SWB-Regional


Beobachtet

Na, dann wollen wir Sie mal abhören, hat früher der Arzt immer gesagt. Heute sagt das der Verfassungsschutz. Der sieht nämlich rot. So rot, dass er sogar Mitglieder der Linken im Bundestag abhört oder, wie es offiziell heißt, beobachtet. …

>> Zum Blog


Kultur - Sport - und mehr

Schöne Ausflugsziele
in der Region


Jede Woche NEU!

Nützliche Tipps
für den Kleingärtner

Luftbilder

schon
ab 18,50 EUR ...

... inkl. Rahmen & Versand.

Anzeigen aufgeben
Gut genutzt
Geschäftliche Anzeigen
Service

Aktionen des SWB

SWB-Schlösser-Tour
Sommerfoto 2010

Kleine Kunstwerke 2010

Luftbilder
Dichterwettstreit 2011

Galerien

Archiv





Schöne Ausflugsziele
in unserer Region


Wurzener Dom St. Marien

interessanter Sakralbau und Konzertstätte

Stadtchronist Wolfgang Ebert berichtete am Tag des offenen Denkmals über die Geschichte des Doms St. Marien, des ältesten Bauzeugen Wurzens und einer der ältesten und interessantesten Sakralbauten Sachsens. Der Dom ist täglich geöffnet, Orgelführungen und Turmbesteigungen können nach Vereinbarung stattfinden. Das Konzertprogramm im Dom ist bis Jahresende noch reich gefüllt.
Foto: Regina Schmidt

Wurzen (SWB/ira). Der Wurzener Geschichts- und Altstadtverein hatte ins Schwarze getroffen mit der Präsentation des Domes St. Marien zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals, der unter dem Motto „Historische Orte des Genusses“ stand. Über 400 Besucher waren bereits am Vorabend hingerissen von der Aufführung des Mendelsohn-Oratoriums Elias, damit war ein überzeugender Beweis für die Ausstrahlung des Domes als Konzertstätte mit einem exzellenten musikalischen Genuss gelungen.

Tags darauf besuchten rund 80 Geschichtsinteressierte den Dom, zeigten sich von den Ausführungen des Domdechanten Horst Schulze sowie des Stadtchronisten Wolfgang Ebert begeistert und folgten ihnen durch den Dom bis in die Turmspitzen.

„Unter den fünf Domen im Freistaat kommt dem Wurzener eine besondere Bedeutung zu, wurde doch das Domkapitel bereits 1114 gegründet und bereitet sich auf das 900-jährige Jubiläum vor“, so Dr. Jürgen Schmidt, Vorsitzender des Wurzener Geschichts- und Altstadtvereins. Der 1114 von Bischof Herwig von Meißen als Marienkirche geweihte romanische Dom ist einer der ältesten und interessantesten Sakralbauten Sachsens. 1470 wurde er ein Raub der Flammen, nur die untere Umfassungsmauer und die Fundamente der Türme blieben erhalten. 1508 wurde ein Teil des Domes wieder aufgebaut, 1513 der Dombau vollendet. Nach dem Dreißigjährigen Krieg erhielten die Türme ihre Hauben im Stil des Barock. 1817 erfolgte eine Domerneuerung im neugotischen Stil. 1931/1932 bekam der Dom sein heutiges Aussehen.

Der Dom St. Marien besitzt eine ausgezeichnete Akustik. Die Chor- und Orgelempore ist als ansteigende Bühne angelegt; an ihrem Ende steht die große Jehmlich-Orgel von 1932, die größte Orgel des Muldentalkreises. Jährlich finden etwa 20 Konzerte statt. In diesem Jahr sind noch zu erleben: 18. November, 17 Uhr, Konzert zum Buß- und Bettag – Symphonische Bläsermusik mit dem Rundfunk-Blasorchester Leipzig; 5. Dezember, 17 Uhr, Adventskonzert der Jugendkantorei des Wurzener Domes; 13. Dezember, 17 Uhr, Johann Sebastian Bach – Weihnachtsoratorium, Felix Mendelssohn Bartholdy – Vom Himmel hoch; 19. Dezember, 17 Uhr, Weihnachtslieder zum Hören und Mitsingen; 24. Dezember, 22 Uhr, Orgelkonzert zur Christnacht; 31. Dezember, 22 Uhr, Silvesterkonzert – Thios Omilos, Vokalquintett ehemaliger Thomaner – Des Jahres letzte Stunde – Festlich-erbauliche Gesänge zum Jahresausklang mit Werken von Rossini, Schreck, Schubert, Reger und anderen.

www.wurzen.de
www.domkantorei-wurzen.de

[Zurück zur Übersicht]