten auf Luftverunreinigungen reagieren, die sie leicht zerstören, ist das Auftreten der Flechten eher zu begrüßen. Sie beeinträchtigen die Gesundheit des Baumes nicht. Sie müssen eher noch als biologische Schädlingsbekämpfung betrachtet werden, da sie nützlichen Insekten, die die Gegenspieler von Schädlingen sind, Unterschlupf bieten. Flechten gehen eine Lebensgemeinschaft mit dem Baum ein und schädigen ihn nicht. Sie besitzen keine Wurzeln und nehmen Wasser und Sauerstoff in gasförmiger bzw. flüssiger Form über ihre Oberfläche auf.

Die Lebensgemeinschaft aus Pilzen, Algen und Bakterien, nichts anderes sind die Flechten, sind in den Organismus des Baumes einbezogen und liefern über die Photosynthese Energie für den Baum. Flechten können sehr tiefe und sehr hohe Temperaturen und extreme Witterungsbedingungen über Jahre in einer Art Ruhephase überstehen. Wenn Bäume also Flechten haben, kann man Rückschlüsse auf eine richtige, nicht intensive Düngung und den Verzicht von Pflanzenschutzmitteln ziehen. Einzig an Jungbäumen weisen Flechten auf mangelnde Pflege oder Nährstoffversorgung hin. Solche Bäume neigen zum vorzeitigen Altern. Also keine Angst vor den Flechten, wir wissen jetzt, bei ihrem Auftreten hat sich die Luft, die auch wir einatmen, verbessert.

Tschüß Ihr Maxe!

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Auch Kleingärtner verändern sich

Hallo Nachbar! Ja, diese Feststellung musste „Maxe“ in seinen langen Berufsjahren feststellen und manchmal ist da ein wenig Wehmut dabei, wenn man darüber nachdenkt. Viel ist von unserem berühmten guten Miteinander nicht geblieben, bestimmen oft Streitigkeiten den Alltag in einem Gartenverein. Oft wird dann gesagt, das ist eben die Zeit. Aber sind wir das nicht vielmehr selbst?

Früher war der ganze Stolz eines Kleingärtners, sich übers ganze Jahr aus dem eigenen Garten zu versorgen. Das braucht man heute nicht mehr, aber es soll doch noch einige Gartenfreunde geben, die darauf Wert legen und das ist erfreulich. Gerade jetzt in der Weihnachtszeit ist man mitunter etwas nachdenklicher gestimmt. Vielleicht denkt dieser oder jener in diesen Tagen auch einmal an seinen einsamen oder kranken Nachbarn und macht auch mal eine kleine Freude aus dem Garten. Vielleicht ein Gläschen selbst gekochte Marmelade oder ein paar selbst gebackene Plätzchen. Es soll auch noch Kleingartenvereine geben, die für ihre Mitglieder Weihnachtsveranstaltungen organisieren und damit den Zusammenhalt festigen. Selbst war ich dieser Tage beim Adventssingen im Kleingartenverein Eigene Scholle Torgau dabei.

Hier machten die Gartenfreunde Böhme schon wiederholt den Gartenfreunden die Freude eines kleinen, aber feinen Weihnachtskonzertes. Der Ansturm war enorm, so viele Plätze wie gebraucht wurden, hatte die kleine Gartengaststätte gar nicht. Viele Gartenfreunde mussten leider enttäuscht umkehren. Sicher gibt es unter uns Gartenfreunden noch mehr solcher Talente, warum nutzen wir die nicht, um unseren Zusammenhalt wieder zu stärken? Noch immer gilt auch für Kleingärtner: „nur gemeinsam sind wir stark“, und stark müssen wir wohl sein in den nächsten Jahren, wenn es für viele Gartenfreunde heißen wird, sich von „seinem“ Garten aus Altersgründen zu trennen. Darüber sollten wir aber nicht gerade an den Weihnachtsfeiertagen nachdenken. Nutzen wir die Feiertage lieber für besinnliche, schöne Stunden im Kreise unserer Lieben und gehen dann im neuen Jahr mit Elan an die neuen Aufgaben.

Tschüß Ihr Maxe

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Schädlinge im Kompost

Hallo und Guten Tag Nachbar! Immer wieder steht die Frage vor den Gartenfreunden, was der Kompost an Krankheiten, Schädlingen und Unkrautsamen verträgt. Es liegen noch keine exakten Versuchsergebnisse vor, doch man geht davon aus, dass zur Vernichtung von Krankheiten und Unkrautsamen eine Temperatur von 75 – 80° Celsius notwendig ist. Das erreichen die meisten unserer kleinen Komposthaufen nicht. Vielleicht Großkompostanlagen erreichen diese Werte. Da kann man davon ausgehen, dass der Kompost dann wirklich weitgehend krankheits- und schädlingsfrei ist.

Besonders kranke Pflanzenteile sollte man aus diesem Grund nicht auf dem heimischen Kompost entsorgen, sondern lieber in den Müll geben. Kranke Pflanzenteile sind unter anderen Himbeeren mit der Rutenkrankheit, Tomaten mit Braunfäule, Kohlwurzeln mit Kohlhernie und Obstbaumverschnitt mit Feuerbrand. Auch von mit Welkekrankheiten befallene Astern und Gurken gehören in den Müll. Bestimmte Pilzkrankheiten überstehen sogar die höchste Komposttemperatur.

Was das Aussamen von Unkräutern betrifft, ist die Gefahr auf dem Kompost natürlich auch groß. Selbst wenn Unkraut bereits in der Blüte auf den Kompost gerät, reift es auf dem Kompost weiter und erlangt seine Samenreife. Wer das dann im Garten verteilt bekommt schon Arbeit. Aber genauso verteilt man Krankheiten mit der Komposterde im Garten, wenn sie auf den Kompost gelangen. Was man nicht tun darf ist, kranke Bestandteile im Garten zu verbrennen. Dazu benötigt man eine extra Genehmigung des Landratsamtes und die ist mit strengen Auflagen und Kosten verbunden. Ansonsten ist das Verbrennen im Land Sachsen für niemanden erlaubt. Was zu beachten wäre!

Tschüß Ihr Maxe

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Der immergrüne Efeu

Hallo Nachbar! Gerade jetzt im Herbst, wo alle Bäume ihre Blätter verlieren, fällt der immergrüne Efeu besonders ins Auge und so mancher Gartenfreund sagt sich, ach, wie schön grün.
Schon die Römer und die alten Griechen schwärmten genauso für den Efeu und kultivierten ihn als Kletterpflanze ebenso wie als Bodendecker. Bei ihnen galt er als Symbol der Heiterkeit, jugendlichen Frische und Kraft. Was wohl auf seine Wuchsfreudigkeit zurückzuführen war. Es wurden die Götter und ihre Gefolge mit Efeuranken bekränzt und geschmückt und dann schmückten die Christen ihre Gräber mit Efeu, als Sinnbild des ewigen Friedens.

Heute hat der Efeu nicht nur die Friedhöfe erobert, sondern auch viele Gärten. Dank seiner Wuchsfreudigkeit begrünt er in kürzester Frist Pergolen, Wände und auch Grünanlagen. An Wänden sollte er nur wachsen wenn die Mauern und der Putz völlig intakt sind. Er hat die Angewohnheit, in alle kleinsten Ritzen einzudringen. Dank Haftwurzeln kann er auch an ganz glatten Wänden klettern. Direkte Sonne mag Efeu nicht, dagegen gerne poröse Wandflächen, in die er gut seine Haftwurzeln einschieben kann. Efeu wächst bei zusagender Lage 7 bis 8 Jahre ungebremst, danach ändert er seine Blattform in herzförmige Blätter, bildet Blüten, aus denen schwarze giftige Beeren hervorgehen und klettert nicht weiter.

Efeu verträgt einen guten Rückschnitt und lässt sich gut in Form bringen. Deshalb ist er gut für die Begrünung von Sitzplätzen geeignet. Zudem benötigt er nur eine kleine Standfläche bei großer Begrünungsfläche. Er ist also eine gute Alternative für die vielen Koniferen, die jetzt so nach und nach aus unseren Gärten verschwinden.

Ihr Maxe

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Ist Honig gleich Honig?

Hallo und Guten Tag Nachbar! Wenn man den Imkern glauben darf, ist es genauso nicht. Deshalb kommt der Rat dem kalt geschleuderten Honig von einheimischen Imkern den Vorrang zu geben, nicht von ungefähr. Wenn wir einheimischen Honig verzehren, helfen wir einem uralten, wichtigen Berufsstand vor dem Aussterben zu bewahren.

Der hohe Gehalt an Fruchtzucker, Mineralien und Vitaminen macht den Honig aus der Hand des Imkers zu einem wertvollen Naturprodukt. Wir alle kennen die Wirkung von Honig auf die Gesundheit. Erfahrungen die schon von unseren Großmüttern weitergegeben wurden. Bei Husten und Halsschmerzen legt sich Honig wohltuend um die gereizten Schleimhäute und tötet sogar Bakterien ab.

Kranken- und Kinderkost kann deshalb verstärkt auch mit Honig gesüßt werden. Er ist bekömmlich und unterstützt die Heilung bei vielen Krankheiten. So zum Beispiel bei Nervosität, Kreislaufstörungen oder Überarbeitung. Wer die Möglichkeit hat, Waldhonig und dabei besonders Fichtenhonig zu verzehren, der bekommt einen Honig mit besonders hohem Mangangehalt, welcher wieder bei körperlicher Anstrengung empfehlenswert ist. Waldhonig zeichnet sich durch hohen Eisengehalt aus und Heidehonig tut dem Knochenbau gut. Da in Deutschland der Beruf des Imkers im Rückgang begriffen ist, geschuldet durch Krankheiten der Bienen und bürokratischen Vorschriften gibt es verstärkt Honig aus dem Ausland bei uns zu kaufen.

Der wird zwar mit viel Aufwand umworben und sieht in tollen Gläsern gut aus. Aber wir haben auf Märkten so viele Möglichkeiten, uns mit einheimischem Honig zu versorgen, dass dies auch genutzt werden sollte. Er kostet mitunter ein paar Cent mehr, ist dafür aber rein handgemacht und ohne Zusatzstoffe, das sollte uns unsere Gesundheit schon wert sein.

Tschüss – Ihr Maxe!

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Wie sieht das mit der Baugenehmigung aus?

... Diese Frage stellen sich viele Gartenfreunde immer wieder. Meist geht es dabei gar nicht mehr um den gänzlichen Neubau von Gartenlauben, die werden heute eher selten neu errichtet, als um zusätzliche kleine Bauten als Unterstellmöglichkeit oder beispielsweise Gewächshaus.

Für die Gartenfreunde, die in einem Kleingartenverein organisiert sind, ist die Beantwortung dieser Frage relativ einfach. Hier gelten das Bundeskleingartengesetz und die Rahmenkleingartenordnung des Landesverbandes Sachsen. Diese beiden sagen aus, dass in einem Kleingarten nur ein Bauwerk von 24 Quadratmetern erlaubt ist. Darin muss alles enthalten sein, was man so im Garten benötigt, auch der Abstellraum und die überdachte Terrasse. Die gerne aufgestellten kleinen Metallschuppen sind also nicht erlaubt, dürfen auch vom Vorstand nicht genehmigt werden. Wer keinem Verein angehört und vielleicht auf privatem Gelände gärtnert, der darf allerdings auch nicht einfach so losbauen. Jeder, der so ein Vorhaben hat, sollte sich beim Bauamt seiner Gemeinde oder seines Wohnortes informieren, was erlaubt ist. Er sollte Unterlagen bereithalten, die die Maße der geplanten Baumaßnahme enthalten, vielleicht auch die bildliche Darstellung des geplanten Gebäudes, der Grenzabstand sollte geklärt sein und ein Lageplan wäre auch angebracht.

Besonders wichtig ist in beiden Fällen, ob organisiert im Verein oder privat, die Nachbarn sollten über das Vorhaben unterrichtet sein und vielleicht sogar ihre Zustimmung bereits erteilt haben. Damit baut man späterem Ärger vor und ist auf der sicheren Seite was einen späteren eventuellen Einspruch von dieser Seite betrifft.

Freundlichst Ihr Maxe!

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Die Märchen um die Zimmerpflanzen

Hallo und Guten Tag, Nachbar! In den Köpfen vieler Menschen geistern noch immer alte Vorstellungen über die Verwendung von Zimmerpflanzen, die nur schwer auszuräumen sind.

So ist es eine alte Überlieferung, dass im Schlafzimmer keine Grünpflanzen stehen dürfen, weil sie nachts angeblich die Luft zum Atmen verbrauchen. Das ist aber gar nicht so, denn im Gegenteil Pflanzen im Schlafzimmer erhöhen die Luftfeuchtigkeit und das beugt Erkältungen, Stauballergien und trockener Haut vor. Am Tage schlucken die Pflanzen Kohlendioxyd und atmen Sauerstoff aus. Nachts verbrauchen sie zwar Sauerstoff, aber die Menge ist im Verhältnis zu dem was wir Menschen brauchen, so gering, dass wir uns dazu keine Gedanken machen müssen. Menschen, die allergisch auf

Zimmerpflanzen reagieren, oder auf Pilze in der Topferde, die sollten auf Zimmerpflanzen natürlich ganz verzichten. Ein weiterer Irrtum besteht darin, dass man im Winter lüften muss, um die Luftfeuchtigkeit im Zimmer zu erhöhen. Das ist genau umgekehrt, zumindest bei Frost. Bei Temperaturen unter null Grad ist relativ wenig Wasser in der Luft. Herrscht im Schlafzimmer eine zu geringe Temperatur, schlägt sich Tau oder Reif aus der Luft heraus und legt sich auf Wänden und Möbeln ab. Dabei kommt es bei zu geringer Lüftung und Temperatur zu den gefürchteten Schimmelbildungen.

Wenn sich aber die kalte, trockene Luft in unserem Schlafzimmer erwärmt, kann sie viel mehr Wasserdampf tragen und saugt auch die Feuchtigkeit aus den Zimmerpflanzen oder auch unserer Haut auf. Also geben wir nicht mehr den Zimmerpflanzen die Schuld, wenn es schwarze Pünktchen auf der Tapete gibt, sondern heizen wir ein wenig mehr und lüften regelmäßig. Denn nur warme Luft kann Feuchtigkeit aufnehmen und transportieren.

Tschüss, Ihre Maxe!

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Sammler aus Leidenschaft

Hallo Nachbar, schon oft haben wir in unserem Garten im Frühjahr in den Polsterstauden Walnüsse und auch Haselnüsse gefunden und uns dabei gefragt, wer diese da wohl versteckt hat. Vielen Gartenfreunden geht es ebenso. Neulich saß ich unter meinem Haselnussstrauch auf der Schaukel, träumte so vor mich hin und baumelte mit den Beinen. Urplötzlich schoss zwischen meinen Beinen ein rotes Knäuel durch und wirbelte durch den Garten. Das Erstaunen war groß, als wir das Tier als Eichhörnchen identifizierten. Nun wissen wir auch, wer die Nüsse im Garten versteckt und mit uns gemeinsam unsere Nussernte einbringt. Das ist eine Fleißarbeit ohnegleichen, denn an bis zu 10 000 Stellen kann ein Tier im Jahr Futterlager anlegen. Eichhörnchen halten keinen Winterschlaf und müssen sich Vorräte anlegen. Wie finden sie aber so viele Stellen dann wieder. Verblüffend ist die Antwort darauf – gar nicht.

Sie vergessen sofort wieder, wo ihre „Schätze“ liegen. Da aber immer mehrere Tiere im Revier leben, die ebenfalls Vorräte anlegen, findet jedes Hörnchen dank seiner extrem feinen Nase sogar unter einer 30 Zentimeter tiefen Schneedecke Vorräte wieder, die aber nicht unbedingt seine eigenen sein müssen. Es verbleiben aber aufgrund ihrer Anzahl immer Vorräte im Boden und in ihren Verstecken. Diese werden von uns Gartenfreunden spätestens gefunden, wenn sie keimen und ein kleiner Nussbaum sichtbar wird. Die Eichhörnchen sind also die Förster unserer Tierwelt. Denn so viele Bäume wie ein einzelnes Tier pflanzt, hat noch kein Förster aufzuweisen.

Tschüss, Ihre Maxe!

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Sonne ist Leben

Hallo Nachbar, ohne Sonne gäbe es gar kein Leben auf unserer Erde. Die Erde wäre tiefgekühlt und ohne Vegetation, also eine Wüste.
Natürlich gäbe es auch kein menschliches Leben auf unserem Planeten, denn wir Menschen brauchen das Sonnenlicht. Sonne ist also Leben, Sonne ist Gesundheit und Sonne ist Stimmungsaufheller. Wenn wir uns der Sonne aussetzen erzeugt unsere Haut Vitamin D und Vitamin D härtet die Knochen.

Im Alter muss man besonders auf eine gute Versorgung mit diesem Vitamin achten, weil Knochenbrüche und Osteoporose auf das Konto von Vitamin-D-Mangel gehen. Im Sommer hält man sich ja meist ausgiebig im Freien auf, kann die Sonne unsere Haut gut bescheinen. Aber im Winter, wenn die Sonne nur wenige Stunden scheint, kann es schon vorkommen, dass man zu wenig davon abbekommt. Deshalb ist es im Winter wichtig, besonders in der Mittagszeit täglich mindestens 15 Minuten draußen zu verbringen. Aber nicht nur für die Knochen ist Sonnenschein gut. Die Sonnenstrahlen halten auch unser Immunsystem auf Trab.

Manche Wissenschaftler sind sogar so weit zu glauben, dass Erkältungen im Winter auf Sonnenmangel zurückgehen und nicht auf Kälte. Vitamin D hat aber auch noch andere Wirkungen im Körper. Scheinbar kann das Vitamin Multiple Sklerose, Diabetes Typ 1 und sogar Krebsarten hemmen. Hier werden wir in den nächsten Jahren von der Wissenschaft mit Sicherheit noch einiges hören. Bis es so weit ist, kann es also nur heißen – ab in die Sonne. Nur dem Sonnenbrand sollten wir aus dem Weg gehen. Aber das ist schon wieder ein ganz anderes Thema. Wie sagt der Apotheker: – die Dosis macht das Heilmittel.

Tschüß, Ihr Maxe!

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Sommergrüner Wald

Hallo Nachbarn!
Zone des sommergrünen Waldes – Ja, darin leben wir, denn die Welt wird in neun Klima- und Vegetationszonen eingeteilt. Aber selbst in unserem Bereich von Deutschland gibt es noch unterschiedliche klimatische Verhältnisse von Süd nach Nord und von Ost nach West.
So unterscheidet man warm bis trockene Weinbaugebiete, Gebiete mit kühlen Sommern und milden Wintern am Meer, aber auch raue Lagen in den Mittelgebirgen.

Für Sachsen gibt es sogar die Visionen der Abnahme von Niederschlägen bis hin zur Versteppung. Natürlich wird das nicht von heute auf morgen passieren, aber merken wir nicht doch schon Veränderungen? Was war das für ein Sommer. Erst viel zu trocken, dann viel zu nass, dann extrem warm und mitten im Sommer wieder viel zu kalt. Sicher, das gab es früher auch schon manchmal, aber auf den Garten übertragen lohnt es sich schon mal sich darüber Gedanken zu machen. In unserem Garten herrscht ein sogenanntes Kleinklima. Um dieses zu verbessern, dafür kann man etwas tun. Laubbäume sind die Bäume der Zukunft. Im Sommer kühlen sie durch ihr dichtes Laubdach, im Winter lassen sie die wärmenden Sonnenstrahlen durch die kahle Krone bis auf den Boden dringen. Größere Obstbäume, von denen man noch zusätzlich leckeres Obst ernten kann, sind da die beste Lösung. Eine hohe Hecke aus Koniferen bremst vielleicht die kalten Winde ab, aber sonst ist sie weder schön noch nahrhaft und Vitaminreiches ist von ihr auch nicht zu erwarten.

Auch Hauswände speichern Sonnenwärme und geben sie nachts wieder an die Umgebung ab. Der ideale Platz also für empfindliche Pflanzen. Ist es nicht ein entsetzlicher Gedanke, zusehen zu müssen in einem heißen Sommer, wie alles im Garten verdörrt? Schon in den jetzigen Jahren würden wir ohne zusätzliche Bewässerung im Garten kaum noch etwas ernten oder würden uns dort nicht mehr wohlfühlen. Deshalb sollte unsere Planung des Gartens der Zukunft noch einmal überdacht werden und sollte eine Zone im „Kleinen“ des sommergrünen Laubwaldes angelegt werden, indem wir gezielt Laubbäume, am besten Obstbäume, pflanzen. Und dann sollte man darüber nachdenken, ob es nicht eine Regentonne mehr sein sollte. Das köstliche Nass von oben wird weniger werden und damit zu wertvoll, um es einfach versickern zu lassen.

Bis bald! Ihr Maxe!

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Wer waren die ersten Gärtner?

Hallo, guten Tag Nachbar!
Man sollte meinen, alle Menschen waren seit alters her schon Gärtner. Aber auch in ganz frühen Jahren der Menschheitsentwicklung zeichnet sich eine Trennung ab. Gab es Jäger und Sammler. Als das Sammeln von Nahrungsmitteln vom Anbau abgelöst wurde, da gab es die ersten Gärtner. Und es gab immer schon Menschen, die sich besser für die Jagd oder die Landwirtschaft geeignet haben. So wie noch heute die einen den grünen Daumen oder goldene Handwerkshände haben, die anderen eben nicht.

Zu Beginn der römischen Epoche zum Beispiel war jeder Römer ein Gärtner. Einfacher Lebenswandel und harte Arbeit galt damals als höchstes Gut. Man lebte in der Stadt, hatte aber im Grünen seinen Landsitz und lebte von der Landwirtschaft. In alten Schriften kann man Einblick in dieses einfache Leben und die Anbaumethoden nehmen. Alle die noch heute beliebten Gemüse und Früchte wurden in Hülle und Fülle angebaut. Sie kannten bereits den Weinanbau und die Technik des Veredelns und des Kreuzens. Auch Wärme liefernde Mistbeete waren schon bekannt und die Häuser wurden mit Blumen üppig geschmückt und in ihrem Innern Atriumhäuser, die mit Topfpflanzen begrünt wurden, gebaut.

Aus der Geschichte wissen wir, dass diese Zeit nicht anhielt. Das römische Reich zerfiel, aber die Gartenbaukunst und die Landwirtschaft entwickelten sich weiter. Aus den Anfängen des Kleingartenwesens von vor circa 150 Jahren wissen wir, wie viele kluge Köpfe verlacht wurden für die Idee, in Städten kleine Gärten anzulegen und wie viel Visionen dabei verloren gegangen sind. Selbst vor 30 bis 40 Jahren wurden Kleingärtner noch als kleinbürgerliche Spießer abgestempelt. Als sie aber mehr und mehr in Versorgungslücken einsprangen, da änderte sich das Bild. Heute ist es nicht mehr schwer, sich zu seinem Garten zu bekennen. Er gehört zu uns wie Wohnung, Auto, Boot. Man hat ihn einfach, für die Erholung, zum Freundetreffen, Feiern und nicht zuletzt dafür, sein eigenes Gemüse und Obst nach gesunden Gesichtspunkten anzubauen. Eigentlich sind wir wie im alten Rom alle Gärtner – irgendwie. Und wer es noch nicht ist, kann es ja noch werden, die Zeichen dafür stehen im Moment günstig wie nie.

Ihr Maxe

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Cranberry - neuer Trend?

Hallo Nachbarn!
Ist Cranberry ein neuer Trend für die Gesundheit? Der Drang des Menschen nach Gesundheit, Schönheit und Kraft ist seit Jahrhunderten ungebrochen. Dafür wird gesucht, geforscht und getestet, was das Thema so hergibt. Dabei stößt man immer wieder auf altbekannte Dinge oder auf Sachen, die längst in Vergessenheit geraten sind. Bei den natürlichen Dingen ist es so, dass sie schon seit mitunter Jahrhunderten bekannt sind, sie aber an Bedeutung verloren haben. Dann gibt es wieder mal eine Modeerscheinung, und plötzlich ist die Frucht wieder in aller Munde. Eine, der es im Moment so geht, ist die Cranberry. Schon die amerikanischen Indianer wussten um ihre einzigartige Wirkung auf Blase, Nieren und Darm. Neueste Untersuchungen haben belegt, dass ihr Einfluss auf das Wachstum vieler Krankheitserreger enorm ist.

Dementsprechend ist auch das Angebot groß. Getrocknet, als Saft, als Tablette – überall wird Cranberry angepriesen. Bei uns heißt sie mitunter „großfrüchtige Moosbeere“, sie ist eine nahe Verwandte der Heidelbeere. Ihre Früchte reifen im September/Oktober und sind reich an Vitamin C und Kalium. Sie liebt sauren, humosen, feuchten Boden sowie feuchte Sommer und milde Winter. Unter diesen Bedingungen wächst der Strauch rasch zu einem dichten Teppich heran. Heute wächst sie vor allem in den USA, wo ihr Anbau professionell betrieben wird. Die Erntemethoden sind allerdings ungewöhnlich. Die Anbauflächen werden mit Wasser geflutet, die Beeren abgeschlagen und dann in riesigen Mengen aus dem Wasser gefischt. Die bis zu zwei Zentimeter großen Beeren schwimmen dank Luftkammern im Fruchtfleisch immer oben. Getrocknet sind sie ein gesunder Snack zwischendurch und gerade im Winter ein idealer Vitaminspender.

Bis bald! Ihr Maxe!

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Blumenzwiebeln fürs Frühjahr

Hallo Nachbarn!
Das nächste Frühjahr kommt bestimmt, und damit auch wieder die Vorfreude an den Farben des Frühlings. Wer diese erleben möchte, der sollte jetzt schon etwas dafür tun. So können jetzt die überall angebotenen Blumenzwiebeln der Frühjahrsblüher erworben und noch im September, Anfang Oktober in die Erde gebracht werden, damit sie noch Wurzeln bilden können.

Damit auch auf dem Balkon oder der Terrasse der Frühling einziehen kann, sollte man es einmal mit der Bepflanzung eines Blumenkübels mit Frühjahrsblühern versuchen, und zwar mit verschiedenen Arten. Da gibt es ja die bekannte Faustregel: Blumenzwiebeln doppelt so tief stecken, wie sie selbst hoch sind. Damit ist gleich vorgegeben, wie man bei der Bepflanzung eines solchen Frühjahrsblumenkübels vorgehen kann. Die großen, wie Narzissen, Tulpen und Hyazinthen, gehören nach unten, die mittleren wie Traubenhyazinthen erhalten ihren Platz in der Mitte und die kleinsten, die Krokusse, werden zuoberst versteckt. Beginnen werden wir mit der Auswahl eines geeigneten Gefäßes. Dann kommt unten eine Drainageschicht aus Tonscherben herein, damit ein guter Wasserabzug gewährleistet ist. Darauf kommt eine Lage Blumenerde, die noch mit etwas Sand angereichert werden kann. Wer hat, kann natürlich auch den eigenen Kompost verwenden. Auf diese unterste Lage legen wir die größten Zwiebeln. Dann füllen wir wieder Erde nach. Markieren aber dabei die Pflanzstellen mit langen Stöckchen. Dies machen wir deshalb, damit in der nächsten Schicht die Zwiebeln immer versetzt ausgelegt werden können, um im Frühjahr dann zu gewährleisten, dass auch alle Blumenzwiebeln ihre Blüte ungehindert ans Licht schieben können.

