
Gewinner und Organisatoren des SWB-Dichterwettstreits 2011.
(SWB). Zeit ist schon etwas sehr Seltsames: Es gibt sie als Sommer- und Winterzeit, als Sternenzeit, als U(h)rzeit, als Schul- oder Arbeitszeit, manches Mal auch als Freizeit. Die größten Wissenschaftler der Menscheit entdeckten, dass wir in Raum und Zeit existieren. Die Milchstraße, das ganze Universum sei vollgestopft mit Zeit.
Doch fragt man seinen Mitmenschen, ob er nicht ein klein wenig Zeit für dieses oder jenes, für diesen oder jenen erübrigen könnte, vernimmt man nicht selten: „Keine Zeit!“ Darum war in diesem Jahr die Spannung im Team des SonntagsWochenBlattes besonders groß, wie die Dichterinnen und Dichter im SWB-Land die „Zeit“ in Versform verdichten würden. Das Ergebnis war sensationell: 96 Leserinnen und Leser vertrauten unserer Jury ihre Werke an.
In der Kategorie „Kinder und Jugendliche“ gingen 13 Gedichte ein, außerdem nahmen drei Schulen am Wettbewerb teil. Für uns als Zeitungsmacher eine besondere Freude, da wir so hoffen können, dass die Lust am Schreiben, Denken und Formulieren auch in kommenden Generationen ihre Fortsetzung finden wird.
Schwer war die Herausforderung für die Jury jedes Jahr, die vermeintlich besten Werke herauszufiltern. In diesem Jahr fand der Anspruch noch eine Steigerung. Am Ende aller Beratungen und Sichtungen entschied man sich für 10 Gedichte.
Gewinner sind aber wohl alle, die am Wettbewerb teilnahmen und die, die zur Preisverleihung am vergangenen Sonnabend in unserer Dichterschmiede, dem romantischen Gasthof „Zur Schmiede“ in Bennewitz dabei sein durften.
Was jeder getrost mit nach Hause nehmen konnte, war das gute Gefühl, gemeinsam mit Gleichgesinnten einen erfüllten Nachmittag verbracht zu haben.
Eckhard Baumbach im Namen
der gesamten SWB-Mannschaft