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Haben die Heuschrecken ein Feld leer gefressen ziehen sie zum nächsten weiter. So, oder ähnlich hatte sich das auch mal die Menschheit gedacht. Irgendwann finden wir einen bewohnbaren Planeten und ziehen einfach um. Jetzt hat uns die Realität eingeholt. ...

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Zeit

Die Zeit geht einfach nicht vorüber.
Wann sehe ich Dich endlich wieder?
Im Laufe der Zeit lernten wir uns kennen
und zu schätzen, als wir uns kurz trennten.
Wir können aufeinander bauen
und uns alles anvertrauen.
Die Zeit ohne Dich fällt schwer,
weil Du mir fehlst so sehr.
Die Zeit, sie soll ganz schnell vergeh'n,
damit wir uns bald wiederseh'n.
Denn Du entfachst in mir ein Feuer.
Für unsere Liebe ist nichts zu teuer.
Zu schnell vergeht Zeit, die wir gemeinsam verbringen,
in der wir glücklich in Träume versinken,
in der wir nach den Sternen greifen
und gemeinsam dem Himmel entgegenreiten.
Die, in der wir auf der Milchstraße fahren,
die, in der uns tiefste Gefühle tragen.
Die Zeit mit Dir ist wunderschön,
sie soll niemals zu Ende geh'n.
Wir sollten sie nutzen, solange es geht,
denn wenn sie vorbei ist, dann ist es zu spät.
Hoff', wir werden nie auseinandergerissen,
denn ich würde Dich sehr vermissen.
Ich weiß, dass es Dir ähnlich geht,
auch Du wahre Liebe in Dir trägst.
Wir gehen gemeinsam Hand in Hand,
sind tief verbunden durchs Liebesband.
Am besten die Zeit, sie bleibt einfach steh'n,
damit wir gemeinsam durchs Leben könn' geh'n.
So viele Gedanken, die sind oft nur mir,
doch mein Herz, das gehört Dir!

Dana Herrchen, Elsterwerda

Die Zeit

versiegt,
wie der Sand einer Sanduhr,
wie das Echo einer Stimme,
wie die Sekunden einer Minute,
wie der Tag und die Nacht,
wie die Hoffnung an das Glück,
und doch,
kommt sie uns wie eine Ewigkeit vor.

Hannah Brundisch, Cavertitz OT Aussig

Wie es ist

Wir werden in die Welt geboren
Ganz runzelig und glatt geschoren
Und sind gehau'n von Weiberhand
Bevor uns noch ein Ton entschwand
Der gar nicht so schön klingt

Kaum sprechen wir das erste Wort
Schickt man uns zur Schule fort
Und neben Mathe, Schreiben, Werken
Soll'n wir uns manche Dinge merken
Die gar nicht sinnvoll sind

Der Prüfungsstoff ist durchgekaut
Nur eine Mündliche verhaut
Dann geht's ins wahre Leben rein
Wo's Autos gibt und Flaschenwein
Und auch ein paar Probleme

Wir lern' dazu und stumpfen ab
Wir sehen auf die Klein' herab
Verschwenden deren wenig Zeit
Und unsre Kreuze werden breit
Die spenden schönen Schatten

Am Ende steht der Weg ins Licht
Sind wieder runzlig im Gesicht
Und unsre Zeit ist abgelaufen
Hilft kein Jammern oder Saufen
S' ist halt wie es ist

Annett Helbig, Rellingen

ZEIT

Schon als ich ein kleiner Junger war
(dies ist schon einige ZEIT her), musste ich erfahren, wie viel Bedeutung doch der ZEIT zugemessen wurde.
Und das hat sich ZEIT meines Lebens auch nicht mehr geändert.
Warum dies so ist, weiß wohl nur allein die ZEIT selbst.
Als Kind war mir die ZEIT egal auch wenn meine Eltern oft sagten: „Junge, es wird ZEIT für Dich“.
Für mich???
Wieso war ich für die ZEIT etwa so wichtig?
Dabei kannte ich sie nicht einmal.
Doch schon bald war auch ich Knecht der ZEIT
und nicht nur ein stummer ZEITzeuge.
Soll ich mir für das Leben nun ZEIT nehmen
oder ist meine ZEIT schon bald abgelaufen?
Konflikte dieser Art kosten mich nur wertvolle ZEIT,
dass habe ich schon ZEITig zu spüren bekommen.
Meine Oma sagte immer, „dass alles seine ZEIT hat“.
Wirklich alles???
So sehr mich die ZEIT auch beschäftigt,
nun wird es langsam ZEIT für mich, zum Ende zu kommen.
Es gibt nämlich noch so viel zu tun,
und auch das braucht alles seine ZEIT.

Mathias Jancke, Torgau

ZEIT

„Zeit müsste man haben“ – ein alter Schlager singt davon.
Die Zeit wird auch nie stille stehn, – das ist so! Pardon!
Wie gerne möchte ein jeder die Zeit oft mal stoppen!
Es geht nicht, da müsste sich derjenige foppen.

Doch hat man auch oft den Eindruck, die Zeit steht still.
Man genießt etwas Schönes, tut, was man will.
Dann sagt man gerne: „Verweile doch, Du bist so schön.“
Das wusste schon Herr Goethe, in seinem „Faust“ ist es zu sehn.

Kostbar sollte jeder Mensch in seinem Leben mit der Zeit umgehn.
Oft ist sie verloren, zurück kann man nichts drehn.
Deshalb muss man sie nutzen und Gutes tun.
So sind Glück und Zeit eine Einheit – erst dann kann man ruhn.

Doch ist die Zeit nicht auch unendlich im Weltenraum?
Na klar – das weiß jeder! Schwupp ist sie weg, man merkt es kaum.
Carpe diem – Nutze den Tag und damit die Zeit.
Der Mensch ist zufriedener im Leben und sein Herz ist weit.

Annelies Konwiarz, Elsterwerda