In der nächsten Lage kommen die Tulpen zum Liegen, und ganz oben eben die kleinsten Zwiebelchen, immer schön markiert. Wenn alles abgeschlossen ist, wird mit Blumenerde abgedeckt und die Kennzeichnung entfernt. Der Topf sollte dann in einem kalten Keller oder auch einer Garage aufgestellt werden. Die Zwiebelblumen sind zwar winterhart, aber ungeschützt über der Erde können sie trotzdem Schaden nehmen. Man kann sie allerdings auch im Garten in Komposterde gut einschlagen, also eingraben, und wenn die ersten Blattspitzen sich zeigen, mitsamt dem Topf ausgraben und an den gewünschten Stellen aufstellen.

Das rät Ihr Maxe!

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Ist mein Boden müde?

Hallo Nachbar, was eigentlich ist Bodenmüdigkeit? Sie tritt, auf wenn immer die gleichen Pflanzenarten auf denselben Beeten angebaut werden. Eine Weile geht das meist gut, man bemerkt keine Beeinträchtigungen des Wachstums, aber dann ist urplötzlich ein mangelndes Wachstum zu verspüren, Krüppelwuchs tritt auf, Farbveränderungen, Krankheiten und Schädlinge mehren sich. So eine Situation nennt man dann Bodenmüdigkeit.

Es ist noch nicht abschließend geklärt, welche Faktoren direkt zu diesen Erscheinungen führen. Fest steht nur, dass immer gleiche Kulturen dem Boden auch immer gleiche Nährstoffe entziehen und sich verstärkt Schadorganismen ansiedeln. Es liegt auch nahe, dass manche Pflanzen Ausscheidungen vornehmen, die Pflanzen der gleichen Familie im Anschluss Probleme bereiten können. Bei Blumenzwiebeln kann man das sehr deutlich beobachten. Deshalb sei auf das gleiche Problem auch bei Blumen und Stauden hingewiesen. In einer Staudenanlage verabschieden sich aus diesem Grund nach mehreren Jahren viele der gepflanzten Schmuckstücke. Andere wiederum breiten sich aus und verlassen ihren ursprünglichen Standort. Je nach Art sind manche Stauden langlebiger als andere und wahrscheinlich auch unempfindlicher gegen Bodenmüdigkeit. Besonders empfindlich auf diesem Gebiet sind Rosen. Sie sollten erst nach mehreren Jahren wieder an den gleichen Platz gepflanzt werden. Zur Behebung der Bodenmüdigkeit eignet sich sehr gut die Pflanzung von Studentenblumen. Sie haben eine regenerierende Wirkung auf den Boden durch ihre Wurzelausscheidungen. Man kennt ja den strengen Geruch der Pflanzen. Damit wirken sie nachgewiesener Weise auf Schadstoffe und Schädlinge wie Nematoden und Drahtwürmer. Hübsch anzusehen sind sie zusätzlich. Vorbeugend gegen Bodenmüdigkeit sollten sie in jedem Gemüsegarten stehen. Vielleicht probiert das dieser oder jener im nächsten Jahr einmal aus, die diesjährigen Pflanzen stehen nämlich jetzt in voller Blüte und tun bereits ihr gutes Werk.

Freundlichst Ihr Maxe

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Tomatensommer

Hallo Nachbarn! Ist der Sommer warm und trocken, dann können wir eine richtige Tomatenschwemme erwarten. Dann wird so manche Hausfrau die Hände heben ob der großen Erntemengen, die da nach Hause gebracht werden. Dann müssen manchmal große Mengen auf einmal verarbeitet werden, und mitunter fehlt es an Ideen, was aus diesen Tomaten alles gemacht werden kann. Wie wäre es einmal mit selbst gekochtem Ketchup? Der schmeckt natürlich anders als industriell hergestellter.

Kinder schmecken das zuerst, weil Ketchup zu ihren Lieblingsgerichten zählt. Aber aus selbst geernteten Früchten etwas Eigenes zu kreieren, das ist schon etwas Besonderes. Das Rezept dazu will ich gerne aufschreiben: Die Tomaten werden geviertelt und dann in einem großen Topf um ein Drittel der Masse eingekocht. Mit einem leistungsstarken Pürierstab fällt auch das Enthäuten weg. Auf etwa einen Liter eingedickter Tomatenmasse geben wir eine große gehackte Zwiebel, 40 Gramm fertigen Tomatenmark, einen halben Teelöffel gemahlenen Pigment, genauso viel Zimt und einen Teelöffel Senfkörner dazu und köcheln 30 Minuten weiter. Puderzucker (etwa 100 Gramm) wird unter ständigem Rühren in der Pfanne verflüssigt, mit 120 Millilitern Weinessig abgelöscht und auf die halbe Menge eingekocht. Diese Menge wird mit der Tomatenmasse zusammengerührt und je nach Geschmack gesalzen und gepfeffert.

Das fertige Produkt kann gut eingefroren werden. Aber auch in Twist-off-Gläsern eingeweckt hält es sich gut. Andere Rezepte für die Verwendung von Tomaten sind mithilfe von Paprika auch selbst gekochtes Letscho oder Aiwar (Paprika/Tomatenpaste). Nicht natürlich zu vergessen der frische Verbrauch dieser herrlichen Früchte als Tomatensalat, Schopskasalat oder als Tomate-Mozzarella mit Basilikum.

Viel Spaß beim Ausprobieren, Ihr Maxe!

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Der richtige Umgang mit Küchenzwiebeln

Hallo Nachbarn!
Jetzt ist es wieder soweit, die Küchenzwiebeln reifen und auch da kann man einiges verkehrt machen. Noch immer hält sich der Glauben, dass Zwiebeln umgeknickt werden müssen um sie zur Reifung zu bringen. So ist es aber nicht. Zwiebeln zeigen ihr Stadium der Entwicklung gerne selbst an, indem die Schäfte, die die Zwiebelschloten tragen, schlaff werden und dann alleine umknicken. Das hat sehr viel mit der Feuchtigkeit im Boden zu tun. Wenn es sehr feucht ist, will das Laub manchmal nicht umknicken, weil die Zwiebel noch wächst. Wer meint, seine Zwiebeln seien nun groß genug, sollte die Wasserzufuhr unterbinden, indem er die Zwiebel mit der Grabegabel von einer Seite der Reihe her leicht anhebt. Dabei reißen die Wurzeln ab, die Zwiebel nimmt nicht mehr soviel Wasser auf und kann auf dem Beet ausreifen. Ebenso kann man sie aber auch noch grün herausziehen und auf einem luftigen Rost abtrocknen lassen.

Die Zwiebel zieht dann trotzdem noch ihre Nährstoffe aus den grünen Schloten, genauso wie es auch Blumenzwiebeln tun und wird dabei stabil und lagerfähig. Im Frühjahr wurde an dieser Stelle die Empfehlung gegeben, es einmal mit der Aussaat von Zwiebeln zu versuchen. Jetzt kann Maxe berichten, dass diese Aussaat in diesem Jahr ein Bombenerfolg war. Dank rechtzeitiger Wassergaben im Juni und dem ohnehin feuchten Juli sind da aus den Saatkörnern wahre Prachtexemplare entstanden, die Steckzwiebeln in ihrer Größe in nichts nachstehen. Selbst Maxe war verblüfft und sie wachsen ja immer noch, weil sie später als Steckzwiebeln erntereif werden. Das ist doch mal eine Empfehlung für die Gartenfreunde, die nur einmal bestellen und wenig Arbeit haben wollen. Die Zwiebeln wurden Anfang April ausgesät und decken jetzt noch mindestens bis Ende August die Beete ab. Die Ernte ist ganz einfach, der Aufwand also auch. Nur ab und zu mal hacken und Unkraut entfernen. So eine Kultur lobt sich bestimmt mancher und Zwiebeln verträgt schließlich jede Küche, mehr oder weniger.

Das meint Ihr Maxe!

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Sonderklasse-Gartenhelfer

Hallo Nachbarn!
Wenn man seine Leistung betrachtet, dann kann man ihn schon so betiteln – den Regenwurm. In einem Quadratmeter guten humosen Bodens leben schon mal 400 Stück der Würmer, und eigentlich können wir keinen einzigen von ihnen entbehren. Uns hilft der Regenwurm bei der Fruchtbarmachung unseres Gartenbodens.

Den Maulwürfen, Fröschen, Spitzmäusen, Kröten, Tausendfüßlern, Igeln und nicht zu vergessen unseren Gartenvögeln hilft er, ihren Hunger zu stillen und die Jungen aufzuziehen. Regenwürmer selbst richten im Garten keinen Schaden an, sie tun nur Gutes. Sie ernähren sich außer von abgestorbenen Pflanzenteilen nur von Erde, die in ihrer Verdauung durch Herausfilterung zu organischen Stoffen umgewandelt wird. Oft sieht man Blätter im Boden stecken, die irgendwer dort hineingesteckt hat. Das war auch unser fleißiger Gartenhelfer Regewurm. Nachts zieht er welke Blätter in die Gänge, um sie aufzufressen. Damit beschleunigt er die Zersetzung abgestorbener Pflanzenteile und selbst Krankheitserreger werden dabei vernichtet. Regenwürmer fressen sich ständig durch die Erde und richten Gänge und Röhren ein, die auch schon mal durch mehrere Bodenschichten gehen können. Dadurch lockern sie den Boden auf und machen ihn durchlässig für Regenwasser und Sauerstoff. Aus den tieferen Bodenschichten bringen sie Mineralstoffe mit, die damit wieder pflanzenverfügbar werden. Die aus dem Darm der Regenwürmer ausgeschiedenen Stoffe verbinden mineralische und organische Bestandteile. Der Kot sind die von den Gärtnern so geschätzten Bodenkrümel mit diesen wichtigen Bestandteilen.

Diese enthalten mehrfach soviel Stickstoff, Kalk und Magnesium wie normale Gartenerde. Da auch die Gänge mit diesem Material ausgekleidet sind, ist es nicht verwunderlich, dass Pflanzen gerne in diesen Regenwurmgängen wachsen und dabei besonders gut gedeihen. Es lohnt also schon, auf jeden einzelnen Regenwurm (im übertragenen Sinne) aufzupassen.

Das meint Ihr Maxe!

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Eine urdeutsche Bauernblume?

Hallo Nachbarn!
Die Sonnenblume – eine urdeutsche Bauernblume? Stimmt das? Eigentlich nur halb und halb, denn die Sonnenblume stammt eigentlich aus Mittelamerika. Allerdings wurde sie bereits im 16. Jahrhundert in Deutschland eingeführt und kann deshalb durchaus auch als deutsche Bauernblume betrachtet werden. Zumal sie nicht ausgewuchert ist und immer eine Kulturpflanze geblieben ist, die keine anderen Wildpflanzen verdrängt hat. Zuerst wurde die Sonnenblume nur als Blume betrachtet und bewundert. Besonders bewundert deswegen, weil sie sich immer wieder der Sonne zuwendet.

Erst im 19. Jahrhundert entdeckte man, dass die leckeren Kerne einen hohen Öl- und Proteingehalt aufweisen und somit als kohlehydrathaltiges Lebensmittel zu einem wichtigen Öllieferanten wurden. Bei schonender Herstellung hat Sonnenblumenöl einen hohen gesundheitlichen Wert und ist reich an ungesättigten Fettsäuren. In großen Massen werden Sonnenblumen in Osteuropa und Russland angebaut. Aber auch in unseren Breiten sieht man zunehmend Sonnenblumenfelder. Die Sonnenblume gedeiht eigentlich auf jedem sonnigen Fleck und kann sogar als Gründüngung eingesetzt werden. Mit ihren tiefen Wurzeln lockern sie den Boden auf und durchdringen sogar verdichtete Bodenschichten.

Deshalb ist der Anbau von Sonnenblumen, mal hier und da eine im Beet auch in unseren Gärten gar nicht so verkehrt. An Sorten gibt es eine unüberschaubare Vielfalt. Zum Beispiel die Riesen, die drei bis fünf Meter hoch wachsen können, die gefüllten und ungefüllten, die rostroten, braunen und gelben, die mit dem großen und kleinen Blütenkorb und den großen und den zierlichen Kernen. Sogar pollenfreie Züchtungen gibt es. Man zieht sie für die Vase oder für die Ernte von Vogelfutter. Mein Favorit ist nach den übergroßen Exemplaren, bei denen man die riesigen Stängel mit der Axt ernten musste, eine ungarische Sonnenblume, die nur 50 bis 70 Zentimeter hohe kräftige Stängel, aber riesige Blütenkörbe hat. Darüber freuen sich dann die Vögel im Winter und die Pflanze selbst hat im Garten keine Standschwierigkeiten bei Sturm und Gewitter.

Bis bald! Ihr Maxe!

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Blauer Schatz der Gärten

Hallo Nachbarn!
Die Farbe Blau, unverfälschtes leuchtendes Blau ist im Garten gar nicht so häufig. Deshalb hat Karl Förster, der Altmeister der Staudenzüchtung aus Potsdam-Bornim, ein Buch darüber so genannt. Die blaue Farbe ist aber auch etwas Besonderes. Sie ist die Farbe des Himmels, des Meeres, der Sehnsucht und sie beruhigt. Ist es da ein Wunder, dass blaue Blumen so beliebt sind?

Früher gab es an Blumen in Blau nur das herrlich blau blühende Männertreu oder die violetten Vanilleblumen für den Balkon. Im Garten gibt es die herrlich blauen Farben der Rittersporne, verschiedene blaue Clematissorten und noch viele verschiedene Blautöne in anderen Stauden. In den letzten Jahren haben sich besonders die blauen Züchtungen für den Balkon hervorgetan. So gibt es heute herrliche Hängepetunien in Dunkellila bis Hellviolett. Eine wunderbare Winde, die „Blaue Mauritius“, ist eine robuste Ampelpflanze und blüht in klarem Himmelblau. Die Fächerblume rangt ebenfalls elegant und blüht mit einem schönen Blau bis Dunkelviolett.

Wer seinen Garten jetzt einmal nach den Grundsätzen der wechselnden Farben betrachtet, wird feststellen, dass das Farbenspiel je nach Sommermonat wechselt. Einmal bilden die rosa- bis rotfarbenen Pflanzen den Schwerpunkt, einmal die blaufarbenen und im Herbst sind es meist die gelben Farben, die das Gartenbild dominieren. Wer mag, sollte sich ruhig einmal mit der Farbenzusammenstellung befassen. Es gibt sogar Gartenfreunde, die Gärten in komplettem Weiß lieben und dabei herrliche Pflanzungen zusammenstellen. Mancher möchte es bunt, mancher eine Farbe, da wird jeder seine Farbe finden.

Das rät Ihr Maxe!

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Wenn Gurken plötzlich welken

Hallo Gartenfreunde! Alle Jahre wieder passiert das einigen von uns, und eigentlich weiß keiner so recht, warum das so ist. Fast immer hat so etwas mehrere Ursachen und diese sind gar nicht so einfach zu definieren. Sehr oft sind es Schadorganismen die sich im Boden befinden. Da es allgemein üblich ist, den Boden für Gurken gut mit Mist zu versorgen, sind darin oft Engerlinge, Erdraupen, Drahtwürmer und vor allem winzige Älchen, die sogenannten Nematoden enthalten. Diese allein richten schon großen Schaden an. Aber auch Pilze und Bakterien sind häufige Bodenkrankheiten. Diese Schaderzeuger dringen über die Wurzeln in die Leitungsbahnen der Pflanze ein und verursachen die Welkekrankheiten.

Es gibt auch für Kleingärtner kein Präparat, was dagegen zugelassen ist. Auch eine chemische Entseuchung kommt für Kleingärtner nicht in Frage. Übrig bleibt für uns dann nur die physikalische Bekämpfung durch dämpfen. Bei Temperaturen bis 100 Grad Celsius werden die störenden Bodenlebewesen bekämpft. Bei der Jungpflanzenanzucht von Gurken sollte das selbstverständlich sein. Für ein ganzes Gewächshaus kommt dieser Aufwand ganz sicher nicht in Frage. Da sollte man lieber den Boden austauschen.
Dann verzichtet man doch besser auf Stallmist, um keine neuen Schaderreger einzuschleppen. Auch der Anbau von veredelten Tomaten und Gurken, die widerstandsfähig gegen viele Bodenkrankheiten sind, lohnt sich.

Mancher Gartenfreund erspart sich diesen ganzen Aufwand, indem er gute Gartenerde kauft. Die Säcke in seinem Gewächshaus auslegt, kreuzweise einschneidet und in die Kreuze seine Pflanzen einsetzt. Diese Erde kann dann am Vegetationsende im restlichen Garten verteilt werden, dann erfüllt sie noch einen guten Zweck, denn ganz nährstoff- und humusfrei ist sie ja nicht, und im Frühjahr holt man sich neue Säcke und beginnt eine gesunde neue Kultur.

Das empfiehlt Ihr Maxe!

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Richtig Gießen!

Hallo Nachbarn!
Wenn wir diesen Sommer betrachten, dann ist der schon wieder viel zu trocken und viel zu warm. Da macht es sich schon notwendig, im Garten die Gemüsekulturen und auch Bäume und Sträucher zusätzlich zu bewässern.
Wichtig ist es aber, richtig zu bewässern. Da diese niederschlagsarmen Sommer in Zukunft laut Aussagen der Klimaforscher in unseren Breiten noch zunehmen werden, sollten wir uns auch eine optimale Bewässerung für unseren Garten angewöhnen. Den Schlauch in die Hand zu nehmen und allabendlich mal so quer über die Beete zu spritzen, das müssen wir uns abgewöhnen. Wenn zusätzlich, dann ausgiebig beregnen. Zehn Liter auf den Quadratmeter sollten es schon sein. Das heißt, den Regner solange stehen zu lassen, bis dieses Maß erreicht ist. Wer keinen Regenmesser sein Eigen nennt, sollte zwei bis drei Stunden beregnen.

Um eine kleine Kontrolle über die ausgebrachten Wassermassen zu erhalten, kann man ein schmales, hohes Konservenglas in den Beregnungskreis stellen. Wenn dort dann drei bis fünf Zentimeter Wasser drinstehen, könnte das richtige Maß erreicht sein. Diese Menge reicht selbst bei hohen Temperaturen mindestens drei Tage aus. Anschließend sollte dann allerdings gründlich gehackt werden, um die Verdunstung herabzusetzen. Gehackt sollte auch nach einem natürlichen Regenguss werden. Obstbäume und Beerensträucher dürfen bei der Wässerung auch nicht vergessen werden. Hier sollte mit der Fruchtbildung begonnen werden, den Boden in Kronenumfang zu wässern. Nicht mit dem Regner, hier lässt man das Wasser direkt auf die Fläche laufen. Auch der Zeitpunkt der Beregnung ist wichtig. Empfehlenswert wäre, schon zeitig am Morgen damit zu beginnen. Zu dieser Tageszeit kommt das Wasser voll den Pflanzen zugute. Wer abends beregnen muss, sollte darauf achten, dass die Pflanzen auch noch die Möglichkeit haben, vor Beginn der Nacht abzutrocknen. Dies ist besonders wichtig für Tomaten, die reagieren ansonsten sofort mit der Kraut- und Braunfäule.

Das rät Ihr Maxe!

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Beeren in jeden Garten!

Hallo Nachbarn! Im Moment ist sie in Torgaus vielen Kleingartenvereinen wieder im Gange, die Überprüfung der kleingärtnerischen Gemeinnützigkeit. Das heißt, das Landratsamt Nordsachsen überprüft auf Antrag der Vorstände, ob jeder Garten den Forderungen des Bundeskleingartengesetzes entspricht und der Verein damit die Anerkennung bekommen kann. Es wird wirklich jeder Garten dabei besichtigt und Verstöße genau registriert. Sicher hat dieser oder jener Gartenfreund diese Kommission schon in seiner Gartenanlage gesichtet.

Was diese Kommission da so zu sehen bekommt, ist einerseits sehr erfreulich, andererseits mitunter aber auch sehr bedenklich. Dabei ist es eigentlich ganz einfach, die Bedingungen für einen kleingärtnerisch genutzten Garten zu erfüllen. Ein Drittel des Gartens sollte kleingärtnerisch genutzt sein. Was heißt kleingärtnerisch? Dazu gehören selbstverständlich alle Gemüsebeete, die Baumflächen und selbstverständlich auch Kräuter und Beerensträucher. Und gerade Beerensträucher sollten wieder viel mehr angepflanzt werden. Denn gerade sie fordern keinen erheblichen Pflegeaufwand und auch bezüglich Ernte und Verarbeitung halten sie sich in Grenzen. Alle Beeren können gleich vor Ort vernascht werden und lassen sich zu den vielfältigsten Leckereien verarbeiten.

So sind alle Beerenarten der Johannisbeeren, in Schwarz, Rot und Weiß, empfehlenswert. Stachelbeeren haben ihre Liebhaber ebenso wie neuere Züchtungen. So zum Beispiel die Jochelbeeren, eine Kreuzung aus schwarzer Johannisbeere und Stachelbeere. Himbeeren sind die leckersten Früchte des Gartens, neben Erdbeeren versteht sich. Sie sind allerdings auch ein wenig arbeitsaufwendiger, entschädigen aber – einmal angepflanzt – mit herrlichen Früchten und ungeahnten Aromen. Es ist also gar nicht so schwer, eine ausreichende kleingärtnerische Nutzung zu erreichen. All jenen, die da noch aufzuholen haben, seien deshalb Beerensträucher ans Herz gelegt. Die gibt es in jedem Gartenmarkt.

Das rät Ihr Maxe!

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Monilia und kein Ende

Hallo Nachbarn! Viele Gartenfreunde berichten sehr unglücklich darüber, dass in letzter Zeit wieder verstärkt die Monilia-Spitzendürre auftritt. Sie befällt insbesondere Sauerkirsch-, Aprikosen- und Mandelbäumchen. Ja, es soll sogar schon soweit sein, dass ganze Bäume durch Monilia eingehen. Es ist deshalb höchste Zeit, die im Garten stehenden Bäume dieser Arten zu kontrollieren, und die befallenen Zweige in den Müll zu befördern. Die Monilia erkennt man an den schlaffen Blättern der Triebspitzen. Diese sollten dann sofort bis ins gesunde Holz zurückgeschnitten und der Verschnitt unbedingt im Hausmüll entsorgt werden.

Dabei müssen sicher ein paar Früchte geopfert werden. Das ist aber immer noch besser, als den ganzen Baum zu verlieren. Diese ersten Maßnahmen sollten aber nicht alles sein. Nach der Ernte sollte erneut ein konsequenter Rückschnitt erfolgen. Lange Peitschentriebe und viel zu dichter Innenraum der Bäume müssen der Vergangenheit angehören. Es ist eine vorbeugende Hygiene, wenn wir die Bäume luftig und kräftig in den Ästen erhalten.

Wem es leid tut um die vielen Früchte, die er dadurch nicht mehr ernten kann, dem sei gesagt: Der Baum dankt es nach ein bis zwei Jahren, indem er wieder verstärkt Früchte trägt und gesund bleibt. Natürlich sollte so ein ausgewogener kräftiger Schnitt dann in jedem Jahr stattfinden. Die Bäume bleiben dadurch überschaulich und können vom Erdboden aus abgeerntet werden.
Denn wem nutzt es, wenn er in luftiger Höhe die letzten Kirschen in halsbrecherischen Aktionen erntet und der Gartenfreund dann im Krankenhaus landet?

Das meint Ihr Maxe!

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Kalte Nächte, frische Tage

Hallo Nachbarn! Kalte Nächte, frische Tage – die Eisheiligen machten ihrem Namen alle Ehre. Da waren bei -3 Grad und mehr am frühen Morgen plötzlich Pflanzen erfroren, mit denen man wirklich nicht rechnen konnte. Der Rasen war bereift und stand wie eine Bürste. Besonders hart getroffen hat es die jungen zarten Austriebe beim Wein, die Rosen, Walnussbäume und natürlich die Kartoffeln.

Ja selbst der „Wilde Wein“, der sonst als äußerst robust gilt, büßte seine jungen Triebe ein. Aber keine Angst, das ist nicht das Ende dieser Pflanzen, sie erholen sich wieder, schieben noch einmal neu nach, aber es dauert halt noch etwas länger. Interessante Beobachtungen machten Gartenfreunde, die ihre Kartoffeln mit Folie abgedeckt hatten. Da waren manche der abgedeckten Kartoffelpflanzen stärker geschädigt als die, die gar nicht abgedeckt waren. Das erklärt sich daraus, dass die Kälte wenn sie einmal bis unter die Folie gelangt ist, sich dort auch länger hält. Der Frost im Freien tritt ja nur in den ganz frühen Morgenstunden so stark auf. Sobald sich die Sonne zeigt, ist seine Macht hinüber. Aber in dieser kurzen Zeit hat er in vielen Gärten sein vernichtendes Werk schon getan.

Aus einem Gespräch weiß ich, dass ein Obstgärtner aus Dommitzsch ab Mitternacht die ganze Nacht durch seine Baumreihen gefahren ist und Wind erzeugt hat. Auf diese Weise konnte sich der Frost nicht an den Blüten festsetzen und Schaden anrichten. Mit dieser aufwändigen Arbeit hat der Obstgärtner aber bestimmt den Großteil seiner Ernte gerettet. Nun muss der Gartenfreund sich nicht die ganze Nacht um die Ohren schlagen, um Schaden zu vermeiden. Das hier schon oft angepriesene Vlies sollte er aber noch immer bereithalten. Auch heute noch. Die Wetterberichte sind sich zwar einig, dass es das mit den „Eisheiligen“ war, aber die Schafskälte Anfang Juni steht uns noch bevor, und ob die sich so an die ihr zugewiesene Zeit hält, weiß keiner. Auch die „Eisheiligen“ haben in den letzten Jahren einen immer größeren Spielraum im Kalender beansprucht.

Bis bald! Ihr Maxe!

