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29. Juni - Renaissancestadt Torgau
06. Juli - Auf ins Kloster- & Mühlental
13. Juli - Wellness im HEIDE SPA
20. Juli - Spaß pur im Zoo Leipzig
27. Juli - Riesa und das Elbaquarium
03. August - Oschatz erleben
10. August - Wasser-Spaß im Belantis
17. August - Vergnügen im Wonnemar

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Zur Perle im Muldental

Grimma und das Kloster- und Mühlental

Grimma (SWB/ira). Eines der schönsten Ausflugsziele im Muldental ist die Stadt Grimma, die zu Recht den Beinamen „Perle des Muldentals“ trägt. Wer durch die Straßen der Altstadt schlendert, trifft auf viele historische Zeitzeugen. Das Rathaus mit seiner beeindruckenden Renaissance-Fassade, Museen wie das Seume-Haus und das Kreismuseum in der City oder etwa die Reste der „Pöppelmannbrücke“ und das Göschenhaus Hohnstädt erzählen interessante Kapitel der 800-jährigen Stadtgeschichte.

„Schloss Gattersburg“ erhebt sich über dem Muldeufer südlich der Grimmaer Altstadt, wo der Weg über die Hängebrücke durch den Stadtwald in das Kloster- und Mühlental führt. Foto: SWB/ri

Naturfreunde zieht besonders eine Stelle an: Hoch auf dem Porphyrfelsen an der Mulde thront die „Gattersburg“, die von der Morgensonne immer wieder in bezauberndes Licht getaucht wird. Im Sommer umrahmt viel kräftiges Grün das heute beliebte Ausflugslokal „Schloss Gattersburg“, das sich im Wasser wiederspiegelt. Über die Hängebrücke am Fuß der „Gattersburg“ gelangt man in den schattigen Stadtwald und kann sich dort entscheiden: den Wanderweg in Richtung alte Steinbrücke zu nehmen oder fast unmittelbar an der Mulde entlang, in der Aue, flussaufwärts in Richtung Höfgen zu spazieren. Oder man fährt dorthin bequem per Schiff. In der Nähe der Hängebrücke liegen die Fahrgastschiffe „Katharina von Bora“ und „Gasttersburg“, deren Besatzungen die Ausflügler (April bis Oktober) bis zur Anlegestelle in unmittelbarer Nähe der Schiffmühle Höfgen befördern. Eine halbe Stunde dauert die Fahrt, und natürlich kann man per Schiff auch wieder zurück zum Ausgangspunkt gelangen.

Höfgen ist ein ebenso idyllisch gelegener Ortsteil von Grimma, in dem es viel zu entdecken gibt. Im Fluss verankert liegt die Schiffmühle. Die bundesweit einzigartige Anlage wird von der Denkmalschmiede Höfgen als Forschungs- und Bildungseinrichtung betrieben. Das Museum zur Geschichte der mitteleuropäischen Flussschiffmühlen ist von April bis Oktober zu besichtigen.

Nach der Schiffmühle hat sich das benachbarte Erlebnishotel & Restaurant „Zur Schiffsmühle“ benannt, in dem man nicht nur übernachten und speisen, sondern zum Beispiel auch in einem Berggewölbe bowlen oder im Freien Minigolf spielen kann. Ebenso das Gasthaus „Zur Wassermühle“, Gasthaus seit 1859 im historischen Ortskern von Höfgen, ist ganz auf Ausflügler eingestellt. Neben dem gastronomischen Service wird im Museum Wassermühle daneben auf anschauliche Weise das Funktionsprinzip der Mühle und das Leben der Müllerfamilie dokumentiert.

Wer möchte, kann außerdem noch mit der Höfgener Fähre zum gegenüberliegenden Muldeufer übersetzen, wo Kloster Nimbschen wartet. Hier verlor Katharina von Bora einst ihren Schuh…
www.grimma.de

Das SonntagsWochenBlatt lädt eine Familie nach Grimma und Höfgen ein, um hier einen schönen Tag zu verbringen: Nach einer Stärkung mit Frühstück im Restaurant „Schloss Gattersburg“ ist Gelegenheit, die Stadt und die Umgebung der Hängebrücke zu erkunden. Per Muldeschiff führt die Fahrt dann nach Höfgen, wo Mittagessen und Minigolf im Erlebnishotel „Zur Schiffsmühle“ auf unsere Gewinner warten. Später ist im Gasthaus „Zur Wassermühle“ eine Kaffetafel gedeckt und kann das Museum Wassermühle besichtigt werden. Für die Rückkehr nach Grimma besteht die Möglichkeit, mit der Fähre nach Nimbschen überzusetzen und zum Ausgangspunkt zurückzuwandern oder wiederum an Bord eines Muldeschiffes zu gehen.