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Naturnahes Gärtnern

Hallo Nachbarn!
Gärten, die aussehen wie auf dem Reißbrett angelegt, sind in den letzten Jahren sehr viel weniger geworden. Heute werden Gärten zweckmäßig, pflegeleicht, aber auch individuell angelegt. So ein Garten ist eine Idylle für die ganze Familie und kann vielen Geschmäckern entgegenkommen. Natürlich darf man einen naturnahen Garten nicht mit einem ungepflegten Garten verwechseln. So ein ungepflegter Garten mit Unkrautsamenflug und Wurzelunkräutern wird schnell zum Ärgernis mit den Gartennachbarn. Denn hier treffen Ordnungsliebe und Naturverbundenheit aufeinander. Gegen unbeschnittene Hecken, struppige Wiesen und scheinbar verwahrloste Beete kann man etwas haben, aber auch gegen Lineal und Nagelschere zur Gartenpflege.

Wer sich in der Mitte zwischen diesen Extremen bewegt, liegt genau richtig. Der Garten heißt nun mal Garten, weil man darin gärtnern kann und auch sollte. Nicht umsonst ist die kleingärtnerische Gemeinnützigkeit von dieser Tätigkeit abhängig. Leider scheint sich bei einem nicht geringen Teil unserer Kleingärtner der Gedanke festgesetzt zu haben, Obst und Gemüse kaufen wir im Supermarkt und feiern und faulenzen im Garten. Das ist nicht ganz so der Sinn der Sache, man kann und sollte beides im Garten verbinden und damit seine Verpflichtungen, die sich aus Satzung und Gartenordnung des Vereins ergeben, erfüllen.

Der Monat Mai ist wohl der schönste Gartenmonat, aber auch der an Arbeit reichste für jeden Kleingärtner. Wer sich bis jetzt noch wenig um seinen Garten gekümmert hat, sollte jetzt wirklich loslegen. Die anderen Gartenfreunde haben die schönen Tage der letzten Monate genutzt und einen guten Vorsprung. Wer sich jetzt an den Start begibt, hat aber noch eine gute Chance aufzuholen. Alle Gartenfreunde sind aufgerufen, einen Beitrag für einen schönen Garten zu leisten. Sich selbst und ihrer Familie zu liebe.

Das meint Ihr Maxe!

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Diese Pflanze ist nicht nur ein Wald-Meister

Hallo Nachbarn!
Da Waldmeister nicht nur, wie der Name es besagt, ein Meister des Waldes ist, sondern auch im Garten gedeiht, lohnt es sich, an dieser Stelle einmal auch diese Pflanze zu erwähnen. Dieses zarte Kraut wächst überwiegend in lichten Buchenwäldern und wird oft gar nicht als solches erkannt. Die Pflanze ist 20 bis 30 Zentimeter hoch und hat auf zarten Stängeln in Etagen stehende, quirlige Blätter mit ganz feinen weißen Blüten, die im Mai aufblühen. Wer den Waldmeister nicht kennt, wird enttäuscht sein, und ihn deshalb auch oft verkennen. Frisch riecht er überhaupt nicht. Erst, wenn die Blätter anfangen zu welken, erscheint der typische Waldmeistergeruch. Und wenn es nicht diese herrliche „Maibowle“ mit Waldmeisterblättern geben würde, wäre er vielleicht schon vergessen worden. Dabei hatte er in früheren Zeiten aufgrund seiner Heilkräfte einen bedeutsamen Platz in der Volksmedizin. Er galt als beruhigendes, krampflösendes Mittel, gegen Angstzustände, Migräne und zur Herzstärkung. Sein Duft ist gut für Duftkissen geeignet und vertreibt Motten im Kleiderschrank. Aber wie verwendet man nun dieses Kraut?

Wer es nicht in der Natur ausfindig machen kann, sollte sich ein Töpfchen beim Gärtner holen und im Garten auspflanzen. Waldmeister liebt es, ungezwungen zu wachsen und sucht sich mit der Zeit sein Lieblingsplätzchen im Garten selber, da er nicht lange auf ihm nicht zusagenden Plätzen verweilt. Das sollte man wissen, bevor man sich Waldmeister in den Garten holt. Geerntet wird während der Blüte im Mai, deshalb auch der Begriff „Maibowle“, sie gibt es nur im Monat Mai. Morgens hat er das beste Aroma und wird zum Anwelken gepflückt. Dann kommt das Sträußlein in ein bauchiges Gefäß und wird mit Weißwein übergossen. Nach zwei Stunden sollte das Aroma an den Weißwein abgegeben sein. Dann wird nach Bedarf gesüßt und mit Sekt aufgefüllt. Gut gekühlt serviert ist dieses Getränk ein herrlicher Abschluss eines schönen Maitages.

Das meint Ihr Maxe!

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Wenn Tulpen nicht blühen ...

Hallo Nachbarn!
Rose und Werner Heinrich aus Torgau verfolgen regelmäßig unsere Rubrik. Nun haben sie folgende Frage: „Wir haben festgestellt, dass vielerorts, so auch in unserem Garten, die Tulpen zwar Blätter getrieben haben, aber keine Blütenansätze zeigen. Wenn ,Maxe‘ dafür die Ursachen kennt, würden wir das gern wissen wollen.“
Also – hier meine Antwort. Alle Zwiebelblumen sind eigentlich kleine Kraftpakete. In den Zwiebeln werden die Nährstoffe gespeichert und bereits im Herbst die Blüte für das nächste Jahr angelegt. Dazu zieht die Zwiebel die Nährstoffe aus den verbliebenen Blättern und Stängeln. Deshalb ist es so wichtig, diese zu schonen und ausreifen zu lassen. Auch wer bei Tulpen die Blüten regelmäßig abschneidet, schwächt die Zwiebel und muss sich nicht wundern, wenn die Blüten im nächsten Jahr schwach ausfallen oder ganz ausbleiben. Außerdem sollte man Tulpenzwiebeln ohnehin in jedem zweiten Jahr aufnehmen, weil die Nährstoffe im Boden verbraucht sind. Danach stärken sich die Zwiebeln und blühen auch wieder. Also jetzt blühen, dann einziehen lassen, dann aufnehmen, trocknen und im September in neuer Erde wieder eingraben. Dann klappt’s auch mit der Blüte. Wem das zu viel Aufwand ist, der sollte gleich jedes Jahr neue Tulpenzwiebeln pflanzen und warten, was die alten noch bringen.

Bis bald! Ihr Maxe!

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Geschmack ändert sich

Hallo Nachbarn!
Das soll ja mal vorkommen: Was mir heute noch gefallen hat, mag ich schon morgen nicht mehr sehen. So oder ähnlich sieht es auch mit dem Anbau von Gemüse im Kleingarten aus. Da, wo früher Rekorde gebrochen wurden, um die größte Frucht, den dicksten Kürbis oder die längste Gurke, da hat sich unser Geschmack absolut geändert. Dicke Kürbisse sind nur noch etwas zum Auffallen. Feinschmecker bevorzugen anderes Gemüse. Die Zeit der „Minis“ hat begonnen. Das kann man auch beim Einkaufen beobachten. Die Erzeuger gehen auch mit der Zeit, so gibt es Minitomaten, Minipaprika, nur kleinste Zucchini und Babysalate zu kaufen. Und wenn es das alles schon zu kaufen gibt, dann wollen das auch die Kleingärtner erzeugen. Denn auch wir können feinste Böhnchen, butterzarte Möhrchen, Baby-Rote-Bete erzeugen.

Und diese Entwicklung passt bestens zu uns Kleingärtnern, denn nirgends kommt das Gemüse frischer daher, als aus dem eigenen Garten. Denn gerade bei klein und zart ist der kürzeste Transportweg wichtig. Erreichen können wir das im Garten, indem die Pflanzen enger gepflanzt und gesät werden und jede zweite Frucht dann klein und zart geerntet wird. Der Rest kann dann etwas länger stehen bleiben, um unter Umständen dann noch die normale Größe zu erreichen und dann erst geerntet zu werden. An Babygemüse gibt es Sorten für Filetböhnchen, Zuckererbsen, Fingermöhren, Mairübchen, Kohlrabi, sogar Spitzwirsing und Zucchini. Für andere Sorten, wie zum Beispiel Spinat, gibt es die entgegengesetzte Variante. Blätter so groß wie Handteller und bestens zur Verwendung als Blattspinat geeignet. Die dazugehörenden Sorten findet man in vielen Gartenkatalogen.

Bis bald, Ihr Maxe!

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Massen süßer Erdbeeren

Wer die ernten möchte, der muss jetzt etwas dafür tun. Hallo Nachbarn! Also der Reihe nach: Zuerst einmal hackt man die Fläche nach dem langen Winter und dem vielem Schnee flach auf. Dass dabei die Unkräuter ausgezupft werden, ist wohl selbstverständlich. Dann entfernen wir ganz vorsichtig die vertrockneten braunen Blätter. Dabei achtet man darauf, die Erdbeerpflanzen nicht aus dem Boden zu reißen.

Am besten geht das, wenn eine Hand die Pflanze im Boden hält. Sollten sich Pflanzen trotzdem lockern, sollte man die Wurzeln betrachten. Sie sind dann oft nicht gut angewachsen und da ist es besser, die Pflanzen auszutauschen. Da es jetzt auch schon getopfte Erdbeerpflanzen gibt, ist das auch gut noch im Frühjahr möglich. Überhaupt sieht man es in letzter Zeit immer öfter, dass Erdbeeren auch im Frühjahr angeboten werden, davon kann man ruhig Gebrauch machen. Die heutigen Sorten stellen das Wissen der alten Gärtner eben manchmal auf den Kopf.

Zum Start in den Frühling benötigen dann aber alle Erdbeerpflanzen Nährstoffe. Deshalb ist eine Düngung wichtig. Besser als der bekannte und zeitweise sehr beliebte Blaukorndünger ist Pflanzenfutter für Beerenobst. Dieser ist organisch-mineralisch und verfügt über einen hohen Kalium-Anteil. Damit wird die Widerstandskraft der Erdbeerpflanzen erhöht und für eine bessere Fruchtqualität gesorgt. Widerstandsfähige Pflanzen halten besser dem Befallsdruck von Krankheiten und Schädlingen stand. Außerdem wichtig werden dann bald auch größere Wassergaben. Trocken stehen dürfen Erdbeeren auch in den Monaten April und Mai nicht. Wasser wird für die Fruchtentwicklung dringend gebraucht, wenn man eben – wie gesagt – Massen an fruchtigen Erdbeeren ernten möchte. Dabei ist es wichtig, so ausgiebig zu gießen, dass das Wasser auch bis an die Wurzeln gelangt.

Das rät Ihr Maxe!

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Kübelpflanzen im Frühjahr

Hallo Nachbarn!
So mancher Gartenfreund wird nach diesem langen, kalten Winter mit Sorgenfalten auf der Stirn vor seinen Kübelpflanzen stehen und grübeln. Sind sie nun vertrocknet, erfroren oder kommen sie noch einmal ? Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die Kübelpflanzen im Frühjahr mitunter „schlimm“ aussehen.
Aber nicht gleich zum äußersten gehen und alles entsorgen erstmal sehen was kommt. Vertrocknete Blätter können abgezupft werden, auch ein moderater Rückschnitt ist vertretbar. Dann wird wieder gegossen. Aber vorsichtig, denn Wurzeln ohne Blätter verdunsten kein Wasser und benötigen nicht viel. Pflanzenwurzeln die zu feucht stehen, fangen an zu faulen. Sollte noch Leben in einzelnen Stängeln entdeckt werden, schneiden wir bis dahin zurück und warten ob sich in der Pflanze noch Lebensgeister regen. Ist dies der Fall, topfen wir erst dann in frische, gehaltvolle Erde um. Dann bekommen die Pflanzen wieder neue Kraft um kräftig auszutreiben.

Den Kübel stellen wir dann an einen hellen, aber kühlen Platz. Das kann auch gut schon draußen sein, er darf nur nicht frostgefährdet sein. Frisch ausgetriebene Pflanzen dürfen auch nicht in die volle Sonne gestellt werden. Der empfindliche junge Austrieb würde Schaden nehmen und unsere ganze Arbeit, die wir mit der Überwinterung hatten, wäre umsonst. Hoffen wir, dass die so liebevoll behandelten Kübelpflanzen uns den ganzen Sommer wieder viel Freude bereiten.

Das rät: Ihr Maxe!

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Nun wird es Zeit ...

Hallo Nachbarn!
Wer sich bisher gebremst und noch keine Tomatenpflanzen ausgesät hat, der sollte nun langsam in die Gänge kommen. Jetzt ist der richtige Termin für eine Aussaat, um bis Mitte Mai kräftige und gesunde Jungpflanzen heranzuziehen. Tomatensamen keimt in der Regel recht schnell. Innerhalb einer Woche kann man den Erfolg schon sehen. Während der Keimung sollten die Aussaaten warm stehen, wenn die Pflänzchen aber aufgelaufen sind, reicht eine Temperatur um 16 Grad Celsius. Wichtig ist nur ein heller, sonniger Platz, damit die kleinen Pflanzen schön gedrungen wachsen. Wer ein Gewächshaus sein Eigen nennt, kann ungefähr ab Mitte April dort hineinpflanzen. Im Freiland dauert die Zeit bis zur Pflanzung noch bis um den 15. Mai.

Tomaten sollten im Abstand von 80 x 50 Zentimetern im Freiland gepflanzt werden. Man sollte sich auch nicht von den anfangs recht kleinen Pflanzen zu geringeren Abständen verleiten lassen, da Tomaten einen recht großen Nährstoffbedarf haben und viel Wurzelwerk ausbilden. Pflanzenfutter für Tomaten gleich einzuarbeiten ist da sehr vorteilhaft. Wer Tomaten aussät, sollte vielleicht auch einmal über die Aussaat von Andenbeeren (Physalis) nachdenken. Diese sind sehr beliebt und leicht auch im Garten anzubauen. Ihre Ansprüche sind ähnlich wie die der Tomaten. Aber nur wer sie vorzieht, kann auch mit einer richtigen Ernte rechnen, weil diese erst im September einsetzt. Sie eignen sich deshalb gut auch als Kübelpflanzen, die man vor dem ersten Frost in wärmeren Regionen unterbringen und dann gut noch abernten kann. Aber Vorsicht, bei guter Pflege werden sie riesengroß und werden nicht wie Tomaten ausgebrochen. Die Früchte reifen an allen Ästen und sind erst reif, wenn sie eine orange Farbe annehmen und die Hüllen sich trocken anfühlen.

Das rät: Ihr Maxe!

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Dose oder lieber Glas?

Hallo Nachbarn! Durch viele Beiträge in allen Medien werden wir als Verbraucher in der letzten Zeit verunsichert. Da ist hier etwas drin, was nicht rein gehört, und dort fehlt wieder etwas Wichtiges. Wer soll sich da noch zurecht finden? In der letzten Zeit diskutiert man wieder mehr über die Verwendung von Glas, Plaste oder Büchse für die Konservierung von Obst und Gemüse. Glas ist klar, das hat sich seit Jahrzehnten bewährt, für Getränke, Obst und Gemüsekonserven. Einmal ausgehärtet scheidet Glas kaum Schadstoffe aus und ist für Lebensmittel deshalb gut geeignet. Die Büchse ist es, die im Moment kritisch beäugt wird.

Feinschmecker werden da sagen: Glas ist sowieso besser für den Geschmack. Aber die Konservendose gibt es trotzdem, und da muss man mal hinschauen. Dose ist nämlich nicht gleich Dose. Der Zinngehalt ist je nach Material unterschiedlich. Metallisches Zinn ist kaum giftig, kann aber bei empfindlichen Menschen zu Beschwerden des Magen-Darm-Traktes führen. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt deshalb, die tägliche Aufnahme von Zinn aus Lebensmitteln auf zwei Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht zu begrenzen. Um die Aufnahme von Zinn einzuschränken, verwenden Lebensmittelhersteller in Deutschland Dosen mit einer zusätzlichen Kunststoffinnenbeschichtung. Gerade Tomatenkonserven gibt es aber oft noch in unbeschichteten Dosen. Da liegen die Werte gleich viel höher. Obst und Tomatenkonserven enthalten viele Säuren, die Zinn aus dem Dosenmaterial herauslösen. Sollte man an diese Dosen geraten, ist es deshalb ratsam, diese besser sofort nach dem Öffnen in andere Gefäße zu entleeren, insbesondere, wenn nicht der gesamte Inhalt gleich verwendet wird. Achten wir also in Zukunft auch auf die Beschichtung von Dosen und die Marken, die eine solche verwenden – der Gesundheit zuliebe.

Bis bald! Ihr Maxe!

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Düngung im Kleingarten

Hallo Nachbarn!
Früher war eine regelmäßige Düngung mit frischem Stalldung selbstverständlich und jeder, der sie anwandte, wusste Bescheid, wie man danach mit dem so gedüngten Boden umgeht. Heute fehlen jungen Kleingärtnern oft diese Kenntnisse, und da kann so mancher Fehler passieren. Zusätzlich ist es ja auch selten geworden, dass ein Garten frischen Stalldung zu sehen bekommt, weil er ja auch nicht so einfach zu beschaffen ist.

Was ist frischer Stalldung eigentlich? Nichts anderes, als durch den Tierkörper verarbeitetes pflanzliches Tierfutter, also eigentlich auch nur umgewandeltes pflanzliches Material, wie wir es auf dem Kompost auch herstellen. Aus heutiger Sicht ist es besser, frischen Stallmist vor der Ausbringung in den Garten noch einmal zur Kompostierung aufzusetzen. Denn wenn er frisch untergegraben wird, muss man bei der Bestellung die Trachten beachten. Was aber ist nun plötzlich eine Tracht? Darunter versteht der Landwirt die Einteilung der Pflanzen, die gut, weniger gut und gar nicht mit frischem Stalldung auskommen. Im ersten Jahr der frischen Düngung sollten nur Starkzehrer, wie Kohl, Gurken, Tomaten und Sellerie, auf dieser Fläche angebaut werden. Im zweiten Jahr, also in „zweiter Tracht“, können Möhren, Zwiebeln, Kopfsalat, Rote Bete und Spinat angebaut werden.

In dritter Tracht stehen dann Hülsenfrüchte, Radieschen und Kräuter auf den Beeten. Es sollte also nur aller drei Jahre eine Düngung mit frischen Stallmist erfolgen und anschließend die Fruchtfolge eingehalten werden. Gleichzeitig darf kein Kalk ausgebracht werden. Kalk ist im Abstand von drei Jahren aber sehr wichtig, weil er die Inhaltsstoffe des Bodens erst für Pflanzen verfügbar aufschließt. Mit Mist zusammen darf er aber nicht ausgebracht werden, weil sich die Stickstoffbestandteile der Düngung dadurch verflüchtigen würden und in der Hauptwachstumszeit den Pflanzen damit nicht mehr zur Verfügung stünden.

Das rät Ihr Maxe

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Gärtners liebste Beschäftigung im Winter

Hallo Nachbar, wenn es draußen stürmt und schneit, dann zieht es selbst den überzeugtesten Gartenfreund nicht ins Freie. Da sitzt er gemütlich bei Kaffee oder Glühwein und genießt auch einmal das „Untätigsein“. In Gedanken allerdings ist er längst schon wieder beim Frühjahr und seinem Garten. Nun leben wir in der Hoffnung, das Schlimmste dieses Winters bereits überstanden zu haben. Sicher, es kommen noch ein paar frostige Nächte, aber Schneeglöckchen und Winterlinge zeugen davon, dass der Frühling bereits im Anmarsch ist.

Da juckt es dem Kleingärtner auch in den Fingern, wenigstens etwas mit Erde zu tun. Es wird ja auch bald Zeit für den der z. B. Paprikapflanzen selbst anzieht, diese auszusäen. Dazu ist es notwendig, Anzuchterde zu beschaffen oder selbst herzustellen. Bei selbst gemischter Erde soll diese eine Mischung aus Kompost, Gartenerde und Sand sein. Zusätzlich sollte sie gedämpft werden und damit keimfrei sein. Dies kann man zu Hause selbst machen, indem man die Erde in ein Tuch oder Leinensäckchen verpackt und über Wasserdampf in einem großen Topf dämpft. Mit der Aussaat von Tomaten sollten wir uns aber noch zurückhalten. Selbst wenn dies erst Anfang April geschieht, erhalten wir bis Mitte Mai kräftige, ansehnliche Jungpflanzen.

Dafür kann man sich lieber auf den Gartenmärkten nach Sämereien umsehen und Angebote vergleichen. Wer besondere Sorten anbauen will, auch einmal etwas „Ausgefallenes“ ernten möchte, der sollte auch die Gartenkataloge der verschiedensten Versandhändler genau studieren. Doch vieles, was da so versprochen wird, ist mit Vorsicht zu genießen. Man muss da seinen gesunden Menschenverstand walten lassen und nicht alles glauben, was uns die allzu bunten Bildchen versprechen. Wer aber einmal sein Versandhaus des Vertrauens gefunden hat, lernt schnell das Wichtige und Richtige auszuwählen. Jedes Jahr gibt es neue Erfolge der Gärtner und es macht Freude, sie dann auch im eigenen Garten auszuprobieren. Ihr Maxe wird Sie an seinen Erfahrungen auf diesem Gebiet während der Veranstaltung „Torgau blüht auf“ am ersten Wochenende im April teilhaben lassen und hofft, wir sehen uns.

Ihr Maxe!

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Roter Klee und kein Ende

Hallo Nachbarn! In den letzten Jahren macht uns eine Pflanze im Garten, roter Klee mit gelben Blüten, zunehmend Kopfzerbrechen. Weil sie sich einfach nicht ausrotten lässt. Andererseits weiß niemand, wo sie so plötzlich hergekommen ist, denn früher kannten wir sie nicht. Bei dieser lästigen Pflanze, die uns so plötzlich heimgesucht hat, handelt es sich um den Hornfrüchtigen Sauerklee, kurz auch Hornklee genannt. Auch der Name Springklee ist weit verbreitet, weil die Schoten, die die winzigen Samen beherbergen, aufspringen und den Samen herausschleudern. Das ist auch die Ursache für die urplötzliche und schnelle Verbreitung dieser Pflanze.

Neben der Verbreitung durch Samen ist Hornklee auch ein hartnäckiges Wurzelunkraut. Bei der Bekämpfung muss man immer auch die unterirdischen Organe, also die Wurzeln, erwischen, weil sie sonst immer wieder austreiben. Den Weg zu uns hat die Pflanze, die ursprünglich aus Asien stammt, über die Mittelmeerregion in Richtung Norden genommen. Sie findet sich auf allen Böden zurecht, egal ob sandig oder lehmhaltig. Die Bekämpfung ist schwierig. Man muss den Klee vor der Samenreifung ausreißen und das mitsamt den Wurzeln und ihren Ausläufern. Nur durch Konsequenz auf diesem Gebiet kann man diese Pflanze in Schach halten. Das heißt: Immer wieder jäten, hacken, ausreißen.

Das empfiehlt Ihr Maxe!

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Der Sellerie und seine Formen

Hallo Nachbarn!
Dem als Kulturpflanze bereits seit dem Mittelalter bekannten Sellerie werden sagenhafte Eigenschaften nachgesagt. So gilt er seit alters her als Aphrodisiakum und es sind so allerhand Weisheiten und Witze über ihn im Umlauf. Aber noch mehr als seine anregende, ist seine ernährungsphysiologische Wirkung durch ätherische Öle und die Verdauung fördernde Bestandteile von Bedeutung. Sein Vitamingehalt, davon besonders Vitamin E, und sein hoher Mineralstoffgehalt, hier besonders Kalzium und Eisen und nicht zuletzt sein Ballastreichtum machen Sellerie in unseren Breiten zu einem bedeutenden und auch beliebten Wintergemüse.

Bei Sellerie unterscheiden wir Schnitt-, Stangen- und Knollensellerie. Wobei der Stangensellerie gerade dabei ist, dem Knollensellerie in der Beliebtheit Konkurrenz zu machen, weil er zum Dippen und als Salatbeilage auch roh verspeist werden kann. Im Garten liebt Sellerie humus- und nährstoffreichen, tiefgründigen Boden. Die Jungpflanze ist sehr frostempfindlich. Pflanzen werden meist beim Gärtner gekauft, da die Entwicklungszeit ziemlich lang ist. Ausgepflanzt wird Sellerie erst nach den Eisheiligen Mitte Mai. Kälte verursacht zwar nicht unmittelbar Schäden an der Pflanze, führt aber dazu, dass die Pflanzen schossen und unerwünschte Blüten bilden. Damit ist eine Entwicklung zur Qualitätsknolle nicht mehr möglich.

Während seiner Entwicklungszeit benötigt Sellerie viel Wasser. Hacken, wässern, düngen erforden deshalb einigen Arbeitsaufwand. Geerntet wird kurz vor dem Frost. Gerade in den letzten Herbstwochen nimmt die Sellerieknolle noch beachtlich an Umfang zu. Verarbeitet werden kann er zu Suppen, Salaten, Aufläufen und anderem. Er kann gekocht, eingeweckt und eingefroren werden. Gerade zur jetzigen Jahreszeit bietet sich Sellerie zum Genießen richtig an. Er ist ein wirklich ideales Wintergemüse und sollte ruhig öfter auf den Tisch kommen.

Das meint Ihr Maxe

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So viel zum Thema Wetter

Hallo Nachbarn!
Das Wetter übt nicht erst seitdem wir vom Klimawandel reden eine große Faszination auf uns aus. Denn es ist schon erstaunlich, wie sich Tag für Tag das Wetter verändert. Die Wettervorhersage ist für uns Laien ein Buch mit sieben Siegeln, aber trotzdem ist das Wetter immer wieder in aller Munde. Und das nicht erst seit heute. Seit alters her gab es Bauernregeln, die in Versform weitergegeben wurden, weil man sich die se so besser merken konnte. Aufgeschrieben wurde früher nicht viel. Eigentlich sind sie nichts weiter als mündliche Informationen, die seit Ausgang des Mittelalters weitergeben wurden.

Ähnlich sieht es mit dem hundertjährigen Kalender aus. Er ist eine Zusammenstellung von Wettervorhersagen des 17. Jahrhunderts im Raum Franken/Bamberg. Der Autor, Abt Knauer, ging von der Theorie aus, dass sieben Jahre für immer wiederkehrenden Witterungen ausreichten. Was aus wissenschaftlicher Sicht nicht haltbar ist. Der hundertjährige Kalender wurde auch erst hunderte Jahres später von geschäftstüchtigen Menschen in den Fokus der Wetterbeobachtungen gerückt. Die modernen Wettervorhersagen werden von staatlichen und auch privaten Wetterdiensten geleistet.

Heute ist eine Vorhersage für eine Woche so zuverlässig, wie vor 30 Jahren für einen Tag. Die Treffgenauigkeit liegt inzwischen bei 90 Prozent. Und doch wünschten wir uns manchmal noch mehr Genauigkeit. Daraus können wir aber lernen, dass das Wetter trotz alter, überlieferter Regeln und allen wissenschaftlichen Analysen genauso wenig vorhersehbar ist, wie so viele andere Dinge in dieser Welt. Und das ist gut so. Und noch besser ist es, dass der Mensch – zumindest heutzutage – noch keinen Einfluß auf das Wetter hat. Denn jeder versteht unter gutem Wetter etwas anderes, so wie er es eben gerade braucht.

Das meint Ihr Maxe!

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Winterschnitt an Obstbäumen

Hallo Nachbarn!
Es besteht nach aller Überlieferung die Gewohnheit, dass im Winter die Pflege von Gehölzen, der Obstbaumschnitt auf dem Programm steht. Ein Schnitt muss zweifellos stattfinden, die Frage ist nur wann. Dazu gibt es neuere Erkenntnisse über den richtigen Zeitpunkt. Jeder Schnitt hinterlässt eine Wunde, die rasch verheilen muss, was den Gehölzen einiges abverlangt. Man sollte die Gehölze so wenig wie möglich strapazieren. Es wird deshalb dringend davor gewarnt, Bäume bei Temperaturen unter Null Grad Celsius zu schneiden.

Denn bei Frost fällt es den Bäumen schwer, die Wunden schnell zu verschließen, was wegen möglichen Eindringens von Krankheitskeimen ganz wichtig ist. Die Wunde wird durch Zellteilung verschlossen, und die ist bei Frost unmöglich. Also schneiden wir unsere Obstbäume erst ab Vegetationsbeginn im Frühjahr, weil in der Zeit ab April/Mai das stärkste Wachstum erfolgt und damit schnell und kontinuierlich die Bildung von Wundgewebe erfolgt. Zum Schnitt selber gehört gar nicht soviel. Die Kronen von Obstbäumen müssen ausgelichtet werden, damit sie hell und übersichtlich werden. Zu hohe Bäume sind kräftig zurückzunehmen, damit sie nicht so schnell überaltern und dicht werden und schließlich auch schlecht tragen. Wer das beachtet, wird auch in den nächsten Jahren gute Ernten erwarten können.

Das rät Ihr Maxe!

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Woran jetzt zu denken ist

Hallo Nachbarn!
Erst einmal alles Gute für das neue Jahr! Na, schon die neuen bunten Saatgutkataloge in der Hand gehabt? Mich haben sie bereits auf das neue Gartenjahr eingestimmt. Aber bevor wir neue Bestellungen auslösen, sichten wir noch vorhandenes Saatgut auf seine Verwendbarkeit. Sollte noch brauchbares vorhanden sein, so lagert man es trocken und frostfrei, damit die Samen ihre notwendige Keimruhe erhalten. Ein einfaches Schraubglas leistet da schon gute Dienste. Ungeöffnete Samentüten in Keimschutzverpackung sichern allein die Keimfähigkeit, und das Datum der Haltbarkeit steht auch drauf. In der frostgefährdeten Gartenlaube sollte das Saatgut allerdings nicht verblieben sein. Ebenso trifft das auf die Lagerung von flüssigen Pflanzenschutzmitteln zu. Sie dürfen keinen Frostgraden ausgesetzt werden. Leichtsinnig darf man aber mit ihnen nicht umgehen. Sie müssen sicher verpackt und von Kindern nicht erreichbar transportiert und gelagert werden.

Neue Bäume und Sträucher sollten nun bereits gepflanzt und angewachsen sein. Auch Blumenzwiebeln sollten in der Erde sein und bereits Wurzeln getrieben haben. Wer noch welche liegen hat, kann sie als Versuch noch in Schalen oder Töpfe einpflanzen und frostfrei halten. Vielleicht gelingt es noch, sie zum Blühen zu bringen. Ausbringungsreifen Kompost haben wir vor zu viel Schnee und Feuchtigkeit geschützt. Als Abdeckung für Stauden eignet sich nun auch der ausgediente Weihnachtsbaum. Also, wer einen Garten hat, ab mit der kleingeschnittenen Tanne in den Garten. Denn ich denke mal, obwohl der Winter scheinbar gerade eine Pause macht, ist er noch lange nicht vorbei.

Bis bald! Ihr Maxe!

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Mehr Gesundheitstipps

Hallo, liebe Nachbarn!
Gesundheitstipps gab es gerade in letzter Zeit sehr häufig. Die kürzlich stattgefundene Gesundheitsmesse war ein gutes Zeichen dafür. Über was da nicht alles informiert wurde. Es gab für jeden bestimmt etwas von besonderem Interesse. So befassen sich auch die Kleingärtner mit diesem Thema, und zwar, indem sie Kräuter und Gewürze anbauen, zu schönen Dingen verarbeiten und dann natürlich auch verwenden. Der Kräutergarten mit dem „Grünen Klassenzimmer“ im Kleingartenverein Eilenburger Straße in Torgau ist dafür ein beredtes Zeugnis. Auch deren Vertreter waren auf der Gesundheitsmesse vertreten und wussten durch Angebot, Beratung und nicht zuletzt gelungenem Vortrag durchaus zu überzeugen. Was liegt da näher, wenn auch der einzelne Kleingärtner sich etwas mehr mit diesem Thema befasst als bisher.

Gerade Kräuter aus dem Garten haben es in sich. Damit wir mehr über Herkunft, Wirkung, Verwendung erfahren, wird dieses Thema in Zukunft auch bei ihrem „Maxe“ immer wieder eine Rolle spielen. Jetzt, da man natürlich fast nichts mehr im Garten macht, ruht natürlich auch die Ernte frischer Kräuter. Höchstens einige besonders findige Gartenfreunde haben auf dem Fensterbrett noch ein kleines Angebot. Da schadet es aber nichts, wenn man sich in der Theorie schon mal mit etwas mehr als Petersilie, Dill und Schnittlauch bekanntmacht. Über Basilikum, Knoblauch, Chili und Konsorten wird also in Zukunft an dieser Stelle einiges zu berichten sein.

Bis bald, Ihr Maxe!

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Gartenplanung

Hallo, liebe Nachbarn!
Nun, da wir nicht mehr so regelmäßig in den Garten gehen, haben wir für viele Dinge Zeit. Zeit, um uns Gedanken über das kommende Gartenjahr zu machen. Also lassen wir erst einmal den letzten Sommer vor unserem geistigen Auge vorbeiziehen und die Erfahrungen, die wir da gemacht haben, aufleben. Mancher wird sich vornehmen, nicht mehr so intensiv im Garten anzubauen, einfach weil er gar nicht mehr so viel verarbeiten kann und auch, weil er nicht mehr so viel Kraft hat, seinen Garten so wie früher zu betreiben. Den Garten deshalb aufgeben, das muss man noch lange nicht.

Denn ein Ziel zu haben, sich an frischer Luft zu bewegen, ist mit zunehmendem Alter immer wichtiger. So kann man sich Gedanken machen, seinen Garten anders zu bestellen. Auch Ihr Maxe macht nun langsam die Erfahrung. Das Anlegen von Hochbeeten aus Kompostbehältern wurde ja schon zur Genüge empfohlen und hat sich prima bewährt. Was dann noch in der unteren Etage des Gartens angebaut wird, sollte gut durchdacht werden. Kartoffeln sind so eine Frucht, die eigentlich nur im Frühjahr und bei der Ernte richtig Arbeit machen. Auch Kürbis kann empfohlen werden und dabei denke ich nicht an die Riesendinger von früher, sondern an kleine feine Sorten, wie Butternuß und Hokkaido, die als Kompott oder Gemüse vielfältig verarbeitet werden können. Kürbis rankt letztendlich den ganzen Garten zu, und schon hat man die Verpflichtung der kleingärtnerischen Nutzung erfüllt. Dazu ein paar Kräuter, ein paar Beerensträucher und Obstbäume und man hat alles, was man braucht.

Bis bald, Ihr Maxe!

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Der Fenchel hat viele Gesichter

Hallo Nachbarn! Fenchel kann ein Tee, ein Gewürz oder auch ein Gemüse sein. Bekannt ist die eine oder andere Art sicher, aber alle drei? Viele verziehen das Gesicht und sagen gleich: Das ist nicht meine Welt.

Bei anderen leuchten die Augen und sie sagen: Eine tolle Bereicherung des Gemüseangebotes. Was ist denn nun dran am Fenchel?
Bekanntschaft mit Fenchel als Tee macht man bereits im Babyalter. Der beruhigt und beugt Blähungen vor. Später werden Fenchelsamen als Gewürz eingesetzt. Zu süßen Backwaren, Aufläufen, Fleischbrühen, Kräutersoßen werden sie verwendet. Ihr intensiver Geschmack wird durch Anrösten noch verstärkt. Halbreife Dolden des Fenchels gelten als Würze zum Einlegen von Gurken und Sauerkrautansetzen.
Als Gemüse ist Fenchel tatsächlich noch wenig bekannt.

Die Pflanzen sind allerdings andere. Man kann sie gegen Ende des Sommers als Zweitfrucht direkt in den Garten säen. Später werden sie auf einen Abstand von 25 Zentimetern vereinzelt. Die übrig bleibenden Pflanzen können gut verpflanzt werden. Gemüsefenchel bildet eine knapp im Boden wachsende, aus mehreren Schalen bestehende Verdickung.

Der Gewürzfenchel ist dagegen ein zweijähriges Doldengewächs, dessen Samen grün oder getrocknet verarbeitet werden können. Während Gewürzfenchel gut bekannt ist und fast jeder weiß, wie er verarbeitet wird, ist das bei Gemüsefenchel noch weitgehend unbekannt. Ihn kann man dünsten, braten, panieren oder auch roh oder gedünstet zu Gemüsesalat verarbeiten. Wer das noch nicht probiert hat, sollte sich ein Herz fassen. Erst dann kann man wirklich sagen: Das ist was für mich oder ich lass es lieber.

Das meint Ihr Maxe!

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Lauschige Sitzplätze

Hallo Nachbar, na, nun hat uns der Monat November doch voll im Griff. Er hat erreicht, dass wir uns in unsere warmen Wohnungen zurückziehen und mit Wehmut an die vergangenen schönen Tage denken. Da fragen wir uns mitunter, war das ein richtiger Sommer, war er nicht ein wenig kurz und waren die Temperaturen nicht zu hoch? Der August als Ferienmonat für unserer Kinder war ja wohl nur so – na ja. Aber der schöne lange Herbst hat uns dann voll entschädigt. Wer auf die Ratschläge gehört hat, der hat auch noch im Oktober geerntet, hat seinem Garten die Wohltat von Gründüngung angetan und kann sich jetzt gelassen zurücklehnen. Er hat alles getan, was zu tun war. Aber das sollte uns nicht hindern, schon jetzt an den nächsten Frühling zu denken.

Und da kommt wieder mal ein Tip über den man im Winter nachdenken sollte. Große Hecken und Tannenbäume sind ja so ziemlich aus der Mode. Was wieder ganz sanft an die Gartentüren klopft ist ein lauschiger Sitzplatz in einer richtigen Gartenlaube. Damit meint man nicht die überall vorhandenen Bungalows, sondern die lauschigen verwunschenen Winkel, die man sich selbst schafft. Ein intimer Platz im Garten, der Geborgenheit und Ruhe bringt. Der nicht einsehbar ist und der uns mit Grün umgibt. Klar es gibt Pavillons, Holz-, Blech und andere Möglichkeiten. Aber eine Gartenlaube aus lebenden Pflanzen, das bringt wieder Natürlichkeit in unsere Gärten. Wenn man sich vorstellt, dass kein Holz künstlich präpariert werden muss, das kein Dach gedeckt werden muss. Alles den Pflanzen überlassen wird, das ist doch ein schöner Gedanke. Werden wir also zu unseren eigenen Naturarchitekten, suchen die zu uns passenden Baumaterialien aus. Seien es Weinstöcke, Weiden, Efeu, Rosen – aus allem kann man seine eigene kleine Liebeslaube formen. Reizt es nicht darüber nachzudenken? Der Garten ist im Wandel, auch ohne Tannen, Hecken und Co.

Freundlichst, Ihr Maxe!

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Sachsens Kleingartenordnung

Guten Tag, lieber Nachbar, dieser Beitrag richtet sich einmal nur an die Gartenfreunde die in einem Kleingartenverein organisiert sind. Das soll nicht heißen, dass er nicht auch für andere Gartenfreunde interessant ist. Seit November 2009 hat der Landesverband Sachsen der Kleingärtner auf Beschluss des Gesamtvorstandes eine neue Rahmen-kleingartenordnung. So eine Ordnung, die die Rechte und Pflichten der Gartenfreunde regelt, hatten wir schon seit Anfang der 90er-Jahre. Nun wurde es Zeit, diese der Zeit anzupassen und das ist gut gelungen.

Die Vorstände der Vereine, die die Bestimmungen des Bundeskleingartengesetzes durchsetzen müssen, haben die Neuerung jedenfalls sehr begrüßt und bald werden alle Kleingärtner ein Exemplar in den Händen halten. Die Ausgabe in den Vereinen ist bereits in vollem Gange. Wer sich dafür interessiert, was für Bestimmungen sich die Kleingärtner gegeben haben, der kann sich gerne auch als privater Gartenfreund beim Kreisverband ein Exemplar abholen. Denn es ist zu verzeichnen, dass auch diese Gartenfreunde sich gerne nach unseren fachlichen Ratschlägen richten, denn die sind natürlich auch darin enthalten. So enthält die neue Rahmenkleingartenordnung Festlegungen zur Nutzung des Gartens, Pflanz- und Grenzabstände, Bebauung, Tierhaltung, Kompostierung, Zäune usw., es ist fast nichts vergessen worden. Wer sie also in den nächsten Tagen erhält, sollte sie nicht unbeachtet beiseite legen, sondern gut lesen, manche Frage beantwortet sich dann von ganz alleine.

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Der Humuslieferant Laub

Hallo Nachbarn!
Es ist wieder mal so weit, alle stöhnen unter dem nun eingesetzten Laubfall. Wer viele große Bäume hat, der ist wegen dieser in jedem Jahr anfallenden Arbeit nicht begeistert, aber es ist eben mal wieder Herbst.

Ganz nebenbei ist Laub ein wunderbares Material für den Kompost, wir müssen nur Küchen- und Gartenabfälle und etwas Erde darunter mischen. Wer von Laub im Moment zu viel hat, kann es in Müllsäcken trocken lagern und im Frühjahr dann so nach und nach unter den Kompost mischen. Laub harken ist im Oktober aber auch eine schöne Beschäftigung, bei der man gut entspannen und seine Gedanken ganz ungehindert wandern lassen kann. Viele Gartenfreunde schätzen diesen Effekt und harken im herrlichsten Sonnenschein, bei milden Temperaturen ganz gedankenverloren ihre Rasenflächen ab. Und auf dem Rasen ist das auch wichtig, denn der sollte den ganzen Winter frei atmen können. Im Rest der Gartenanlage ist es dann nicht so wichtig, jedem Blatt nachzujagen. Ganz findige Gartenfreunde pflanzen unter Bäumen Bodendecker, die das Laub auffangen und im Laufe des Winters durch diese Laubauflage geschützt werden. Im Frühjahr ist es dann durch Schneeauflage oder Feuchtigkeit flach gedrückt und durch Verrottung tritt es dann in den Kreislauf der Humusbildung und Bodenverbesserung, ähnlich wie im Wald, ein.

Geeignet sind dazu Dickmännchen oder Ysander, Efeu, aber auch Felsenstorchschnäbel. Auf jeden Fall ist Laub ein Geschenk der Natur, das wir nutzen sollten, wo wir nur können. Einzige Ausnahme ist das Laub von Walnussbäumen und Eichen. Dieses enthält viel Gerbsäure und verrottet nur langsam. Ergibt aber eine wunderbare Pflanzerde für Rhodendren, Heidelbeeren und Heide. Die Natur hat eben für alles eine Verwendung

Bis bald! Ihr Maxe!

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Beerenobst muss sein

Hallo Nachbarn!
Schon unsere Großeltern und Eltern wussten die Beerenbüsche im Garten zu schätzen. Stolz schweiften damals die Blicke der Hausfrauen über Batterien von Weckgläsern im Keller, mit den Ernten eines Sommers. Gestern wie heute sind Beeren im Garten eine sichere Bank, um sich Vorräte für den Winter zu schaffen, egal ob man nun noch einweckt, einfriert oder zu Marmelade und Konfitüren verarbeitet. Auch wer sie nur so, gleich frisch vom Strauch vernaschen will, ist gut beraten.

So sind Johannisbeeren in Rot und Weiß, Stachelbeeren in Gelb, Grün und Violett, Jochelbeeren eine Kreuzung von Schwarzer Johannisbeere und Stachelbeere, Himbeeren in Rot, Gelb und Schwarz und Brombeeren im Angebot. Daraus kann man sich je nach seinem persönlichen Geschmack eine „Nachmeile“ zusammenstellen. Jetzt wäre gerade der richtige Zeitpunkt dafür. Der Monat Oktober ist ohnehin für wurzelnackte Gehölze der beste Pflanzzeitpunkt. Aber da wir Gehölze jetzt sehr oft auch schon in Containern, also großen Töpfen angeboten bekommen, wäre eine Pflanzung bis zum Gefrieren des Bodens noch möglich. Bei Beeren sollte man auf Abstände von mindestens 1,5 m achten. Der erforderliche Schnitt ist auch nicht allzu schwierig. Man lichtet nur regelmäßig die alten knorrigen Äste aus, dadurch wird der Busch jährlich verjüngt.

An den jungen Trieben wird nichts verschnitten, sie tragen im kommenden Jahr die Früchte. Bei Himbeeren werden nach der Ernte die abgetragenen Triebe bodennah entfernt. Auf dem Quadratmeter sollen nur zehn bis zwölf der neuen Triebe verbleiben. Bei Brombeeren werden jetzt die Triebe vom Spalier gelöst und ebenfalls die abgetragenen Ruten weggeschnitten, dann werden die jungen Triebe wieder angeheftet. Wenn all diese Arbeiten verrichtet sind, war es das auch schon mit den Beeren, ist doch einfach oder nicht?

Bis bald! Ihr Maxe!

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Am Moos kann der Gärtner schier verzweifeln

Hallo Nachbarn!
In diesen feuchten Herbsttagen häufen sich wieder die Anfragen von Gartenfreunden zu Moos im Rasen. Es wächst aufgrund der herrschenden Feuchtigkeit unübersehbar und hat dafür ja auch noch den ganzen Winter Zeit. Mancher glaubt, man könnte dem Moos beikommen, indem man irgendeinen Moosvernichter ausstreut. Diese Mittel sind zur Ergänzung von anderen Maßnahmen gedacht, aber allein damit wird man nicht Herr über das Moos.

Eine erste Maßnahme zur Bekämpfung von Moos ist das Herausfinden der Ursachen. So gut wie immer ist entweder eine schattige Lage, mitunter nur einzelne Stellen oder ein verdichteter Boden der Grund.
Dem Schatten kann man nicht beikommen, weil man dazu alles Schattenspendende aus dem Garten verbannen müsste, und wer will das schon. Hier hilft vielleicht Schattenrasen auszusäen, aber sicher ist das auch nicht. Der Bodenverdichtung ist schon eher beizukommen, denn hier fehlt nur Luft im Boden. Dieses führt dazu, das der Boden versauert, und damit dem Gras wichtige Nährstoffe nicht in ausreichender Menge zur Verfügung stehen.

Auch die Graswurzeln brauchen Sauerstoff und da hilft nur eine „Bodenbelüftung“. Durchführen kann man das mit einer Grabegabel, oder mit Nägeln versehenen Brettern die man sich unter die Schuhe schnallt und damit den Rasenboden löchert. Die dabei entstehenden Löcher füllt man mit einer Mischung aus Moosvernichter und gewaschenem Sand, indem man den rieselnden, trockenen Sand breitwürfig über die Rasenfläche streut und dann einharkt. Dadurch werden die gestochenen Löcher gefüllt und wirken wie eine Drainage für Wasser und Luft. Ein Tipp noch: Gewaschener Sand fällt an beim Leeren der Sandfilteranlage des Pools. Diese Arbeit könnte man also auch jetzt noch machen, eine Düngung erfolgt dann im Frühjahr.

Das rät Ihr Maxe!

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Geht der Klimawandel uns was an?

Hallo Nachbarn!
In vielen Beiträgen wurde an dieser Stelle aufgezeigt, wie man Energie und Pflanzenschutzmittel im Kleingarten sparsam einsetzt, um die Klimabilanz zu verbessern. Diesmal soll all das, was der Kleingärtner braucht, besser: was er nicht braucht, aufs Korn genommen werden. Wenn man die Angebote in Bau- und Gartenmärkten betrachtet, stellt man sich wirklich die Frage: Braucht unser Garten das alles?

Fangen wir bei der Unkrautbekämpfung an. Statt bei schönem Wetter zur Hacke zu greifen, werden Wildkräuter mit Unkrautbekämpfungsmitteln oder gar Salz bekämpft. Andere bekämpfen Unkraut mit Flammenwerfern. Der Laubbesen reicht urplötzlich auch nicht mehr aus, es muss ein Laubsauger sein, der nicht nur Laub, sondern auch nützliche Insekten häckselt. Schon was alles zum Grillen verwendet wird, ist haarsträubend. Da werden mit stinkenden, ölhaltigen Grillanzündern die Feuer angezündet, statt nachwachsende Mittel wie Holzspäne oder Bienenwachs zu verwenden. Selbst das, was wir auf den Grill legen, hat was mit unserer Klimabilanz zu tun. Allein wenn wir die Fleischmenge etwas reduzieren und stattdessen Gemüse aus dem eigenen Garten grillen, tun wir etwas für das Klima und nebenbei noch mehr für unsere Gesundheit. Denn bei der Erzeugung von Fleisch entstehen viele Schadstoffe. Viele Gemüsearten können wir mit auf Fleischspieße stecken.

Aus dem Garten sind dafür geeignet: Zucchini, Paprika, Zwiebeln, Knoblauch, Kohlrabi, Kürbis und kleine Kartoffeln. Manches sollte leicht vorgegart werden. Aber gerade Kartoffeln sind derzeit regelrecht in Mode gekommen. Dazu werden Pellkartoffeln mit Öl bepinselt und kurz gegrillt. Daran können sich auf einer Grillparty die Gäste selber beteiligen, das macht Spaß und ist gesellig. Und Geselligkeit wird doch bei Gartenbesitzern großgeschrieben, warum dann nicht nebenbei ein wenig unsere Klimabilanz verbessern?

Das empfiehlt ihr Maxe!

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Willkommen im Kleingarten

Hallo Nachbar, nach vielen Jahren im Dienst der Kleingärtner träume ich oft einen Traum. Ich stelle mir vor, am Eingangstor des Gartenvereins steht ein Schild mit „Herzlich willkommen liebe Gartenfreunde“. Das ist in vielen Vereinen leider noch ein Wunschtraum. Aber es sollte auch nicht da stehen „Für Unbefugte verboten“.

Kleingärten gehören zum öffentlichen Grün und sollten für die Bevölkerung offen gehalten werden. Unsere Kleingärten sind in den meisten Fällen sehenswert, Kleingärtner haben auch viel vorzuzeigen und wenig zu verstecken. Deshalb lassen wir öffentlich private Besucher sich ebenfalls an unserem gepflegten Grün erfreuen. Ein dabei entstehendes freundliches Gespräch über den Gartenzaun hat schon manche neue Idee geboren und so manchen neuen Gartenfreund geworben. Deshalb verstehe ich es nicht, dass sich manche Gartenfreunde durch übermannshohe Hecken geradezu „einhausen“. Damit bringt man sich doch um die Anerkennung anderer Gartenfreunde für seine gepflegte Anlage. Wenn man im Garten ein privates uneinsehbares Plätzchen einrichtet, wo man sitzen und ruhen kann, ohne ständig vom Nachbarn besichtigt zu werden, dann ist das in Ordnung.

Aber den ganzen Garten den Blicken von Besuchern zu entziehen, ist nicht in Ordnung, denn solche Gärten sind nicht mehr gemeinnützig. Und die Anerkennung der kleingärtnerischen Gemeinnützigkeit, die durch Besichtigung der Anlage durch das Landratsamt Nordsachsen erfolgt, ist wichtig für die Erhaltung des niedrigen Pachtpreises. Wenn jetzt dieser oder jener Gartenfreund sich durch diese Darlegungen veranlasst sieht, wenigstens seine großen Hecken einsehbar zu kürzen, dann hätten diese Worte ihr Ziel erreicht und vielleicht steht dann doch irgendwann am Eingang das bewusste Begrüßungsschild.

Freundlichst Ihr Maxe

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Samen aus eigener Produktion

Hallo Nachbarn! Manchen Gartenfreund reizt es, aus im Garten wachsenden Blumen oder auch Gemüse eigenen Samen zu gewinnen. Grundsätzlich geht das, aber einiges muss man dabei doch beachten. So sind viele Gemüse- und Blumensorten keine samenfesten Sorten mehr, sondern Hybride. Auf den Samentüten ist dann vermerkt Hybridsorte oder F1 nach dem Sortennamen. Wenn man aus solchen Sorten Samen selber zieht, wird man bestimmt eine Enttäuschung erleben.

Denn aus deren Samen entwickeln sich Pflanzen, die mit den ertragreichen Mutterpflanzen nichts mehr gemein haben. Im Eigenbau kann man nur Samen aus samenfesten Sorten gewinnen. Meist sind das alte Sorten. Samen sollte immer nur von den besten Pflanzen und voll entwickelten Blüten gewonnen werden, um auch im nächsten Jahr wieder eine gute Qualität ernten zu können. Für die Samengewinnung ist das Wetter von großer Bedeutung. Nasskalte Witterung verzögert den Reifeprozess. Deshalb haben viele Samenerzeuger ihre Vermehrungsflächen auf den Balkan, nach Südfrankreich, Spanien oder sogar Afrika verlegt. Hier können die Samen zwar gut ausreifen, aber ob sie sich dann noch genauso gut in unseren gemäßigten Breiten mit sehr unterschiedlichen Witterungsbedingungen wohlfühlen, da kann man seine Zweifel haben.

Deshalb ist eine Selbstgewinnung von Samen gar nicht so verkehrt. Bei Tomaten, Paprika, Gurken, Zucchini und Kürbis ist es auch ziemlich einfach. Es ist aber zu beachten, dass selbst gewonnenes Saatgut nicht immer sortenreine Nachkommen hervorbringt, weil durch freie Bestäubung, durch Wind und Insekten, auch Eigenschaften anderer Sorten enthalten sein können. So kann es vorkommen, dass Gurken und Zucchini bitter sind und bei Kürbissen ganz andere Formen aus verschiedenen Kernen ein und derselben Frucht wachsen können. Aber wenn sie nicht gerade bitter sind, können die verschiedenen Formen dem Gartenfreund viel Freude bereiten.

Das meint Ihr Maxe!

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Maxe ist Experte: Freie Beete

Hallo Nachbarn! Jetzt ist es wieder an der Zeit, sich über die Nutzung freier Gemüseflächen im Garten Gedanken zu machen. Noch könnte man Gemüsepflanzen wie Salat oder Kohlrabi auspflanzen, wenn man sie rechtzeitig ausgesät hat. Man kann auch noch Aussaaten vornehmen. Dabei sollte man aber darauf achten, die richtigen Sorten zu wählen. Interessanterweise sind es die „frühen Sorten“, die man jetzt verwenden sollte, denn nur diese, die wir auch im Frühjahr nutzen, haben eine kurze Entwicklungszeit, um noch eine Ernte bis Mitte/Ende Oktober zu gewährleisten. Wer allerdings meint, ausreichend Gemüse geerntet zu haben und nichts mehr anbauen möchte, sollte trotzdem etwas zur Gesunderhaltung des Bodens tun und Gründüngung anbauen.

Wichtig bei der Gründüngung ist nicht, dass sie einen halben Meter hoch wächst, sondern, dass sie den Boden bedeckt. Durch die Bedeckung des Bodens wird dieser vor der Einwirkung der Wetterunbilden geschützt, ist nicht Wind, Regen und Sonneneinwirkung schutzlos ausgesetzt. Zusätzlich wird der Wuchs von Wildkräutern wirkungsvoll unterdrückt. Empfehlenswert sind mehrere Gründünger, die im Fachhandel erhältlich sind. Seradella, Bienenfreund (Phazelia), Ölrettich und Steinklee sind wohl die bekanntesten. Sie alle können noch im September ausgesät werden. Senf, den wir als Gewürz wohl alle im Haushalt haben, ist am einfachsten zu handhaben. Er wächst rasch und erfriert im Winter, bedeckt aber auch mit den erfrorenen Teilen die Fläche gut. Winterroggen wächst auf allen Böden gut und ist noch bis Oktober auszusäen. Er lockert den Boden gut und er ist winterhart. Im Frühjahr kann er einfach umgegraben werden. Wen diese Zeilen von der Bedeutung der Gründüngung überzeugt haben, der sollte sich jetzt um das notwendige Saatgut kümmern und bald mit der Aussaat beginnen.

Das rät Ihr Maxe

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Koniferen – nein Danke!

Hallo Nachbarn! Das Bild eines Kleingartens ist geprägt von der kleingärtnerischen Nutzung und der Erkennbarkeit der Vegetationsphasen wie Austrieb, Wuchs, Blüte und Fruchtbehang, also auch von den vier Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter.
Nun machen es sich manche Gartenfreunde einfach, sie pflanzen Koniferen. Die sehen das ganze Jahr gleich aus, machen vermeintlich wenig Arbeit. Aber gerade da irrt sich der Gartenfreund.

Bei Koniferen kommt das dicke Ende erst, wenn sie die zugelassene Höhe und ein gewisses Alter erreicht haben. Wer schon einmal eine verbrauchte Lebensbaumhecke ausgegraben hat, weiß, wovon ich rede. Wir werden alle nicht jünger und solche Arbeiten fallen damit auch schwerer. Trennen wir uns also von den im Garten vollkommen überflüssigen Koniferen, so lange wir es noch leicht können. Welche Ausmaße Koniferen in nur wenigen Jahren annehmen können, kann man sich beim Anpflanzen meist nicht vorstellen. Es dauert aber nicht lange, dann dominiert der „Waldbaum“ ganze Gartenbereiche, macht sich über Nährstoffe und Wasser her und wird zur Plage. Lassen Sie es nicht soweit kommen, zumal in einem Kleingarten ab einer Größe von 2,50 Meter über den Rückschnitt, besser noch die Entfernung nachgedacht werden muß. Bei Gartenwechsel dann gibt es kein Pardon, der abgebende Pächter muß Waldbäume und Koniferen entfernen, ansonsten erfolgt keine Abnahme durch den Vorstand.

Das weiß Ihr Maxe!

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Tee aus dem Garten

Hallo Nachbarn! Schon seit Generationen ist es in unserer Familie selbstverständlich, Kräuter zu sammeln, oder solche aus dem eigenen Garten zu verwenden. Das ist so selbstverständlich, dass ich neulich, als gefragt wurde, was man an heißen Tagen am liebsten tut, die Frage spontan mit „viel Tee trinken“ beantwortet habe. Dabei kamen gleich ein paar Tipps zur Zubereitung, die an dieser Stelle noch einmal etwas vertieft werden sollen. Jahrelang hat auch meine Familie nach alter, überlieferter Sitte Tee getrocknet und für den Winter einen Vorrat angelegt. Es wurde sogar ein Trockengerät angeschafft, was die Qualität enorm gesteigert hat. Nun kam von einer Sportfreundin der Tipp, es doch einmal mit Einfrieren zu versuchen.

Vom Sommer kannte man das: Zitronenmelisse, Pfefferminze, auch mal ein Zweiglein Thymian frisch aufgebrüht und abgekühlt, gibt ein herrlich erfrischendes Getränk, was sogar noch den Nebeneffekt der Beruhigung hat. Aber frisches Kraut einfrieren, das musste erst einmal ausprobiert werden. Es wurde ausprobiert, und es kann nur empfohlen werden. Da schmeckt der Tee auch im Winter noch genauso frisch wie im Sommer. Wie man es macht, da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt, locker in Tüten verpackt und dann gefroren, oder in Eiswürfelform zum leichteren Entnehmen. Wichtig ist nur, dass noch im gefrorenen Zustand das kochende Wasser draufkommt; dann ziehen lassen und fertig.

Bis bald, Ihr Maxe!

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Wasser "marsch" für Obstbäume

Hallo Nachbar
, hier mal wieder ein Tipp: Sehr oft stellt sich in dieser heißen und trockenen Sommerzeit die Frage, muss man auch Obstbäume wässern und die Antwort kann nur lauten – Ja.
Denn wenn der Obstbaum bei großer Trockenheit eine große Menge Früchte ausbilden soll, dann benötigt er dazu auch ausreichend Feuchtigkeit, müssen wir also nicht zu knapp zum Gartenschlauch greifen.

Dabei sollten wir aber beachten, dass der Baum einen oberirdischen Kronenbereich besitzt und eine unterirdische Wurzelkrone. Meist geht man davon aus, dass die Ausdehnung des Wurzelsystems ungefähr diesen beiden Kronen entspricht. Dies ist aber nicht immer so und hängt von der Bodenart ab. In mageren, nährstoffarmen Böden breiten sich die Wurzeln weiter durch die Erde aus als in gehaltvollen Böden. Die Faserwurzeln, die den Baum praktisch ernähren, bilden sich nur an den äußeren Wurzelenden. Gut versorgte Bäume haben bereits in Stammnähe Faserwurzeln. Will man also seinem Obstbaum Wasser und Nährstoffe zuführen, so sollte das im Bereich der Kronentraufe und darüber hinaus erfolgen. Große Baumscheiben sind gerade bei Obstbäumen im Rasen eine gute Voraussetzung zum guten Gedeihen. Aber selbst die reichen mitunter nicht aus, einen Baum wirkungsvoll zu bewässern. Fängt der Rasen im Sommer an zu vertrocknen, ist es für darauf befindliche Obstbäume höchste Zeit, diese gründlich zu bewässern. Um die Wurzeln auch wirklich zu erreichen sollten es nicht zu kleine Wassergaben sein. Der Baum wird es mit größeren und saftigen Früchten danken.

Ihr Maxe

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Sonnenhut – Heilpflanze der Indianer

Hallo Nachbar! Haben Sie das schon gewusst? Der Sonnenhut, von dem hier die Rede ist, der wird nicht auf dem Kopf getragen, sondern wächst im Garten und ist eine der vielseitigsten Stauden, die wir kennen. Der Sonnenhut, vielen auch als Rudbeckia bekannt, ist aber nicht nur eine Prachtstaude, er ist seit Generationen auch als Naturheilpflanze anerkannt. Die Verwertung überlassen wir aber lieber pharmazeutischen Firmen, die in der Lage sind, heilkräftige Pflanzenauszüge in der richtigen Dosierung herzustellen.

Wir sollten nur wissen, welchen Schatz wir da im Garten blühen haben. Eine der schönsten aus der Familie der Rudbeckien ist der „purpurfarbene Sonnenhut“, auch Echinacea purpurea genannt. Und eine besondere Sorte ist Echinacea angustifolia. Aber auch die anderen Farben des Sonnenhutes sind beachtenswert. Es gibt sogar weiße, purpurrote, dunkelkarminrote, ja auch mehrfarbige karmin- mit orangefarbener Mitte. Die Höhe variiert in den verschiedensten Sorten von 30 – 80 Zentimetern.

Als Standort ist ein frischer, nährstoffreicher, sonniger Boden geeignet. Die Pflanze verbreitet sich durch Ausläufer und wird immer üppiger. Nach einigen Jahren am gleichen Standort geht die Blühfreudigkeit leider stark zurück. Dann ist es Zeit, über eine Verjüngung durch Stockteilung nachzudenken. Sie lassen sich in größeren Staudenanlagen aber auch gut über Samen vermehren. Das dauert so 2 – 3 Jahre bis zur Blüte, klappt aber gut. Dazu einfach die verblühten Köpfe nicht abschneiden, sondern ausreifen lassen. Wenn sich die Samen lockern, diese sammeln und an der gewünschten Stelle im Garten fallenlassen und leicht einhacken. Mehr braucht es nicht, bereits im nächsten Jahr stehen bei zusagenden Bedingungen unzählige neue kleine Pflänzchen an dieser Stelle.
Zur jetzigen Sommerzeit geht es mit der Blüte besonders der Purpur-Sonnenhüte gerade los. Es sollte deshalb nicht vergessen werden, sie ausreichend zu gießen, dann hat man lange Freude an der Blüte, die sich übrigens auch gut für die Vase eignet.

Ihr Maxe

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Erst süße, dann saure

Hallo Nachbarn! Die Kirschernte erhält einen herzhaften Abschluss durch die Ernte von Sauerkirschen. Sie sind noch vielseitiger als ihre „süßen“ Schwestern und finden viele Liebhaber unter uns Kleingärtnern. Sie reifen ziemlich spät, erst jetzt im Juli bis August, lassen sich aber zu Saft, Gelee, Marmelade, Kompott verarbeiten. Auch für Rumtöpfe, Likör und Wein sind sie unübertroffen. Nur zum roh essen, ziehen wir die Süßkirsche vor.

Sauerkirschen im Garten, das ist eine feine Sache. Man pflanzt sie vorteilhaft als kleinen Busch, so passt sie gut auch in den kleinsten Garten. Über Befruchtungsverhältnisse braucht man sich keine Gedanken machen. Meist sind sie selbstfruchtbar, sodass auch ein einzeln stehender Baum gut trägt.
An den Boden sind sie ziemlich anspruchslos. Was sie nicht mögen, sind stark lehm- und tonhaltige, nasse und verdichtete Böden. Oft hört man auch die Meinung, Sauerkirschen gedeihen auch zufriedenstellend im Schatten, weil einer ihrer Sortennamen „Schattenmorelle“ lautet. Das ist aber nicht so, Sauerkirschen, egal welcher Sorte, wollen von Sonne und Wärme profitieren. Es darf auch nicht an Wasser und Nährstoffen fehlen. Ein regelmäßiger Schnitt, der die Kronen licht hält, ist Garantie für eine gute Ernte in jedem Jahr.

Dieser Schnitt sollte gleich nach der Ernte erfolgen, da die Wundheilung im Sommer besser ist. Beim Schneiden achte man darauf, dass keine sogenannten „Kleiderhaken“ zurückbleiben. Geschnitten wird auf Astring, da die Stummel ohnehin eintrocknen werden. Sind bereits die berüchtigten Peitschentriebe vorhanden, sollte konsequent auf Jungtriebe in der Nähe der Astbasis zurückgeschnitten werden. Da wird man vielleicht im kommenden Jahr ein paar weniger Kirschen ernten, aber dem Aufbau eines gesunden Kirschbaumes tut dieser Schnitt sehr gut, denn er erhöht die Widerstandskraft gegen die immer wieder auftretende Sauerkirschenkrankheit Monilia, die Spitzendürre.

Bis bald Ihr Maxe!

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Gemüse aus dem Garten

Hallo Nachbarn! Seit Jahren erschüttern Berichte über Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in Lebensmitteln und insbesondere in Obst und Gemüse, die Öffentlichkeit. Da fragt man sich zum Beispiel: Warum kommen solche belasteten Gemüse überhaupt auf den Markt, wenn wir das alles wissen. In Deutschland wird viel gesetzlich geregelt, dürfen Pflanzenschutzmittel nur nach genauen Vorschriften verkauft und angewendet werden. Aber da alle immer billiger einkaufen wollen, nehmen wir viel zu viel in Kauf. Sicher, Bio-Lebensmittel sind teurer, aber die Gesundheit sollte jedem etwas wert sein. Deshalb ist es ein sehr wertvoller Beitrag, wenn wir in unseren Haus- oder Kleingärten wenigsten konsequent auf „Bio“ umstellen. Biologischer Gartenbau heißt aber auch, entweder ganz oder gar nicht.

Das Thema Bodenfruchtbarkeit in der Landwirtschaft und die Versorgung mit Lebensmitteln wird immer schwieriger. Humus zu zerstören und zu verbrauchen – das geht schnell. Wieder welchen aufzubauen, das dauert Jahrzehnte. „Dank“ der industriellen Nutzung von landwirtschaftlichen Flächen wird der Boden ausgelaugt und verliert seine Haltekraft für Wasser und Nährstoffe. Auf diese Art der Produktion haben wir als „kleine Gärtner“ keinen großen Einfluss, es sei denn, wir steigen um auf „Bio“-Lebensmittel, die sich aber sicher nicht jeder von uns leisten kann.

Was wir uns aber leisten können, ist der „Bio“-Anbau im eigenen Garten. Sichern wir deshalb, dass wenigstens unsere eigene Familie sich aus dem Garten gesund ernähren kann, indem wir auf Kunstdünger und Spritzmittel verzichten. Dafür gibt es Alternativen wie Kompost zum Düngen und Pflanzenbrühen zum Spritzen. Ja selbst Pflanzenschutzmittelhersteller haben sich „naturgemäßes Gärtnern“ auf die Fahnen geschrieben und bieten Mittel aus der Natur für Spritzzwecke an. Und manchmal hilft selbst eine verdünnte Fit–Lösung gegen Blattläuse.

Das weiß Ihr Maxe!

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Kohl – lecker und gesund

Hallo Nachbarn! Vor noch nicht allzu langer Zeit war das Image des Kohlgemüses denkbar schlecht. Wissenschaftler sagen heute, Kohl ist lecker, gesund und verweisen auf die Japaner, die nun wirklich viel Kohl verzehren und weltweit am längsten leben.
Die zu den Kreuzblütlern gehörenden Kohlsorten sind blutreinigend, entzündungshemmend, cholesterinsenkend, und der neueste Trend besagt sogar vorbeugend gegen Krebs.

Aus Weißkohl zubereitete Gerichte liegen auch in der Küche voll im Trend. Ob roh, als Gemüse oder Sauerkraut alles ist gleich beliebt. Besonders Wirsingkohl hat es sogar zum Nobelgemüse geschafft. Rotkohl, Grünkohl, Steckrüben sind die rustikalen Arten. Blumenkohl als Feingemüse scheint in letzter Zeit seinen Rang an den Brokkoli zu verlieren, der auf Grund seiner der grünen Farbe zugeschriebenen gesundheitlichen Wirkung und seines Vitamingehaltes sehr beliebt ist.

Auch neue Kohlsorten aus dem asiatischen Raum sind es wert, probiert zu werden. Dazu gehören Chinakohl, Pak Choi oder Japanischer Senfkohl. Diese Sorten haben durchaus Vorzüge. Sie sind schnell, leicht und sauber zuzubereiten. Es gibt keine Blähungen, sie halten lange frisch und sind geschmacklich auch zu empfehlen. Wer einmal sehen will, wie so etwas im Garten angebaut aussieht, der sollte sich den Garten der asiatischen Betreiberfamilie am Halong- Markt in Torgau-Nordwest anschauen. Vielleicht kommt man auch mit dem Besitzer ins Gespräch über seine ungewöhnlichen Gemüsearten und ihre Anbaumethoden. Maxe jedenfalls staunt jedes Jahr aufs neue über diesen asiatischen Garten.

Bis bald! Ihr Maxe!

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Pflanzenschutz-Hinweise

Hallo Nachbarn!
Viele Krankheiten machen uns Gartenfreunden auch in diesem Jahr das Leben schwer. Also ist Bekämpfung angesagt. Es gibt aber bestimmte Regeln, die man vor dem Einsatz der chemischen Keule unbedingt beachten sollte. So ist als erster Schritt immer die Klärung der Krankheiten vorzunehmen. Ferndiagnosen sind da sehr schwierig und sollten nicht vorgenommen werden. Sicher, viele Krankheiten erkennt man an ihren typischen Symptomen, aber die Bestimmung der Krankheit anhand von Blatt-, Frucht- und Triebproben ist immer sicherer. Es muss auch nicht immer eine Krankheit sein, die das Wachstum behindert, mitunter sind es nur Standort- oder Bodenprobleme, oder gar nur fehlende Bewässerung oder auch Düngung.

Sollten all diese Dinge geklärt sein, wird sich in manchen Fällen der Einsatz von chemischen Mitteln nicht vermeiden lassen. Dann aber bitte genau die Gebrauchsanleitung lesen. Man erlebt es immer wieder, dass viel zu großzügig mit diesen Dingen umgegangen wird. Alle Mittel sind auch nur für die Krankheit einzusetzen, für die sie auch zugelassen sind. BI 58 ist ein Mittel, mit dem besonders häufig gegen alle Vernunft umgegangen wird. Chemische Mittel sind Substanzen, die zur Vernichtung von Schädlingen zusammengemischt wurden, sie sind auf jeden Fall gefährlich. Besonders Kinder und Haustiere sollten von ihnen ferngehalten werden. Dann ist auf jeden Fall die Karenzzeit, also die Zeit, die man warten muss, bis das Gift abgebaut ist und man das Obst und Gemüse wieder verzehren kann, einzuhalten. Spritzmittel sollten auch niemals bei Temperaturen über 25 Grad Celsius eingesetzt werden. Regnen darf es aber auch nicht und Windstille ist von Vorteil, um ein Abdriften des Mittels auf andere Kulturen zu vermeiden.

Was das Mittel BI 58 angeht, so kann man an viele Gartenfreunde nur appellieren, ihren leichtfertigen Umgang mit diesem Mittel zu überdenken. Es ist ein Spritzmittel und im Kleingarten nur noch für ganz wenige Kulturen zugelassen und schon gar nicht zum Ausbringen mit der Gießkanne geeignet.

Das rät Ihr Maxe!

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Regelmäßig düngen?

Hallo Nachbarn!
Müssen Pflanzen regelmäßig gedüngt werden? Darauf möchte ich heute versuchen, eine Antwort zu geben. In der Natur ist der Kreislauf der Nährstoffe bestens geregelt. Sie kommen durch Verrottung alter Pflanzenteile immer wieder zurück, solange niemand eingreift. Im Garten ist dieser Kreislauf unterbrochen. Blätter werden aufgesammelt, Rasen gemäht, Unkraut entfernt. Somit gehen wiederverwertbare Nährstoffe verloren und müssen durch Düngung nachgeschoben werden.
Obst und Gemüse benötigt lebenswichtige Nährsalze für kräftiges Wachstum, schmackhaften Fruchtbesatz und reiche Ernten. Zur Auswahl hat man organische Dünger oder mineralische Dünger.

Mineralische Dünger sind speziell auf den Bedarf der Pflanzen abgestimmt, werden am besten in Wasser aufgelöst und entfalten schnell ihre Wirkung. Organische Dünger bestehen aus organischen Stoffen wie tierischem Horn oder Blutmehl sowie pflanzlichen Komposten oder Mist. Sie müssen im Boden erst von den Bodenlebewesen zerlegt werden, ehe die Pflanze sie aufnehmen kann und haben dadurch häufig eine längere Wirkungsdauer. Persönlich tendiere ich verstärkt zur organischen Düngung, denn zum Kompostieren geeignete Dinge fallen in jedem Garten massenhaft an. Sicher, es macht etwas Mühe, einen gepflegten Kompost anzulegen. Dafür hat man aber in jedem Frühjahr seine organische Düngung, seine Erden für die Jungpflanzenanzucht und die Befüllung von Kästen und Kübeln kostenlos zur Verfügung. Dann beim Umgraben noch Hornspäne untergegraben und der Garten ist den ganzen Sommer versorgt. Denn für diese Art der Düngung gilt immer noch die alte Gärtnerweisheit: „Federn, Horn und Haare – düngen sieben Jahre.“

Bis bald, Ihr Maxe!

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Die Gewürznelke

Hallo Nachbarn!
Die Heilpflanze des Jahres 2010 – ist die Gewürznelke. Sie wächst zwar nicht in unseren Gärten, ist aber so eine interessante Heilpflanze, dass man auch über sie ein wenig mehr wissen sollte.
Ursprünglich stammt der Gewürznelkenbaum von den Molukken, einer indonesischen Inselgruppe. Heute kommen die meisten Nelken aus Madagaskar und Tansania. Alle Teile des immergrünen Baumes enthalten ätherische Öle. Doch die ungeöffneten Blütenknospen haben den höchsten Wirkstoffgehalt. Ein besonderer Stoff ist Eugenol, was leicht betäubend wirkt und auch im Zimt enthalten ist. Für das Küchengewürz Nelke werden die Knospen getrocknet. Nelken verfeinern in der Küche süße und herzhafte Speisen.

Schwere Speisen werden bei Zugabe von Nelken leichter verdaulich und erhalten eine besondere Note. In Deutschland ist die Nelke besonders in den Wintermonaten beliebt. Für Lebkuchen, Gebäck, Punsch und Glühwein. Für medizinische Zwecke werden auch Blütenstände und Blätter verwendet. In der Medizin hilft das ätherische Öl der Nelke gegen Zahnschmerzen und wirkt unterstützend bei der Behandlung von Diabetes und Rheumaerkrankungen. Nelken wirken schmerzstillend, antibakteriell und entzündungshemmend, aber auch belebend für den Körper. Sie beseitigen Mundgeruch, regen den Appetit an und fördern die Verdauung. All diese Vorzüge begründen die Wahl zur Heilpflanze des Jahres 2010 und sollte uns anregen, über die Gewürznelke auch einmal nachzudenken.

Bis bald, Ihr Maxe!

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Tränende Herzen

Hallo Nachbarn! Tränende Herzen – welch romantischer Name für eine wunderschöne Frühjahrsstaude.
Die Tränenden Herzen gehören zu den attraktivsten Stauden die man im Garten haben kann. Sie blüht schon ziemlich zeitig im Frühjahr, nimmt dabei leider aber auch bei Spätfrösten mitunter noch Schaden. Aber sie ist wiederum so robust, dass sie sich auch davon wieder erholt. Das Tränende Herz ist eine sehr alte Bauerngartenblume, die nie ihre Beliebtheit verloren hat. Ursprünglich stammt sie aus Ostasien und hat sich in kürzester Zeit seit 1848 in ganz Europa verbreitet.

Die Staude liebt Halbschatten und feuchten Boden. Sie blüht im Frühjahr außergewöhnlich lange für eine Staude, danach zieht sie ihr Laub ein. Es sollte deshalb immer auf im Sommer blühende Nachbarn geachtet werden.
Das Tränende Herz sollte man jahrelang ungestört wachsen lassen. Durch seine verholzende Wurzel eignet es sich nicht gut zum Verpflanzen. Und wenn dies doch einmal erfolgen soll, dann bitte im Jungpflanzenstadium. In einer gut sortierten Staudenanlage vermehrt sich die Staude sehr gut durch Samen selbst. Die kleinen Pflänzchen sind an ihren dreigeteilten Blättern gut zu erkennen. Wenn gemulcht und wenig gehackt wird, kann man bald den Nachwuchs im Garten erkennen. Die eigenartige Blütenform der Herzen wirkt auch sehr gut als Schnittblume und da reicht mitunter ein einziger Stängel.

Gängig sind die Sorten mit roten Herzen. Aber auch weiße Sorten gibt es. Leider sind diese Züchtungen nicht so robust und haben meist nicht so eine lange Lebensdauer wie die roten Sorten. Aber wie immer im Leben sind gerade die besonderen Farben, Sorten und Formen beliebt und deshalb sollte man ruhig auch andere Farben ausprobieren.

Bis bald! Ihr Maxe

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„Kartoffeln machen dick“

Hallo Nachbarn! Dass die Aussage „Kartoffeln machen dick“ heute nicht mehr aufrechterhalten wird, dürfte wohl keine Neuigkeit sein. Kartoffeln sind gesunde Kraftpakete, die durch ihre Kohlenhydrate, Eiweiße und Ballaststoffe den Körper nachhaltig sättigen und reichlich Energie liefern. In 100 Gramm Kartoffeln stecken etwa 12 Milligramm Vitamin C. Aber auch Zink, Kupfer, Phospor, Fluorid, Kobalt, Kalium, Magnesium, Fett und Eiweiß gehören zu den gefragten Inhaltsstoffen.

Weitere Bestandteile helfen bei der Bildung roter Blutkörperchen, schützen uns vor Krebs und beugen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Wer da noch nicht vom eigenen Kartoffelanbau im Garten überzeugt ist, der sollte zusätzlich noch wissen, dass 100 Gramm Kartoffeln nur 70 Kalorien besitzen und Pellkartoffeln noch gesünder als Salzkartoffeln sind. Beim Kartoffelndämpfen werden der Geschmack und die wertvollen Inhaltsstoffe geschont. Bleibt mir nur hinzuzufügen, dass jetzt die richtige Zeit ist, um Kartoffeln im Garten anzubauen. Auf gründlich bearbeitetem und gut mit Humus versorgtem Boden fühlen sich Kartoffeln besonders wohl. Kartoffeln werden in Reihen gesteckt und anschließend angehäufelt. Das ist vielleicht ein wenig anstrengend, aber damit ist auch schon alles geschehen, was dazu gehört. Bis die Reihen durch das Kartoffelkraut geschlossen werden, wird vielleicht noch zwei- bis dreimal leicht gehackt, und dann hat man Ruhe bis zur Ernte. Zeitige Sorten kann man bereits ab Ende Juni ernten. Mittelfrühe und lagerfähige Kartoffeln können bis kurz vor Eintritt des ersten Frostes geerntet werden. Selbst wenn das Kartoffelkraut schon abgestorben ist, liegen Kartoffeln mit Erde zugedeckt gut in ihren Dämmen.

Wer es also auch einmal ausprobieren möchte, kann ja erst einmal mit wenigen Pflanzkartoffeln beginnen. Ich bin mir sicher, im darauffolgenden Jahr werden es schon ein paar Kartoffeln mehr sein, die gesteckt werden, denn nichts bringt solche sichtbaren Erfolge wie die Ernte von Kartoffeln.

Das weiß Ihr Maxe!

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Pflanzen fürs Zimmer

Hallo Nachbarn! Jetzt, wo die Gartenarbeit bei vielen von uns hoch im Kurs steht, kommen die Zimmerpflanzen mitunter etwas zu kurz. Viele Gartenliebhaber behelfen sich dann, auch diese in den Garten zu stellen und sind der Überzeugung, ihren Pflanzen damit etwas Gutes zu tun. Meist ist dies aber nicht so! Denn ein solcher radikaler Wechsel bedeutet für die Pflanze eine regelrechte Strapaze! Nicht umsonst heißen Zimmerpflanzen Zimmer-Pflanzen, weil sie den sich ständig ändernden Witterungsverhältnissen nicht angepasst sind und durch Wind, Regen und kühle Nächte Schaden nehmen können.

Auch in den Sommermonaten benötigen also Pflanzen, die unsere Wohnatmosphäre verschönern, Fürsorge. So brauchen sie neben einer ausreichenden Bewässerung Nährstoffe und Schutz vor zu starker Sonneneinstrahlung. Es gibt nur wenige Zimmerpflanzen, die pralle Sonne und noch dazu hinter Glas vertragen. Die Folge sind meist ausgeblichene, gelbe Blätter oder sogar noch schlimmer, regelrechte braune Brandflecken auf den Blättern. Wer also seinen Zimmerpflanzen etwas Gutes tun will, sollte ihnen im Zimmer im Sommer einen hellen, aber weniger sonnigen Platz geben und dafür sorgen, dass genügend Feuchtigkeit, auch Luftfeuchtigkeit vorhanden ist. Gern nehmen es die Pflanzen an besonders heißen Tagen an, wenn sie mit Wasser übersprüht werden. Meist stammen unsere Zimmerpflanzen ursprünglich aus tropischen Gebieten und sind ein feuchtwarmes Klima gewöhnt.

Das weiß Ihr Maxe!

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Invasion der Unkräuter

Hallo Nachbarn! Für die meisten Kleingärtner ist es wohl Ehrensache, den Garten unkrautfrei zu halten und dafür investieren wir mitunter eine ganze Menge Kraft. Nun ist es vielen von uns bereits aufgefallen, dass in letzter Zeit Unkräuter bei uns in solchen Mengen auftraten, wie wir das vorher so noch gar nicht kannten. Wurzelunkräuter konnte man ja noch gut im durchfeuchteten Boden jäten. Aber vor allem Samenunkräuter besiedelten schnell und vor allem flächendeckend freie Plätze im Garten. Und mitunter auch nicht nur die, sie unterwanderten Staudenanlagen, aus denen sie sehr schwer wieder zu entfernen sind. Und trotzdem darf man sie nicht einfach gewähren lassen, denn ihre Samen verbleiben teilweise Jahrzehnte keimfähig im Boden. Vogelmiere, die Disteln, Löwenzahn und ihr Hang, sich zu vermehren, sind uns ja allen hinreichend bekannt.

Doch es gibt immer mehr ungewöhnliche Wildkräuter, die sich den Lebensraum Garten aussuchen. Unter ihnen treten immer mehr Hirsearten in Erscheinung. Ehe man sie als „Ungräser“ erkennt, haben sie sich oft schon tausendfach vermehrt. Ein ungewöhnliches Unkraut ist der Schwarze Nachtschatten, der mit seinen schwarzen Beeren und Blüten wie bei den Kartoffeln verstärkt bei uns auftaucht und 40 Jahre Keimfähigkeit besitzt. Die Ambrosia hat in der letzten Zeit durch ihr allergenes Potenzial von sich reden gemacht und bringt Tausende Samen hervor. Diese Pflanze muss unbedingt eingedämmt werden. Das Jakobskraut bereitet weidendem Vieh große gesundheitliche Probleme und sollte auch von uns nur mit Handschuhen angefasst werden. Klar gilt für uns als Kleingärtner, nichts geht über jäten und hacken. Damit erhalten wir uns die Kontrolle über unseren Garten damit er nicht zu einem undurchdringlichen Dickicht verkommt. Und ganz so nebenbei wird auch der Boden gelockert, was wieder den Nutzpflanzen zugutekommt.

Bis bald! Ihr Maxe!

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Gärtnern, eine Leidenschaft

Dieser Überschrift
werden bestimmt viele Gartenfreunde zustimmen, denn warum sollten sich sonst so viele gerade ältere Herrschaften freiwillig der nicht immer leichten Arbeit im Garten stellen. Einen Garten zu betreiben, das ist wie Eintauchen in eine grüne Welt, die außenstehende, dieser Leidenschaft nicht verfallene Menschen schwer nachvollziehen können.
Aber es kommt auch die Zeit, da wird die größte Leidenschaft von zu schwerer Arbeit beim Umgraben, Bäume pflanzen oder schwere Gießkannen schleppen, arg strapaziert. Jedoch gerade für uns Gartenfreunde, die nicht mehr so jung und beweglich sind, ist die Bewegung an frischer Luft und die Beschäftigung mit unserem Hobby wichtig. Gesundes Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten zu verzehren, ist dabei genauso wichtig, wie die Freude die man am Wachsen, Gedeihen und Blühen hat.

Um diesen Zustand noch recht lange zu erhalten, sollte man sich Gedanken machen, wie man sich mit Hilfsmitteln noch lange für seinen Garten fit halten kann. So könnte man aus Komposten Hochbeete machen, auf denen man in der richtigen Höhe die pflegeintensiveren Kulturen wie Salat, Radieschen oder Kräuter anbaut. In der Zeit, in der solche Hochbeete genutzt werden, könnten wieder neue Komposte wachsen, die dann ebenso verwendet werden.
Um zu häufiges Unkrautjäten zu vermeiden, könnte man auch mit Mulch oder Mulchfolie arbeiten. Mitunter reicht auch schon ein Umdenken in der Anbauplanung, wird mehr das angebaut, was nicht so pflegeaufwändig ist. Zuerst denke ich da an Kartoffeln, Zucchini, Kürbis, Gurken und Buschbohnen.

Ehe wir uns im Kleingarten überfordert und mutlos fühlen, sollten wir also darüber nachdenken, wie wir unserer Leidenschaft noch recht lange angepasst nachgehen können.

Das rät Ihr Maxe!

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Majestätische Kaiserkrone

Hallo Nachbarn!
Jetzt im Frühjahr dominieren im Garten vor allem niedrige und halbhohe Arten. Osterglocken, Narzissen und Tulpen erfreuen unser Herz. Aber ein Zwiebelgewächs entwickelt sich zum gleichen Zeitpunkt in ganz kurzer Zeit zu einer wahrhaft majestätischen Pflanze – die Kaiserkrone. Nachdem sich der dicke Stängel, umgeben von glänzend grünen Blättern, in die Höhe geschoben hat, ist es interessant, das Wachstum zu beobachten. Die erst aufrecht unter dem grünen Blattschopf sitzenden Blütenknospen beugen sich mit der Entwicklung langsam nach unten und entfalten dann sechs bis acht hängende Blütenglocken. Die aus dem Iran und dem Kaschmir stammenden Zwiebelblumen sind in jedem Garten eine wirkliche Augenweide. Sie verlangen aber auch nach der Blüte eine spezielle Behandlung, über die man Bescheid wissen sollte. Wichtig für eine jährlich wiederkehrende Blüte ist es, im Frühjahr den Standort gut mit reifen Kompost oder organischem Volldünger zu versorgen. Auch eine Mulchschicht aus geschnittenem Gras ist denkbar.

Kaiserkronen werden am besten an Stellen gepflanzt, die durch ihr verdorrendes Laub nicht so ins Auge fallen und wo sie sich jahrelang ungestört entwickeln können. Am besten inmitten eines Staudenbeetes, oder zwischen Sträuchern und Laubbäumen. Dort entwickeln sie sich zu prächtigen Beständen und sollten erst aufgenommen werden, wenn mehrere Jahre hintereinander keine Blüte mehr erfolgt. Ihr Laub muss erst vollkommen abtrocknen, ehe es entfernt werden kann. Auch ein Schnitt im Vorjahr für die Vase verhindert eine erneute Blüte. Man sollte die herrliche Blüte also besser im Garten genießen und ihren majestätischen Anblick auch anderen Gartenfreunden gönnen.

Das meint Ihr Maxe!

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Gemüseanbau im Garten

Hallo Nachbarn!
Ob Gemüsepflanzen im Garten gut wachsen, hängt von der Bodenbearbeitung im Frühjahr ab. Und weil wir jetzt unmittelbar davorstehen hierzu noch einige Tipps. Wer im Herbst umgegraben hat, sollte jetzt nur mit einer Schleppe oder einer umgedrehten Harke die Fläche einebnen. Leichte Böden kann man unmittelbar nach einer flachen Bodenbearbeitung bestellen. Bei schwereren Böden ist der wiederholte Einsatz eines Kultivators nötig, wobei die Arbeitstiefe allmählich etwas abgesenkt wird.

Bei schweren, humusarmen Böden, erkennbar daran, dass diese zur Verkrustung neigen, ist es notwendig, organisches Material wie reifen Kompost, Rindenhumus oder auch Sand einzuarbeiten, um den Luft- und Wasserhaushalt des Bodens zu verbessern.
Die Feinkrümelung des Bodens wird erst kurz vor der Saat hergestellt. Dabei gilt die Faustregel: Je kleiner das Saatgut, um so feiner der Boden. Feine Gemüsesämereien dürfen nicht zu tief gesät werden. Dazu gehören Salat, fast alle Küchenkräuter, Dill, Petersilie und Möhren.
Für das spätere Auspflanzen kann man auch jetzt schon Gemüsepflanzen aussäen. Wer kein Frühbeet oder Gewächshaus zur Verfügung hat, kann das auch auf der Fensterbank tun oder die Saat im Garten mit ein paar Glasscheiben umgeben. Salat, Kohlrabi, eigentlich alle Kohlarten, Sellerie und Porree sind dazu gut geeignet.

Zu beachten ist nur, dass die Aussaaten nicht zu feucht, zu warm und zu dunkel stehen. Damit würde das Längenwachstum gefördert, und solche Pflanzen bringen keine vollwertige Ernte hervor. Auf gut abgetrocknetem Boden lassen sich innerhalb der nächsten Wochen Zwiebeln und Schalotten flach stecken und gut vorgekeimte Frühkartoffeln in den Boden bringen. Alle zeitig gepflanzten Gemüse und Kartoffeln können zum Schutz vor kühlen Tages- und Nachttemperaturen mit einem Gemüsevlies abgedeckt werden. Das Vlies ist wasserdurchlässig und flattert, einmal feststeckt, im Wind nicht so stark wie Folie. Eine Anschaffung lohnt sich immer, weil es jahrelang immer wieder verwendet werden kann. Das rät

Ihr Maxe!

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Einsteiger gesucht

Hallo Nachbarn!
Kaum erfreuen uns die ersten Sonnenstrahlen, werden die Menschen wieder lebhafter, aktiver und lebenslustiger. Die Gartenfreunde freuen sich auf die wieder beginnende Saison. Und so mancher, der noch keinen Garten hat, weiß nicht, wo er sich hinwenden soll, wenn der Wunsch danach besteht.

Der Kreisverband der Kleingärtner Torgau/Oschatz, der seinen Sitz im Kreiskulturheim der Kleingärtner, der „Mohrrübe“ an den Vorstädter Gärten hat, kann diesen Wunsch erfüllen. Die Stadt Torgau hat allein 28 Kleingartenvereine und in fast jedem stehen Gärten zur Vergabe bereit und warten auf die Neueinsteiger. Angst braucht man dabei nicht zu haben. Den „grünen Daumen“ kann man erlernen und schon bald werden erste Versuche sehenswerten Ertrag bringen. Wichtig ist, das erste Gewächse sicher wachsen, blühen und fruchten. Arten und Sorten für Einsteiger müssen pflegeleicht, robust und widerstandsfähig sein.

Pflegeleichte Gemüsekulturen die auch dem Anfänger gelingen, sind zum Beispiel Erbse, Möhre, Radieschen, Kürbis, Zucchini, Salat und Zwiebel. An Beerenobst eignen sich Erdbeere, Brombeere und Stachel- und Johannisbeere. Exoten, wie Kamelien, Orchideen oder Nostalgie-Rosen, sind mehr etwas für Fortgeschrittene und kommen mit der Erfahrung je nach Interessenslage von ganz allein. Auf keinem Fall sollte man sich von den farbenfrohen Bildern der Kataloge verführen lassen. Es gibt weder schwarze Rosen noch weiße Studentenblumen und auch keine blauen Dahlien. Fünfmarkstück große Himbeeren sind genauso eine Illusion wie Säulenapfelbäume mit einer Ernte Apfel an Apfel. Aber das lernt man in der Praxis schnell und dann macht auch dem Neueinsteiger keiner mehr so schnell etwas vor.

Bis bald, neuer Nachbar?

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Der Umwelt zuliebe

Hallo Nachbarn!
Das Heidelberger Institut für Energie und Umweltforschung hat unser Einkaufsverhalten unter die Lupe genommen und herausgefunden, welche Umweltfaktoren Lebensmittel beeinflussen können. Man kann sich vorstellen, dass Verpackung, Vertrieb und Jahreszeit eine nicht unbedeutende Rolle spielen. Dass aber auch unser Einkaufsverhalten so eine große Rolle spielt, hätte ich nicht gedacht. Und doch ist es so: Da kann noch so biologisch und ökologisch produziert worden sein; wenn wir mit dem Auto zum Supermarkt fahren, machen wir die gute Klimaschutzbilanz wieder kaputt. Da mag man sich fragen: Ja, wie soll ich denn alle meine Einkäufe sonst nach Hause bringen? Also manchmal hilft schon eine ganz klein wenig bessere Planung. Nur Großeinkäufe mit dem Auto erledigen, kleinere mit Fahrrad oder zu Fuß, mehrere Wege mit einer Fahrt verbinden und so weiter.

Dann gehört natürlich auch dazu, dass man auf den Kauf von Dingen verzichtet, die schon hunderte bis tausende Kilometer durch die Gegend gefahren oder geflogen wurden. Wissen wir überhaupt, wie Tomaten und Gurken in der jetzigen Jahreszeit in Spanien oder Holland erzeugt werden? Auch dort war jetzt Winter, wenn vielleicht auch nicht so kalt wie bei uns, und es wird unverantwortlich viel Energie zur Erzeugung dieses Gemüses eingesetzt. Wenn wir wirklich etwas für die Klimabilanz tun wollen, dann versorgen wir uns mit regionalen und saisonalen Produkten. Die schmecken auch gut und haben es verdient, weit mehr beachtet zu werden. Als Beispiel sei hier einmal der Apfel genannt. Er hat es mit Recht geschafft, noch vor all den Südfrüchten auf Platz eins des meistgegessenen Obstes in Deutschland zu liegen.Verhelfen wir doch auch den einheimischen winterlichen Gemüsen, wie Mohrrüben, Sellerie, Porree und vielen anderen mehr zu einem der vorderen Plätze, indem wir sie verstärkt kaufen. Sie haben es genauso verdient, weil ihre Bilanz in Bezug auf Energieeinsatz bei der Erzeugung, auf Vitamine und Inhaltsstoffe sich überhaupt nicht verstecken muss.

Bis bald, Ihr Maxe!

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Wenn der letzte Schnee weg ist ...

Hallo Nachbarn!
Man hörte richtig ein Aufatmen durch die Reihen der Gartenfreunde gehen. Und sicher hat schon jeder mal einen kurzen Abstecher in seinen Garten gemacht, um festzustellen, wie groß die zurückbleibenden Schäden nun wirklich sind, und auch schon mal nach den ersten naseweisen Frühlingsblühern zu sehen. Sie sind auch wirklich schon da: die Winterlinge, Schneeglöckchen und zeitigen Krokusse. Ein paar Sonnenstrahlen genügten, um sie zum Leben zu erwecken. Nun will der Gartenfreund natürlich nachziehen. Aber immer sachte. Erst muss der Boden abtrocknen, ehe wir ihn betreten können. So lange er sich noch kneten lässt, sollte man ihn nicht betreten. Erkennbar daran, dass man tiefe Tapsen hinterlässt, wenn man es trotzdem tut.

Aber es gibt ja so viel anderes, das wir jetzt tun müssen. So sollten sich Gartenfreunde jetzt mit ihrer Gartenplanung beschäftigen. Das heißt: Genau festlegen, was man alles wie und wo anbauen will. Dann ist das Saatgut zu besorgen. Alte Bestände sind auf Verwendbarkeit zu prüfen. Da hilft manchmal sogar eine Keimprobe, um zu sehen, wie keimfähig es noch ist. Und letztendlich sind auch erste Aussaaten zu tätigen. So müssen Freunde des Paprika jetzt an die Aussaat im Zimmer denken. Er hat eine etwas längere Keimzeit als Tomaten. Aber auch diese können Ende des Monats ausgesät werden. Sie keimen meist schnell und bringen auch dem weniger geübten einen schnellen Erfolg.

Es muss aber daran gedacht werden, dass die Tomaten erst Mitte Mai ins Freiland gepflanzt werden können. Da kann es dann nach der Keimung, dem Pikieren und Eintopfen schnell eng auf dem Fensterbrett werden. Also, lieber bis Ende März mit der Aussaat der Tomaten warten. Wer ein Gewächshaus besitzt, kann natürlich auch schon Gemüsepflanzen und Kräuter vorziehen. Wir haben also alle Hände voll zu tun. Nur den Boden, den sollten wir noch etwas in Ruhe lassen.

Das rät Ihr Maxe!

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Wenn dann endlich der Frühling kommt ...

Hallo Nachbarn!
Viele von uns werden langsam sagen, nun ist es genug und werden den Frühling dabei herbeisehnen. Nach dem vielen Schneeweiß der letzten Wochen sehnen wir uns nach Farbe und Sonnenschein. Eine der Ersten, die uns den Frühling einläuten werden, ist das Schneeglöckchen. Damit das möglich ist, haben sie bereits im Vorjahr ganze Arbeit geleistet. Sie füllen ihre Vorratskammern mit Nährstoffen und treiben im Spätherbst bis unter die Erdoberfläche aus. Damit brauchen sie bei günstiger Witterung im Frühjahr nur noch wenige Zentimeter wachsen. Selbst die Blüten sind sozusagen schon vorgefertigt.

Die Blätter der Schneeglöckchen selbst sind mit einem wachsartigen Überzug versehen. Dieser und das gewöhnlich enge Zusammenstehen vieler Schneeglöckchen verhindert einen übermäßigen Wärmeverlust. Sie sind also rechte Anpassungskünstler, denn auch ihre Blüten können sie mehrmals öffnen und schließen, wenn es witterungsmäßig notwendig wird.

Schneeglöckchen haben aber auch gewisse Ansprüche an ihren Standort. So lieben sie normal feuchten, lockeren Gartenboden. Im Sommer kann es auch einmal etwas trocken sein, das erleichtert die Samenbildung und Einziehung der Blätter. Die kleinen Zwiebelchen sind, einmal ausgegraben, sehr empfindlich, weil sie nicht so eine dicke Außenhaut wie Tulpen oder Narzissen haben. Da sie aber am rechten Platz recht vermehrungsfreudig sind, sollte man sie nicht allzu oft aufnehmen. Zur Verbreitung tragen oft Ameisen bei. Sie sind scharf auf die ölhaltigen Anhängsel der Samen und schleppen diese oft weit weg.

Auf den Frühling hofft Ihr Maxe!

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Auch Immergrüne „frieren“

Hallo Nachbarn!
Der Winter im Allgemeinen setzt auch diesen Pflanzen ziemlich zu. Sie tun von sich aus aber einiges, um die Zeit zu überstehen. Nicht allen gelingt das gleich gut. Denn nicht nur Frost und Schnee setzen ihnen zu, sondern auch Trockenheit und Wind.
Dieser harte und schon lange Winter dürfte ihnen allerdings das Leben noch schwerer machen. Im Sommerhalbjahr fällt in unseren Breiten der meiste Regen, das ist für die Pflanzen in Ordnung, aber wenn der Boden gefriert, dann müssen die Pflanzen reagieren.

So werfen Laubgehölze im Herbst ihre Blätter ab, setzen damit ihre Verdunstung herab, Nadelgehölze verringern ihre Blattfläche noch nadelförmiger, immergrüne Laubgehölze bilden eine Wachsschicht aus. Um Pflanzen bei ihren Überlebensbemühungen zu unterstützen, sollten wir ihnen zur Seite stehen. So darf man immergrüne Gehölze nicht an frostige, dem Wind besonders ausgesetzte Plätze setzen.
Kälte fühlt sich bei Wind immer noch kälter an, als das Thermometer anzeigt, das spüren auch wir Menschen. Jüngere Pflanzen sind dagegen noch empfindlicher als solche, die schon länger auf ihrem Standort stehen.

Können immergrüne Gehölze im Winter den Verdunstungsverlust nicht durch Wasser aus dem Boden ersetzen, dann verdursten sie. Diesen Vorgang nennt man Frosttrocknis. Sehr viel öfter sind deshalb immergrüne Gehölze im Frühjahr nicht erfroren, sondern einfach vertrocknet. Eine dicke Schicht Bodenbedeckung verhindert bis zu einem gewissen Grad das Eindringen des Frostes in die Tiefe, damit noch Bodenfeuchtigkeit verfügbar bleibt. Sollte der Winter eine Pause einlegen, der Boden mal offen sein, also ohne Frost, ist es durchaus nützlich, Gehölze wie Rhododendron oder Kirschlorbeer durchdringend zu wässern. Wichtig ist es auch, bei der Pflanzung auf winterharte Sorten zu achten. Bleibt für diesen Winter nur darauf zu hoffen, das sich die Verluste in Grenzen halten. Denn der Winter 2008/2009 mit seinen zeitweise 25 Grad minus hatte bereits zu großen Verlusten geführt, die sich nicht unbedingt wiederholen müssen.

Das meint Ihr Maxe!

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Hart im Nehmen

Hallo Nachbarn!
Sicher sitzen jetzt viele Gartenfreunde wehmütig zu Hause und machen sich Gedanken, was bei diesen kalten Temperaturen wohl in ihrem Garten passiert. Nun sind wir ja in diesem Jahr mit einer üppigen Schneedecke versorgt, was für unseren Boden, die Pflanzen und Blumenzwiebeln ein wahrer Segen ist. Aber sobald der Schnee weggetaut ist, und die Temperaturen nur halbwegs frostfrei sind, zeigen sich die ersten typischen „Buckelchen“ der Winterlinge, die sich bei noch milderem Wetter alsbald aus der Erde recken und ihre Blätter und Blüten präsentieren.

Winterlinge sind in der Regel noch vor den Schneeglöckchen da, die ja auch zu den ersten Frühlingsblühern gehören. In milden Wintern kann das auch schon mal im Januar sein, nur in diesem Jahr werden wir wohl noch eine Weile warten müssen. Die goldgelben Blüten der Winterlinge mit der grünen Halskrause öffnen sich bei Sonnenschein und falten sich bei trübem Wetter wieder zusammen. Ab etwa 9 Grad Celsius kommen die ersten Bienen, ist es zu kalt, sodass keine Bienen fliegen, bestäuben sich die Blüten unter Umständen selbst. Wenn die Blüte vergeht, reift der Samen. Und während andere Frühlingsblüher noch überlegen, ob es an der Zeit wäre auszutreiben, sind die Winterlinge schon wieder verschwunden. Die kleinen Keimlinge die aus dem Samen im Sommer dann entstehen, sind so unscheinbar, dass sie oft übersehen werden. Deshalb ist es empfehlenswert, Flächen, auf denen Winterlinge wachsen, nicht zu hacken.

Lieber schwach zu mulchen oder mit einer natürlichen Bodendecke aus Herbstlaub versehen. Im ersten Jahr sieht man von den Winterlingen nur die Keimblätter, im zweiten dann schon die kleinen quirlartigen Blätter. Aus stecknadelgroßen Knöllchen wachsen in drei bis vier Jahren Knöllchen, die sich im Laufe der Jahre immer weiter in die Erde zurückziehen, bis sie bei etwa sieben Zentimetern zur Ruhe kommen und zum ersten Mal blühen. In Ruhe gelassen und im Boden ungestört, bilden sich aus kleinen Anpflanzungen herrliche Teppiche von Winterlingen, die uns mit ihrer gelben Farbe im sehr zeitigen Frühjahr Herz und Augen übergehen lassen.

Bis bald! Ihr Maxe!

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Schnee und Nährstoffe

Hallo Nachbarn!
Häufig kann man im Winter erleben, dass Gartenfreunde Kalk, Kompost, sogar Stalldung und Mineraldünger auf den Schnee streuen. Sie begründen das damit, dass man doch dabei das gleichmäßige Ausstreuen gut kontrollieren kann. Ich kann mich auch noch erinnern, dass vor Jahren Kalk auf Schnee sogar in Fachbüchern empfohlen wurde.

Nun ändern sich die Ansichten und Erkenntnisse auch im modernen Gartenbau mitunter, und da fragt man sich heute, ob diese Schneedüngung überhaupt einen Vorteil bringt. Denn wenn der Schnee taut, ist in der Regel der Boden immer noch gefroren, werden viele Nährstoffe und organischen Bestandteile mit dem Schmelzwasser weggeschwemmt. Dieses Wasser sammelt sich dann in Vertiefungen und dort kommt es zu Überdüngungen, aber auch Versalzungen. Noch schlimmer ist es, wenn das Schmelzwasser in Gräben oder dem Kanalnetz verschwindet. Leichte Böden, die ohnehin eine geringe „Festhaltekraft“ für Nährstoffe besitzen, sollten erst im Frühjahr bis Frühsommer damit versorgt werden. Um Nährstoffe und Humusstoffe optimal zu nutzen, sollten diese auch nicht lange auf der Erde liegen bleiben. Sie könnten durch Einflüsse von Licht und Niederschlägen ihre Eigenschaften verändern. Nährstoffe sollten möglichst schnell an die Wurzeln der Pflanzen, wo sie Aufnahme finden, herangebracht werden.

Düngen ist deshalb dann notwendig, wenn das Pflanzenwachstum beginnt. Nach der Schneeschmelze dauert es noch eine ganze Weile, bis es so weit ist. Sparen wir also Düngergaben auf. Kalk kann übrigens auch noch beim Umgraben im Frühjahr eingestreut werden. Man sollte dann allerdings berücksichtigen, was man anbaut. Viele Gemüse und auch Stauden mögen gar keine frischen Kalkgaben.

Das weiß Ihr Maxe!

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Symbol des Glücks

Hallo Nachbarn! Ein Symbol des Glücks ist für viele Menschen der Glücksklee, und aus diesem Grund wurde er bestimmt in vielen Familien zum Jahresende auch in kleinen Töpfen mit Glückssymbolen wie Schornsteinfeger und Hufeisen verziert, verschenkt. Dieser Glücksklee gehört zur Familie der Sauerkleegewächse und trägt den botanischen Namen Oxalis. Um sich nun recht lange an seinem „Glücksbringer“ erfreuen zu können, sollte man dieses Töpfchen in einem kühlen Zimmer pfleglich behandeln.

Wenn es die dunkle Jahreszeit überlebt hat, darf es ab Mai dann ins Freiland, auf den Balkon oder die Terrasse. Wieder mit viel Glück schließt die Pflanze ihr Wachstum dann nicht ab und entwickelt sogar noch rosafarbene Blüten. Im Herbst beendet der Glücksklee dann sein Wachstum und beginnt seine Ruheperiode. Die Blätter verwelken und übrig bleiben kleine saftige Rübchen, an denen zwiebelähnliche Brutknospen hängen.

Diese werden samt Gefäß im Keller überwintert und nur so gering feucht gehalten, dass die kleinen Speicherorgane nicht eintrocknen.
Im Frühjahr kommen die Brutzwiebelchen in frische Erde und werden ab April angetrieben. Auch dann werden sie ab Mai wieder ins Freiland gepflanzt und etwa im Juli können wieder Blüten erwartet werden. Auf diese Weise kann das Glück in Form von Glücksklee von Jahr zu Jahr weiter kultiviert werden. Die Blühdauer reicht über vier bis sechs Wochen, und die Anzahl der Brutzwiebeln nimmt im erstaunlichen Maße von Jahr zu Jahr zu. Sodass man von seinem Glück auch an Freunde und Bekannte etwas abgeben kann.

Bis bald! Ihr Maxe!

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Feldsalat hat Hauptsaison

Hallo Nachbarn! Ein Salat, der jetzt Hauptsaison hat, ist der Feldsalat. Besser bekannt auch als Rapunzelsalat. Das ist der aus dem Märchen, den die Mutter von Rapunzel unbedingt haben musste, als sie ihr Kind erwartete, und das Kind später dafür hergeben musste, welches dann mit langem Zopf in einem Turm aufwuchs. So weit das Märchen. Es ist aber kein Märchen, dass Feldsalat in seinen Blättern und Wurzeln wertvolles Baldrianöl enthält. Denn es gehört zur Gattung dieser Gewächse. Und das ist, allgemein bekannt, wiederum nervenstärkend. Aber auch als Vitamin und Mineralstoffspender ist uns der Feldsalat gerade in der jetzigen Zeit hoch willkommen. Er hat mehr Vitamin A und C und Eisen als andere Salate.

Wer ihn im Herbst im Garten ausgesät und entsprechend geschützt hat, kann jetzt ernten. Mit Folie und Reisig abgedeckt, kann er sogar bei Frost geerntet werden. Beim Putzen macht er ein wenig Mühe, aber eigentlich müssen nur die ziemlich kleinen Würzelchen abgeschnitten und dann alles gewaschen werden. Vom Geschmack her ist er ein wenig nussig und würzig und wird daher gerne als Dekoration benutzt. Aber auch als Salat schmeckt er mit allen herkömmlichen Salatmarinaden bestens. Auch Eier, Senf, Knoblauch und Nüsse ergeben mit ihm zusammen eine gute Kombination. Allgemein bekannt dürfte sein, dass wir täglich 400 Gramm Gemüse essen sollten. Möglichst bestehend aus der ganzen Farbpalette. Also rot, grün und gelb – dann ernähren wir uns vorbildlich. Feldsalat oder Rapunzel ist deshalb ein guter Beitrag zur gesunden Ernährung, an dem man auch im Supermarkt nicht ungerührt vorbeigehen sollte.

Das empfiehlt Ihr Maxe!

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Stippige Äpfel

Hallo Nachbarn!
Im vergangenen Herbst haben ja viele Gartenfreunde mehr als reichlich Äpfel geerntet und von diesem Segen dürfte in manchen Kellern noch ein guter Teil vorhanden sein. Nun muss man leider feststellen, die Äpfel im Lager bekommen zunehmend bräunlichgrüne, später braune, etwas eingesunkene Flecken, und ihr Geschmack verändert sich leider auch, die Äpfel werden leicht bitter.
Das sind alles Anzeichen der Stippigkeit. Die Stippigkeit ist ein Zeichen für ein gestörtes Nährstoffverhältnis im Baum.

Verantwortlich dafür ist ein Mangel an Kalk und ein Überschuss an Kalium und Magnesium. Manche Apfelsorten sind allerdings anfälliger als andere. Um die Stippigkeit zu reduzieren, sollten einige Punkte beachtet werden. So sollte der Baumschnitt stets so erfolgen, dass Triebe, die im Innern der Krone wachsen, ausgelichtet werden. Auf einen scharfen Winterschnitt oder das beliebte „Schnippeln“ (Einkürzen sämtlicher, selbst der kleinsten Triebe) sollte verzichtet werden, um den Neuaustrieb zu bremsen, der sehr viel Kalzium benötigt, was dann den Früchten fehlt.

Der Boden sollte zudem ausreichend mit wichtigen Nährstoffen versorgt sein, eine Stickstoffüberdüngung aber vermieden werden. Aber auch Kalk sollte nur mit Fingerspitzengefühl ausgebracht werden, weil ein Zuviel hier die Stabilität der Früchte stört. Wenn dann die Äpfel noch richtig gelagert werden, ausreichend kühl bei plus 1 bis 5 Grad Celsius und einer Luftfeuchte von 85 bis 90 Prozent, dann sollte man der Stippigkeit der Lageräpfel beikommen.

Das meint Ihr Maxe!

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Lasst Blumen sprechen

Dieses geflügelte Wort ist wohl jedem von uns bekannt.
Hallo Nachbarn! Es erhält aber eine ganz andere Bedeutung, wenn man erfährt, dass Mitarbeiter der bayrischen Gartenakademie daran forschen, ob Blumen wirklich sprechen können. Pflanzen haben natürlich keinen Mund, keine Nase, keine Ohren, aber sie können sich nach neuesten Forschungen durchaus miteinander verständigen.

So tauschen sie sich über das Blühen, den Reifegrad ihre Früchte und auch über drohende Gefahren von Schädlingen aus. Sogar die Nützlinge haben es gelernt, diese Signale zu deuten und eilen ihnen bei einer Schädlingsplage zu Hilfe. Durch Dornen, Stacheln und Nesseln halten sich viele Pflanzen die Schädlinge vom Leibe. Aber die meisten senden Botenstoffe aus, die noch aktiviert werden, wenn Fraßfeinde die Blätter verletzen. Bis zu 200 000 verschiedene sekundäre Inhaltsstoffe wurden von Forschern bisher entdeckt, und das ist erst der Anfang. Wie es scheint, unterschätzten wir bisher das Frühwarnsystem der Pflanzen. Doch wie wir alle selbst in unseren Gärten feststellen können, auch die Schädlinge sind sehr lernfähig.Aber eins steht fest, eines Tages werden wir die Sprache der Pflanzen entschlüsseln und auch nutzen können. Dann werden sich Möglichkeiten vor uns auftun, an die wir heute noch gar nicht denken können. Hoffen wir nur, dass die Forscher verantwortungsbewusst mit ihren Erkenntnissen umgehen werden.

Das meint Ihr Maxe!

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Mal wieder Ordnung schaffen

Hallo Nachbarn! Ordnung schaffen, wer hat sich das nicht schon oft vorgenommen. Dafür ist jetzt die richtige Zeit. Egal, ob Keller, Gartenhäuschen oder nur Schubladen, jetzt sind sie dran. Im Allgemeinen sind Aufräumaktionen ja ziemlich unbeliebt und werden deshalb immer vor sich hergeschoben. Aber wenn alle Kisten und Kasten und der Schreibtisch überquellen, muss mal wieder so richtig „ausgemistet“ werden.

Wenn im Garten die Saison beendet ist, kann man sich da auch mal der Gartenlaube widmen. Denn auch da gibt es Kisten und Schränke. Auch Keller, in die im Laufe eines Sommers alles geschoben wurde, was anderweitig nicht gebraucht wurde. Denn sind wir mal ehrlich, Gartenbesitzer bringen viel im Garten unter, was in der Wohnung weichen musste. Aber wenn es lange genug dort verweilt hat, sollte dann doch mal der Weg zum Sperrmüll gegangen werden. Die wirklich benötigten Dinge im Garten, wie die Gartenarbeitsgeräte, sollte man in diesem Zusammenhang gleich auch mal sortieren, reparieren und pflegen.
Aber auch alte Samenbestände sollten aussortiert werden, denn sie haben nur unter den günstigsten Lagerungsbedingungen ihre volle Keimgewähr. Die bleibt aber nur in verschlossenen Originalpackungen und unter trockenen, frostfreien Bedingungen erhalten. Wer das alles nicht gewährleisten kann, sollte zur Vermeidung von Ausfällen keine alten Samen verwenden. Sie müssen deshalb aber nicht entsorgt werden. Gesammelt, zusammengeschüttet und ausgesät sind sie im kommenden Erntejahr immer noch als Gründüngung verwendbar und wenn sich ab und an doch noch eine Frucht entwickelt, ist es um so schöner und ein unerwarteter Erfolg. Bis bald!

Ihr Maxe!

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Süßen ohne Reue

Hallochen Nachbar, wer weiß das nicht: Ohne Süße schmeckt so manches nicht! Süße heißt aber bisher immer Kalorien oder Chemie.
Es gibt aber eine Pflanze aus Südamerika, die schafft es ohne dem alles zu süßen. Es handelt sich dabei um das Honigblatt oder Süßkraut, botanisch Stevia rebaudiana genannt. Die Blätter dieser Pflanze sind bis zu 300-mal süßer als Zucker. Dabei erhöht er nicht den Blutzuckerspiegel, ist also für Diabetiker geeignet.

In Europa sind Zubereitungen mit Stevia als Süßstoff noch nicht erlaubt, weil angeblich noch nicht ausreichend wissenschaftliche Untersuchungen dazu vorliegen. In Amerika wird die Süßkraft als Zucker bereits eingesetzt und in Japan sogar bereits im großen Stil wirtschaftlich verarbeitet. Die Stevia-Produkte können aber im Internet bereits auch von uns bezogen werden. Meist werden sie als Badezusätze angeboten und kommen oft aus der Schweiz. Wenn man die Veröffentlichungen über die Stevia verfolgt, kann man zu dem Schluss kommen, dass die Verwertung gar nicht sehr gewünscht wird, weil es eine ernst zu nehmenden Konkurrenz für Zucker und Süßstoffe wäre. Aber was Indianer in Paraguay seit Jahrhunderten zum Süßen benutzen, kann ja wohl kaum ungesund sein. Wenn wir schon nicht mit Stevia süßen können, können wir aber etwas anderes tun, wir können die Pflanzen selber ziehen. Das ist erlaubt.

Die Pflanze ist nicht frosthart, kann aber in geschützten Räumen überwintert werden. Ansonsten kann sie aus ganz frischem Samen herangezogen werden. Die Blätter kann man trocknen, aber auch frisch gleich zusammen mit Tee aufbrühen. Im Ausstellungsbereich der Landesgartenschau Oschatz war ein großes Exemplar davon zu sehen. Leider wurde dazu wenig Aufklärungsarbeit geleistet. Aber ihr „Maxe“ hat das Exemplar nach Auflösung der Ausstellung geerbt und nutzt noch heute die Blätter zum Süßen.

Ihr Maxe!

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Geschenke selbst basteln

Hallo Nachbarn! Das kennen wir doch sicher alle: Weihnachten steht vor der Tür und man hat noch keine Geschenke und auch noch so gar keine Idee. Dabei muss es gar nicht immer etwas Großes, Besonderes sein. Kinder freuen sich noch über Berge von Spielzeug und junge Leute benötigen noch dieses oder jenes.

Aber gerade wir Älteren brauchen eigentlich nichts mehr und können uns meist auch alle unsere Wünsche selbst erfüllen. Es ist aber trotzdem angenehm, eine Aufmerksamkeit geschenkt zu bekommen, die zeigt, der Schenkende hat sich mit mir beschäftigt und ist auf trotzdem noch vorhandene geheime Wünsche gekommen. Weshalb da nicht einmal wieder die Geschenke selbst basteln? Wer einen Garten hat, der hat da zumeist viele Möglichkeiten, wenn er rechtzeitig voraus gedacht hat. Da kann man aus Früchten und Trockenblumen so einiges machen. Man kann Kräutertees, Gewürze, Öle, Essige hübsch verpacken oder in originelle Fläschchen abfüllen. Wer das nicht hat, kann aus Gewürzen, wie Nelken, Zimt und Anissternen Geschenke herstellen.

Ein ganz altes Geschenk sind Pomander. Dazu benötigt man eine kleine Mandarine, Zitrone oder Limette. Diese wird dicht an dicht mit Nelken gespickt, Dann an einem schönen Schleifenband gemeinsam mit Zimt und Anis aufgehängt. Das riecht sehr schön weihnachtlich. Die ätherischen Öle der Nelken verhindern, das die Frucht verdirbt und noch lange zu verwenden ist. Unsere Vorfahren haben solche Früchte im Kleiderschrank als Mottenschutz verwendet. Man kann aber auch nur eine Zitrone an der dicksten Stelle wie einen Ring mit Nelken spicken und diese Scheibe anschließend herausschneiden, auf einen Holzspieß stecken und in das Adventsgesteck als duftende Dekoration einreihen. Sie trocknet so nach und nach ein und verdirbt ebenfalls nicht.

Den Tipp gibt Ihr Maxe!

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Die Kraft des Frostes ...

Hallo Nachbarn! Die Kraft des Frostes werden einige Gartenfreunde wohl auch in diesem Winter zu spüren bekommen. Denn wer nicht daran denkt, was wir alle in der Schule gelernt haben, nämlich, dass unsere Vorfahren mit Hilfe von Eis Felsen gesprengt haben, der wird, wenn er vergessen hat, Regentonnen und Keramikschalen zu leeren, die Kraft wieder selbst erleben können. Diese Werkstoffe halten längeren Frostperioden meistens nicht stand. Gleiches gilt auch für den Gartenschlauch, er sollte entleert in einem frostfreien Raum aufbewahrt werden. Die Kraft des Frostes machen wir uns aber auch zunutze. Denn genau wie unsere Vorfahren lassen wir noch heute den grobschollig gegrabenen Boden vom Frost sprengen und erzielen damit besonders in Lagen mit schwerem Boden eine gute Bodengare.

Aber auch Wintergemüse, was jetzt noch auf den Beeten stehen kann, sollte beim Einsetzen längerer und tieferer Frostperioden geerntet werden. Einige Wintergemüse wie Rosenkohl und Grünkohl schmecken nur richtig gut, wenn sie mindestens einmal dem Frost ausgesetzt waren. Aber wenn sie mehrfach einfrieren und auftauen leidet auch ihre Qualität. Es ist deshalb besser, sie dann doch zu ernten und einzufrieren. Mit dieser Methode erfüllen wir dann gleich zwei Wünsche. Zum einen hat das Gemüse den so begehrten Frost erhalten und zum Zweiten müssen wir dann bei ungemütlichen Temperaturen nicht mehr draußen arbeiten. Denn es gibt wahrhaft angenehmere Arbeiten als bei – 10 Grad Celsius Rosenkohl zu pflücken. Das meint

Ihr Maxe!

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Begegnungen der unheimlichen Art

Hallo Nachbarn! Begegnungen der unheimlichen Art finden auch manchmal in unseren Gärten statt. Da waren wir doch neulich ziemlich baff, was uns unsere wohlerzogene Katze da vor die Füße legte. So ein komisches Tier hatte sie wohl selbst noch nicht gesehen und „lieferte“ es vorsichtshalber bei ihren „Versorgern“ ab. Es handelte sich wirklich um eine Fledermaus, die unsere Katze pudelnaß aus der Regentonne gefischt hatte. Da sie sowohl das Bad als auch den Transport in der Katzenschnauze überstanden hatte, setzten wir sie in einen trockenen Karton im Schuppen und da sie am nächsten Morgen nicht mehr da war, hoffen wir natürlich, dass sie diesen Ausflug gut überstanden hat, denn so häufig sind Fledermäuse bei uns auch nicht. Jetzt zu Beginn des Winters ziehen sie sich zum Winterschlaf zurück und sollten keinesfalls gestört werden.

Um Fledermäuse ranken sich ja die gruseligsten Gerüchte und Geschichten. Früher konnte man sie noch auf alten Dachböden antreffen. Aber dieser Lebensraum ist ja eher selten geworden. Etwas gruselig ist es ja schon anzusehen, wenn sie da mit dem Kopf nach unten hängen. Aber all das, was man ihnen nachsagt, gehört ins Reich der Märchen. Fledermäuse sind Insektenfresser und würden uns Gärtnern sehr nützliche Helfer sein, wenn es genug von ihnen gäbe. Sie vergreifen sich weder an Mensch noch Tier. Sie haben ein extrem gutes Gehör und verfügen über ein ausgezeichnetes Orientierungsvermögen in der Dunkelheit. Sie senden Ultraschallwellen aus, die sie wieder aufnehmen. Mit Hilfe dieses Echo-Ortungsverfahrens können sie in der Dunkelheit Hindernissen ausweichen. Damit können sie aber auch kleinste Insekten finden und fangen. Sollten sie uns also doch einmal mit dem Kopf nach unten hängend in unseren Schuppen oder Hausböden begegnen, lassen wir sie in Ruhe, gönnen wir ihnen die Ruhe nach dem nächtlichen Insektenfang.

Das meint Ihr Maxe!

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Alte Gemüse- und Obstsorten

Hallo Nachbarn!
Sehr oft wurde an dieser Stelle schon über aus der Mode gekommenes Gemüse, aber auch über wieder in Mode gekommenes geschrieben. Es wandelt sich der Geschmack der Menschheit hin und wieder. Es kommt Neues hinzu aus fernen Ländern, und Altbewährtes wird vergessen. Sei es, weil wir ungute Erinnerungen an manches haben, oder auch einfach, weil wir es über haben.
Deshalb dürfen wir aber alte Obst- und Gemüsearten nicht einfach vergessen, denn dann sind sie vom Aussterben bedroht.

Gerade wir Hobbygärtner können dagegen etwas tun. In unseren kleinen Gärten müssen die Tomaten nicht transportgerecht gezüchtet sein, müssen wir kein Gemüse anbauen, das mit Maschinen geerntet werden kann. Genau das sind nämlich genau die Probleme, die dafür verantwortlich sind, das manches nicht mehr angebaut wird und damit aus unserem Gesichtskreis und unserer Küche verschwindet. Der Gartenfreund muss nicht übergroße Düngermengen anwenden, er verhungert auch nicht, wenn die Ernte nicht riesig ausgefallen ist. Ein Eckchen in jedem Garten sollte für solche Kostbarkeiten aus alter Zeit reserviert sein. Da könnten blaue Kartoffeln, gestreifte Tomaten, violetter Blumenkohl, Mangold, Pastinaken, Stilmuß, Grünkohl, Teltower Rübchen oder bayrischer Radi angebaut werden.

Die Liste ließe sich wahrscheinlich unendlich fortsetzen, da jede Region Deutschlands regionale Spezialitäten zu bieten hat. Viele Gartenfreunde und interessierte Gartenbaubetriebe beschäftigen sich mit diesem Thema. Gerade erst konnte man beim Zwiebelmarkt im PEP einen jungen Gärtner mit dutzenden Tomaten- und Paprikasorten erleben. Die Gespräche, die da beim Verkauf geführt wurden, waren äußerst interessant, und Sie können es mir glauben, auch in unserem Garten wachsen davon im nächsten Jahr einige Raritäten.

Bis bald! Ihr Maxe!

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Wer sammelt denn da Nüsse?

Diese Frage stellen sich wahrscheinlich viele Gartenbesitzer, wenn sie ihre Polsterstauden im Frühjahr zurechtstutzen und vom Winterschmutz befreien. Hallo, liebe Nachbarn! Sehr oft findet man da nämlich versteckte Nüsse und wundert sich nun gar nicht mehr, dass man wie jetzt im Herbst so wenige davon ernten konnte. Häufig werden die Nüsse von uns aber auch nicht gefunden. Wir wundern uns dann nur, wenn an besonders günstigen Stellen plötzlich kleine Walnussbäume oder auch Haselnusssämlinge aufgehen.

Die, die dafür gesorgt haben, das sind die Eichhörnchen. Sehr oft werden wir uns dessen gar nicht bewusst sein, aber diese kleinen possierlichen und pfiffigen Tiere suchen wirklich ganz zielgerichtet unsere Gärten zur Nussernte auf. Auch ich habe das erst geglaubt, als mir so ein rotes Gewusel plötzlich unter der Gartenschaukel zwischen den Beinen durchgeschossen kam. Bisher hatte ich immer angenommen, dass Mäuse diesen Vorrat angelegt haben. Mäuse locken die reichlichen Nussernten natürlich noch zusätzlich an und leider auch die Vorräte der Eichhörnchen. Wühlmäuse graben diese verbuddelten Schätze wieder aus. Selbst die wohl in jedem Garten anzutreffenden „normalen“ Mäuse lassen sich bei ihrer Ernte nicht stören. In der Zeit der Nussernte hören wir es in unserem wenig genutzten Nachbargarten mit großem Walnussbaum unentwegt knabbern. Das hört nur auf, wenn man sich lautstark bemerkbar macht, um dann umso intensiver fortgesetzt zu werden, denn die Zeit dieses Schlaraffenlandes dauert weder für Eichhörnchen noch für Mäuse lange an, und da muss man sich eben Vorräte anlegen.

Bis bald, Ihr Maxe!

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Beginn der dunklen Jahreszeit

Hallo Nachbarn!
Mit der Zeitumstellung von der Sommer- auf die Winterzeit beginnen für viele Menschen die dunkelsten vier Monate des Jahres. Für viele von uns sind diese Monate ein Graus, weil die Sonnenstrahlen als Stimmungsmacher fehlen und die winterlichen Temperaturen, verbunden mit dem einheitlichen feuchten Grau, auch nicht gerade für gute Stimmung sorgen. Wir Menschen haben uns da als einen Lichtblick, die Adventstage und das Weihnachtsfest mit seinen vielen Lichtern geschaffen, auf welches wir uns wochenlang vorher schon freuen können.

Aber denken wir auch einmal an unsere Pflanzen in der Wohnung, oder die zu überwinternden Kübelpflanzen in ihrem nicht immer sehr freundlichen Winterquartier? Alle diese Pflanzen stammen ja meist aus südlichen Ländern, in denen eine wesentlich höhere Sonneneinstrahlung herrscht. Nun tritt dieser Lichtmangel in unseren Breiten ein, da sollte man sich schon fragen, wie kommen die Pflanzen damit zurecht. Philodendrenarten und Farne stammen aus dem Urwald, wo sie im Schatten der Urwaldriesen wachsen, sie sind es gewohnt. Aber blühende Zimmerpflanzen, die brauchen jetzt viel Licht. Deshalb rücken wir sie ganz dicht an die Scheibe, und für die anderen wäre ein spezielles Pflanzenlicht nicht schlecht. Die Raumtemperatur spielt aber auch eine Rolle. Denn wenn es kühl ist, wachsen die Pflanzen nicht und kommen ausnahmsweise mit weniger Licht zurecht.

Besonders auf überwinternde Kübelpflanzen trifft dies zu. Die richtige Überwinterungstemperatur liegt zwischen 5 und 10 Grad, auf keinen Fall höher. Da braucht auch nicht groß gegossen werden. Die Pflanzen müssen nur vor Austrocknung und Schädlingen bewahrt werden.
Und wenn der Pflanzenfreund sich doch ab und an jetzt mit seinen Pflanzen beschäftigt, egal, welche Art er zu betreuen hat, dann tut das auch seiner Seele gut und hilft über die vier dunkelsten Monate des Jahres besser hinweg.

Das rät Ihr Maxe!

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Was ist denn jetzt noch zu tun?

Hallo Nachbarn! Auch im Oktober kann das Wetter oft noch sehr schön sein. Dann ist es eine echte Freude, im Garten zu arbeiten. Wir sollten solche schönen Tage nutzen, um die vielen Dinge, die wir uns noch vorgenommen haben, zu erledigen. Besonders wer schwere Böden zu bearbeiten hat, wie zum Beispiel die Kleingärtner im Kleingartenverein „Jenseits der Elbe“, wünscht sich solch schönes Wetter. Deshalb sollten Erd- und Kompostarbeiten in diese Zeit verlegt werden.

Ab Mitte Oktober kann man auch wurzelnackte, laubabwerfende Gehölze pflanzen. Das sind die, welche in der Baumschule aus ihrem Erdbett gezogen werden. Baumärkte bieten ihre Pflanzen oft in Containern, also großen Töpfen an, die kann man fast immer verpflanzen. Bei den blattabwerfenden Gehölzen, so Obstbäumen oder Heckenpflanzen, wird der Laubfall abgewartet. Das liegt darin begründet, dass bei der Rodung die Bäume einen großen Teil ihrer feinen Wurzeln, die für die Wasserversorgung zuständig sind, eingebüßt haben und damit nicht in der Lage wären, üppiges Blattwerk auch nur annähernd ausreichend mit Wasser zu versorgen. Wenn man ein genügend großes Pflanzloch ausgehoben, mit der Zugabe von Kompost etwas den Boden verbessert hat, dann kann man das Bäumchen hineinsetzen, es gut angießen, verfüllen und wieder gießen. Dann werden sich auch bald wieder erste feine Würzelchen bilden.

Es ist besonders wichtig, dass dies vor dem ersten Frost geschieht. Man sagt dazu, dass die Pflanze noch anwachsen soll. Leider zeigt die Praxis, dass viele Gartenfreunde viel zu kleine Pflanzlöcher graben. Die neue Pflanze muss dann ihre feinen Wurzeln in hartes umliegendes Erdreich schieben und das dauert erfahrungsgemäß länger. Also machen Sie sich die Mühe ein etwas größeres Pflanzloch zu graben und gießen Sie ausreichend an und vergessen Sie die Pflanze auch später nicht zu wässern. Die Pflanze wird es Ihnen danken, erkennen können Sie das bereits durch üppigen Blattwuchs im Frühjahr.

Das rät Ihr Maxe!

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Alle lieben sie: Schneeglöckchen

Hallo Nachbarn! Ja, alle lieben sie und alle warten auf ihr Erscheinen im zeitigen Frühjahr. Denn Schneeglöckchen läuten das Frühjahr ein. Diese kleinen Zwiebelblumen mit ihren weiß nickenden Blüten üben eine wirkliche Faszination auf uns Menschen aus. Auch weil sie sich als prima Wetterfrösche erwiesen haben. Die Botaniker haben gar bestimmt, dass der Vorfrühling beginnt, wenn Schneeglöckchen beginnen zu „läuten“. Das wird in den verschiedenen Regionen Deutschlands allerdings nicht zur gleichen Zeit sein. Im Rheinland wird es früher als in Bayern sein, aber man kann daran gut erkennen wie der Winter sich aus unserem Land zurückzieht.

Wer also auch zu denen gehören möchte, die den Vorfrühling im Garten eingeläutet bekommen, der sollte jetzt handeln und aus dem riesigen Angebot von Zwiebelblumen, was es zurzeit gibt, sich ein paar Schneeglöckchen heraussuchen. Sie müssen nach dem Kauf recht bald gesetzt werden, weil die relativ kleinen Zwiebeln schnell eintrocknen. Gepflanzt werden sie in kleinen Tuffs und dort wo es ihnen zusagt, vermehren sie sich schnell. Auch im Rasen lohnt es sich, Schneeglöckchen einzupflanzen. Denn wenn das erste Mal gemäht wird, ist das Laub der Schneeglöckchen längst eingezogen. Denn es gilt auch hier die Regel, wie bei allen Zwiebelblumen, das Laub so lange zu schonen, bis die Zwiebel die darin enthaltenen Nährstoffe wieder eingezogen und für die nächste Blüte gespeichert hat.

Bis bald, Ihr Maxe!

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Buchsbaum - grüne Alternative

Hallo Nachbarn! Überall sieht man sie derzeit, die riesigen Hecken, die sowohl am Eigenheim als auch zwischen unseren Kleingärten dokumentieren: Ich schirme mich gegen meine Nachbarn ab. Der Landesgartenordnung für Kleingärtner entsprechen diese hohen Hecken allerdings nicht. Denn darin ist genau festgelegt, wie hoch Hecken an welchem Weg sein dürfen. Außenhecken dürfen dabei etwas höher sein, innerhalb der Gartenanlage sollten 1,20 m Höhe nicht überschritten werden, weil es sich bei Kleingärten um öffentliches Grün handelt, was einsehbar sein sollte. Die Wirklichkeit in den Vereinen sieht aber leider etwas anders aus.

Nun hat allerdings in diesem Jahr der kalte Winter mit großen Frost- und Trockenschäden an den zu vielen, zu hohen Hecken seine Spuren hinterlassen. Zusätzlich hat auch noch ein Pilz in diesem Sommer diesen Hecken zu schaffen gemacht. Damit ist zu rechnen, dass noch
viele Pflanzen oder sogar ganze Hecken gerodet werden müssen. Dann steht die Entscheidung an, was pflanzt man neu. Als Alternative sollte auch einmal der Buchsbaum ins Auge gefasst werden. Buchsbaum wird von manchem abgelehnt, weil er manchmal echt streng riecht. Wer diese Eigenschaft nicht als störend betrachtet, für den sind die Eigenschaften des Buchsbaums sehr praktisch. Er wächst sehr langsam, ist immergrün, robust und lässt sich prima beschneiden.

Wer Buchsbaum nicht mag, der hat natürlich auch noch andere Alternativen. Hecken in Kleingärten sollten aber besser aus blättrigen Sträuchern gezogen werden. Sehr schön ist eine Hecke der Jahreszeiten, die aus vielen verschieden blühenden Sträuchern gepflanzt wird, die alle zu unterschiedlichen Zeiten blühen und im Herbst verschiedene Laubfärbungen annehmen. Persönlich halte ich solche Anpflanzungen für viel schöner als die langweiligen Koniferenhecken die zu allen Jahreszeiten gleich aussehen.

Das meint offen und ehrlich: Ihr Maxe!

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Leimringe gegen die Frostspanner

Hallo Nachbarn! Jetzt werden sie wieder aktiv, die Schädlinge, die unsere Obsternte schmälern. Wenn die ersten Frostnächte angekündigt werden, dann schlüpfen sie aus ihren Puppen. Die Männchen des Kleinen Frostspanners besitzen graubraune Flügel, aber bei den Weibchen sind die Flügel zu kurzen Stummeln umgebildet. Sie klettern deshalb von Anfang Oktober bis Januar an den Stämmen der Obstbäume hoch, um sich dort von den Männchen begatten zu lassen.

Dann legen sie 100 bis 200 Eier in Rindenritzen ab. Die daraus entstehenden hellgrünen Raupen fressen vom zeitigen Frühjahr bis
Ende Mai, Blätter, Blüten und junge Früchte und richten so erhebliche Schäden an. Sind sie satt, lassen sie sich an einem Faden zum Boden und verpuppen sich unter der Erde. Gegen den Befall des Frostspanners wickelt man ab Ende September frische Leimringe um die Obstbaumstämme, damit die Weibchen nicht zu den Männchen auf den Bäumen kommen können.

Gut bewährt hat sich dabei die Farbe grün, weil festgestellt wurde, dass zu helle Leimringe auch viele Nützlinge anlocken, die dann festkleben und elendig zugrunde gehen. Beim Anlegen der Leimringe achtet man darauf, dass keine Blätter ankleben und somit eine Brücke für die Frostspannerweibchen bilden. Die Großen Frostspanner leben genauso wie ihre kleinen Verwandten. Haben aber braun-rot gefärbte Raupen und diese suchen nicht nur
Obstbäume auf, sondern auch Beerensträucher. Von diesen kann man die Raupen im Frühjahr nur ablesen, da Leimringe hier wenig Sinn machen.

Das rät Ihr Maxe!

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Auch ein Thema: Müllvermeidung

Hallo Nachbarn! Mit der Kompostierung leisten wir Gartenfreunde einen wichtigen Beitrag auch zur Müllvermeidung. Denn wenn man sieht, was so täglich von den Kleingärtnern auf die Deponie gekarrt wird, dann kann man einschätzen, was da Jahr für Jahr zusammenkommt. Nun ist ja alles, was der Kleingärtner nicht selbst kompostiert, nicht gleich Müll, denn auch auf der Deponie wird organisches Material kompostiert. Aber ich frage mich manchmal: Warum kompostieren so viele Gartenfreunde so wenig? Durch Kompostierung werden viel organische Substanz und wertvolle Nährstoffe in den natürlichen Kreislauf zurückgeführt. Es gibt eigentlich nur ganz weniges, was nicht kompostiert werden sollte.

Dazu gehört vor allem mit Krankheiten oder Schädlingen befallenes Material. Keineswegs gehört dazu Grasschnitt, Unkraut und Pflanzenreste von Sommerblumen und Stauden. Diese Sachen werden im Gegenteil benötigt, um einen ordentlich geschichteten Kompost aufzubauen. Auch Küchenabfälle, vielleicht ohne Schalen von Südfrüchten, sind auf dem Kompost willkommen, wenn sie im Verhältnis zur Menge der andere Materialien stehen. Und dieses Verhältnis könnten viele Gartenfreunde enorm verbessern, wenn sie weniger auf die Deponie fahren und lieber selbst kompostieren würden. Das „Argument“, man verteile durch Kompost nur Unkrautsamen im Garten, gilt nur, wenn man samentragendes Unkraut auf den Kompost getan hat, und das spricht eigentlich nicht für den Gartenfreund. Denn zum Samen entwickeln sollte Unkraut in einem gepflegten Garten gar keine Zeit haben.

Auch Stauden- und Blumenschnitt und sein Samen ist kein Problem. Sollte es sich hin und wieder mal im Gemüsebeet aussäen, was macht das schon. Ich habe mich in diesem Jahr köstlich über so manche Pflanze in meinen Kartoffelfurchen amüsiert, die sich nach dem Absterben des Kartoffelkrautes gezeigt haben. Da konnte man genau erkennen, welche Pflanzen vor zwei bis drei Jahren bei mir auf dem Kompost gelandet sind. Mich hat das nicht gestört, ich habe daran die Erkennung im Jungpflanzenstadium geübt und so manchem Gartenfreund aus der Not geholfen, wenn noch irgendwo ein Blümchen oder Pflänzchen fehlte.

Bis bald! Ihr Maxe!

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Ärger mit dem Nachbarn?

Hallo Gartenfreunde! Das ist wohl so in etwa das Unangenehmste, was uns passieren kann. Da kann einem die ganze Freude am ansonsten so schönen Garten vergehen. Man sollte tunlichst Streitigkeiten vermeiden, und sich deshalb auch informieren, was man im Garten unbedingt nicht tun sollte. Nun trifft man aber leider zunehmend immer mehr auf Gartenfreunde, die ganz genau ihre vermeintlichen Rechte kennen, es aber mit den Pflichten nicht ganz so genau nehmen.

Da werden Grenzabstände oder die Mittagsruhe von 13 bis 15 Uhr nicht eingehalten, da werden trotz Verbotes regelmäßig Feuer angezündet und diese dann als Grillpartys deklariert, da wird den Vorständen das Leben schwer gemacht, weil keine Bauanzeigen für Baumaßnahmen eingereicht werden, und Bäume gepflanzt, die laut Landesgartenordnung gar nicht erlaubt sind.

Schlimm wird es aber noch zusätzlich, wenn man bei allem, was der Nachbar tut, noch böse Hintergedanken vermutet. Deshalb ist das Wissen über Nachbarschaftsrecht bei Eigentümern und die Rahmenkleingartenordnung für Pächter so wichtig. Vereinsvorstände und der Kreisverband der Kleingärtner geben dazu gern Auskunft. Ist der Streit erst einmal entstanden, kann hier auch die Schlichtungsstelle angerufen werden. Die Gerichte sind mit solchen Streitfällen völlig überlastet, und mancher Außenstehende kann über so viel Verbohrtheit mitunter nur den Kopf schütteln. Lassen wir es also gar nicht erst so weit kommen.

Es ist traurig, wenn so manche Nachbarschaft auf diesem Weg auf der Strecke bleibt. Man braucht dazu nur etwas guten Willen und die Einsicht, dass es in einer Gemeinschaft Regeln geben muss, die im Interesse des Zusammenlebens aller auch von allen einzuhalten sind.

Das meint Ihr Maxe!

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Kein Leerstand im Gewächshaus

Hallo Nachbarn! Wer über ein Gewächshaus verfügt, hat sich bestimmt schon informiert, was zu tun ist, wenn die Gurken abgeerntet sind. Das wird ja in den meisten Fällen jetzt der Fall sein. Auch Tomaten fangen im September an, Sorgen mit der Braunfäule zu machen. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen ist der Befall auch im Gewächshaus nicht ganz zu verhindern. Die Braunfäule breitet sich nur aus, wenn ein Wasserfilm längere Zeit auf den Blättern verbleibt. Die Pflanzen sind zwar unter Glas oder Folie geschützt, aber durch die kühlen Nächte breitet sich immer Tau auf den Blättern aus und der ist das Problem.

Deshalb ist es jetzt besonders wichtig, recht früh zu lüften und Abdeckungen zu entfernen, damit die Blätter schnellsten abtrocknen. Leere Beete wird kein glücklicher Besitzer eines Gewächshauses zulassen. Sie kann man mit schnell wachsenden Gemüsesorten wie Kohlrabi, Salat oder Radieschen bestellen. Auch Überwinterungsgemüse wie Winterbutterkopf als Salat, Feldsalat oder Winterblumenkohl können gepflanzt werden. Aber Achtung: Viele Besitzer eines Gewächshauses brauchen auch den Platz, um Kübelpflanzen oder zu überwinternde Balkonpflanzen unterzubringen. Bevor diese hereingeholt werden, sollte das Gewächshaus gründlich gereinigt werden um zu verhindern, dass Krankheiten und Schädlinge wie Mehltau und die Weiße Fliege übertragen oder eingeschleppt werden. Auch die Scheiben sollten dabei mit einbezogen werden, damit die Pflanzen in der lichtarmen Winterzeit auch genügend Licht bekommen.

Das rät Ihr Maxe!

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Die Fachausdrücke der Gärtner

Hallo Nachbarn! Sie sind kein Buch mit sieben Siegeln, ganz sicher nicht, aber die Gärtner verwenden sie so selbstverständlich, dass sie gar nicht mehr darüber nachdenken, ob ihre Kunden sie auch verstehen. Einige Fachausdrücke sollen deshalb hier einmal erläutert werden. Container – das Wort kennt ja wohl jeder, aber warum bieten Gärtner Pflanzen im Container an? Das Wort bezeichnet einfach und schlicht übersetzt ein Gefäß. Gärtner bieten gerne Pflanzen im Gefäß, sprich Container, an, weil man diese so das ganze Jahr über verpflanzen kann. Die Wurzeln werden nicht schon vorher gestört. Ähnlich verhält es sich mit dem Begriff „Staude“. Er kommt aus dem Althochdeutschen und bezeichnet Gebüsch oder Strauch. Aber der Gärtner gebraucht den Begriff ganz anders.

Eine Staude ist für ihn eine Pflanze, die viele Jahre lang lebt, im Winter einzieht und die Blütenstände absterben lässt. Die Stängel und Blätter müssen von uns abgeschnitten werden. Viele Stauden können zehn Jahre und länger auf ihrem Standort verbleiben und werden dabei immer größer und schöner. Das macht sie in fast jedem Garten unentbehrlich und äußerst beliebt. Im Gegensatz dazu gibt es Gehölze, also Sträucher und Bäume verschiedener Wuchshöhen, die im Herbst nur ihre Blätter abwerfen. Im Inneren bleibt das Gehölz lebendig, obwohl nur sein kahles Zweiggerüst stehen bleibt. Die einjährigen Sommerblumen dagegen sterben beim ersten Frost völlig ab. Einjährige Sommerblumen sind dennoch so beliebt, weil sie so überreich blühen und jede Blüte ein Samen wird und sie damit ihre Überlebenschance sichern. Zweijährige Sommerblumen machen insofern schon mehr Arbeit weil sie in einem Jahr ausgesät werden, sie bis zur Jungpflanze heranwachsen, aber erst im nächsten Jahr blühen. Zu ihnen gehören insbesondere Stiefmütterchen, Vergissmeinnicht, Tausendschönchen, Marienglockenblumen und viele andere mehr.

Bis bald! Ihr Maxe!

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Unsere Hagebutten sind prima Vitamin-C-Lieferanten

Hallo Nachbarn! Es gibt immer noch Menschen, die sich sehr viel Mühe machen, das, was uns die Natur geschenkt hat, auch zu verarbeiten. Mitunter hat man sogar den Eindruck, es kommen immer wieder neue Freunde der Natur hinzu. Diesen vielen Interessierten soll heute wieder einmal die Hagebutte und ihre Verwertung ans Herz gelegt werden. Natürlich macht es viel Arbeit, die Früchte der wilden Hagebutte, der Rosa Cancan, von ihren haarigen Innenleben zu befreien. Für Tee können sie gerne in den nur aufgeschnittenen Früchten verbleiben. Wer aber einen Fruchtaufstrich aus ihnen bereiten will, kommt daran nicht vorbei.
Hagebutten wird man natürlich nicht an viel befahrenen Straßen sammeln, es gibt genügend Feldränder, an denen sie stehen, und an die man auch leicht herankommen kann. Die großen Früchte der Kartoffelrose, auch Rosa rugosa genannt, sind viel einfacher zu ernten.
So mancher hat sie sogar im Garten stehen. Die Ernte ist viel früher als bei der Hagebutte. Sie erfolgt, wenn die Früchte noch fest, aber gut durchgefärbt sind. Da sie größer sind als Hagebutten, ist ihre Ernte um einiges leichter. Ihr Vitamin-C-Gehalt ist aber ebenfalls sehr hoch. Wer die Arbeit nicht scheut, erhält wunderbare Marmeladen oder Gelees. Wer gerne Tees zubereitet, sollte die Früchte sehr sorgsam trocknen. Hier lohnt sich die Anschaffung eines Trockengerätes, das auch für andere Früchte, Kräuter und Gewürze schon des Öfteren empfohlen wurde. Der Anschaffungspreis liegt unter 30 Euro und macht sich schon bald bezahlt. Mit Hagebuttentee kann man eine prima Frühjahrskur durchführen. Er wirkt gegen Frühjahrsmüdigkeit, harntreibend und regt die Blase an. Mit Zusätzen von Brennnessel- und Birkenblättern und Löwenzahnwurzeln lässt sich die Wirkung noch verstärken.

Das weiß Ihr Maxe!

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Hilfe, die Kürbisse kommen!

Das wird sich so mancher Gartenfreund denken, der es einmal selbst mit dem Anbau dieser Kolosse versucht hat. Hallo, Nachbarn! Man kann schon jetzt sehen, wo ein großer Kürbis für die Herbsternte heranreift und sich auf ihn vorbereiten. Für manches stattliche Exemplar wird man sich um Abnehmer kümmern müssen, weil man diese große Menge Fruchtfleisch, schon von einem Kürbis alleine, gar nicht schafft. Deshalb wurde im Frühjahr bereits der Anbau von Hokkaido-Kürbissen empfohlen. Dieser kleine Kürbis, etwa bis zu anderthalb Kilogramm schwer, zeichnet sich durch ein besonders fruchtig-nussiges Fleisch aus und ist aus der jungen Küche nicht mehr wegzudenken.

Bei der Ernte aller Exemplare gilt eine Faustregel: Der Stiel muss absolut trocken sein, wenn der Kürbis lagerfähig sein soll. Er hält sich dann, wenn er keine äußeren Beschädigungen hat, bis weit nach Weihnachten, und da sind die Aussichten, so ein Riesenexemplar verarbeiten zu können, gleich besser. Kürbissuppen sind keine modernen Erfindungen, die kannten schon unsere Vorfahren und sie linderten damit so manche Hungersnot. Wahrscheinlich liegt darin das schlechte Image von Kürbissen über Jahrzehnte begründet. Jetzt haben sich aber die Feinschmecker dieser Frucht wieder angenommen, und da schmeckt alles, was man so daraus kochen kann. Egal ob Kompott, Suppe oder Gemüse, nur die Zutaten zum Verfeinern, die müssen sein. Es ist empfehlenswert, auch die Kürbiskerne zu verarbeiten.

Als Knabbersnack oder Suppeneinlage erfreuen sie sich großer Beliebtheit und das aus ihnen gewonnene Öl ist teuer, aber als Geschmacksgeber Spitze. Gesundheitliche Vorteile haben die Kerne von Kürbissen zusätzlich. Wenn da nicht im nächsten Jahr auch in ihrem Garten einmal so eine gelbe oder orangene Frucht heranreift, würde mich das sehr wundern.

Bis bald, Ihr Maxe!

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Kräuterzeit – jetzt zum Endspurt ansetzen

Hallo Nachbarn! Jetzt ist es Zeit, auch an die Verwertung der Kräuter im Garten zu denken. Bisher hat man vielleicht nur so viel geholt, wie man zum abendlichen Salat benötigte, jetzt aber ist es Zeit, sich Vorräte für den Winter anzulegen. Noch werden viele Kräuter einfach nur getrocknet. Aber auch da kann sehr vieles falsch gemacht werden. Sehr oft sieht man die Trockenkräutersträußchen unter irgendeinem vermeintlich trockenen Dachvorsprung dahinsiechen. Die gerade jetzt nach einem starken Gewitter auftretende Luftfeuchtigkeit und die Nachtfeuchte tun diesen Kräutern keinen Gefallen. Die meisten ätherischen Öle dürften nach so einer Trocknung entfleucht sein, zurück bleibt Heu mit Kräuteraroma. Empfehlenswert ist eine schnelle Trocknung bei ganz niedrigen Temperaturen im Backofen oder direkt in einem Trocknungsgerät. Hier braucht es nur wenige Stunden, bis das Trockengut unter Schonung der Aromen und Farbe fertig zum Wegpacken ist.
Die anderen Methoden der Konservierung von Kräutern sind aber auch interessant. So werden Kräuteressige mit mildem Weißweinessig oder Obstessig angesetzt. Der Essiggeschmack darf den Geschmack der Kräuter nicht überdecken. Kräuter werden am Morgen bis 10 Uhr geerntet. Sie werden vorher noch im Beet auf dem Stängel abgebraust und getrocknet. Dann werden sie mit den Stängeln in geräumige Flaschen gefüllt. Der Essig muss sie ganz bedecken. Etwa 100 Gramm Kräuter auf einen Liter Essig sollte als Faustregel gelten. Die verkorkten Flaschen an einem ruhigen, sonnigen Ort (Fensterbrett) drei bis vier Wochen reifen gelassen; danach abseihen und dunkel lagern. Ähnlich geht man vor, wenn man die Aromen von Kräutern in Öl einfangen möchte. Auch hier wird ein möglichst neutrales Öl, etwa Diestelöl, verwendet. Besonders empfehlenswert ist die Herstellung eines Basilikum-
öls. Hier können Liebhaber von Basilikum den ganzen Duft und Geschmack für den Winter im Öl einfangen. Dieses Öl auf Salat geträufelt, ist etwas für Feinschmecker. Egal für welche Form der Konservierung Sie sich auch entscheiden, Hauptsache, die Düfte und Aromen des Sommers werden für die dunkle Jahreszeit überhaupt konserviert. Gutes Gelingen.

Ihr Maxe!

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Nancy-Mirabellen - die sind etwas für Naschkatzen

Hallo Nachbarn! Schon bei dem Wort Nancy-Mirabellen, so finde ich, klingt etwas mit, was aufhorchen lässt. Diese kleinen gelben Pfläumchen sind wirklich etwas ganz Besonderes und sollten in viel mehr Gärten geerntet werden können. Denn sie erfüllen die Wünsche vieler Gartenfreunde. Sie benötigen nicht sehr viel Platz, sind ziemlich ertragssicher, selbst die Blüten sind nicht sehr frostempfindlich, und der größte Vorteil ist, sie können gleich vom Baum genascht werden, eignen sich selbstverständlich auch zum Einfrieren oder Einwecken.
Die Nancy-Mirabellen stammen aus Frankreich. Seit dem 18. Jahrhundert kennt man sie aber auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Besonders gute Erträge bringt sie an einem geschützten Platz auf tiefgründigem, nährstoffhaltigem Boden mit ausreichender Feuchtigkeit. Besonders junge Bäume sind bei Trockenheit zu wässern. Die Ernte ist denkbar einfach, man braucht nicht im Baum herumklettern, sondern schüttelt die kleinen runden Früchte einfach ab. Nach dem Motto „die ersten Früchte sind madig“ schüttelt man diese selbst herunter oder überlässt es einem Sommergewitter. Wenn diese dann beseitigt sind, und das sollte man immer tun, um die Schädlinge zu reduzieren, steht einer Ernte nichts mehr im Wege. Direkt frisch vom Baum sind die Früchte natürlich ein Gedicht. Sie eignen sich aber auch für den Rumtopf. Dort bilden sie den krönenden Abschluss der Saison, sie lösen sich gut vom Kern. Übrigens der berühmte Mirabellen-Schnaps wird auch aus ihnen gebrannt und die Frucht wirkt durch ihren hohen Kaliumgehalt entwässernd, ihr Pektingehalt regt die Verdauung an. Wenn das nicht alles Gründe sind, die für eine Nancy-Mirabelle in Ihrem Garten sprechen, na dann weiß ich ja nicht...

Bis bald! Ihr Maxe!

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Eisen - Mineralstoff für Pflanzen

Hallo Nachbarn! Da habe ich mich doch tatsächlich gefragt, warum meine Zucchinipflanzen, obwohl sie in bester Komposterde stehen und ausreichend gegossen werden, plötzlich gelbe Blätter mit grünen Rippen bekommen, aber nicht krank sind. So oder ähnlich stand sicher schon so mancher Gartenfreund vor seinen Pflanzen und konnte sich keinen Reim darauf machen. Nun muss man ja nicht alles selbst wissen, sondern nur wissen, wo es steht, und da wurde ich fündig. Eisenmangel ist für die verfärbten Blätter verantwortlich.

Bei Menschen denkt man bei Eisenmangel ja auch sofort an blasse Gesichtsfarbe und Blutarmut, und genauso sieht es bei den Pflanzen aus. Eisen ist zwar in der Erde vorhanden, kann aber von den Pflanzen nicht immer aufgenommen werden, und steht damit für die Pflanze nicht zur Verfügung. Bei einem pH-Wert von 4,5 ist Eisen von den Pflanzen am besten verfügbar, aber die meisten Gartenböden besitzen einen höheren pH-Wert. Eisenbedürftige Pflanzen zeigen Mangelerscheinungen bereits bei der Verwendung von kalkhaltigem Gießwasser. Eisenmangel zu beheben erfordert deshalb Fingerspitzengefühl. Für eine normale Versorgung reicht meist ein Mehrstoffdünger mit Spurenelementen. Aber bei ersten größeren Anzeichen von Eisenmangel ist reiner Eisendünger empfehlenswert. Bekannte Produktnamen bieten so etwas an. Darin enthaltene Eisenchelate ermöglichen der Pflanze, Eisen auch noch bei einem pH-Wert von 7,5 aufzunehmen. Eisen ist einer der wenigen Nährstoffe, die über das Blatt aufgenommen werden können. Dabei ist genauestens auf die Dosierung zu achten, da leicht auch Verbrennungen auftreten können.

Das empfiehlt Ihr Maxe!

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Urlaub - die schönste Jahreszeit

Hallochen, Nachbar! Ja, ja, so mancher Gartenfreund erlebt sein blaues Wunder, wenn er aus der schönsten Jahreszeit, dem Urlaub, wieder in seinem Garten auftaucht.

Vor der heiß ersehnten Urlaubsreise war der Garten noch einmal so richtig in Schuss gebracht worden und dann kommt man nach 2 – 3 Wochen und was findet man vor? Der Rasen muss dringend geschnitten werden, Kübelpflanzen und Blumenbeete sind dank sommerlicher Temperaturen kurz vor dem Verdursten, Beeren und andere Früchte sind überreif und das Unkraut, von dem wendet man sich mit Grausen ab.

Ein richtiger Kleingärtner lässt sich davon natürlich nicht unterkriegen. Ein weniger begeisterter Gartenfreund aber und das sieht man nach der Urlaubszeit leider öfter, der überläßt den Garten ab dieser Zeit sich selbst. Das sollte man aber lieber nicht tun, denn dann hat man im Herbst, aber spätestens im nächsten Frühjahr doppelt und dreifache Arbeit.

Sollte man also nach längerer Abwesenheit in den Garten zurückkommen, heißt es Ärmel hochkrempeln und loslegen. Hat noch dazu ein starker Gewitterregen im Garten gehaust, gibt es viel zu tun. Alles Umgebrochene und Verdorrte ist zu entfernen, Stauden eventuell anzubinden und zu stützen. Kübelpflanzen, die nicht ausreichend gegossen wurden, sind mit dem ganzen Ballen ins Wasserbad zu stellen, damit sich das Erdreich gründlich vollsaugen kann.

Auf diesem Weg sind sie mitunter noch einmal zu retten. „Ersäufte“ Pflanzen, die zu viel des Guten abbekommen haben, sind sofort trocken zu stellen und so lange nicht zu gießen, bis sich die Erde wieder trocken anfühlt. Gut sind natürlich die Gartenfreunde dran, die einen aufmerksamen Gartennachbarn haben, dem sie ihren Garten für die Urlaubszeit einmal anvertrauen können. Also gute Beziehungen mit den Nachbarn pflegen, dann klappt´s auch mit dem Garten.

Ihr Maxe!

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