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Haben die Heuschrecken ein Feld leer gefressen ziehen sie zum nächsten weiter. So, oder ähnlich hatte sich das auch mal die Menschheit gedacht. Irgendwann finden wir einen bewohnbaren Planeten und ziehen einfach um. Jetzt hat uns die Realität eingeholt. ...

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Theater - Theater

Das Leben ist mal so, mal so,
ich frage mich oft, was macht mich froh.
Soll ich wie so viele sein?
Nur immer zu allem lachen
und lieb Kind sein?
Dann würde ich Theater spielen,
leider ist das so bei vielen!
Doch auf der Bühne sollte es sich abspielen -
lustig, heiter, ernst oder froh.
Da kann man sich vekleiden,
wie man möchte - vergessen Sorge und Leid -
hat eine schöne Zeit.
Das Leben sieht oft anders aus - doch wichtig ist - was mach ich draus!
Warte ich auf Zufall und Glück
oder nehme ich es selbst in die Hand mit Geschick?
Dann kann ich auch mal stolz sagen - geschafft! Und lehn mich zurück.
Nicht lange, da suche ich eine neue Aufgabe.
Wo ich dann wieder sage
- Es hat gedauert viele Tage -
doch eine Herausforderung
ist immer eine gute Sache - ohne Frage.
Im Theater ist der Künstler der Held.
Im Leben ist jeder auf sich selber gestellt.

Gisela Kurzbach, Liebschützberg

Theater - Theater

auf der großen Bühne des Lebens
auf der wir alle stehen.
sollten wir nicht vergebens
unsere Schritte gehn!
Geboren werden ist ein Glück,
alt werden dann das Meisterstück,
auf der Bühne der Welt!
Darum lasse sie nicht unbestellt!
Nur einmal ist Dir hierhernieden
diese Chance nur beschieden!
Nutz diesen Kurzauftritt und mach was draus
und roll den Bühnenvorhang auf!
Verharr nicht stumm, still außen vor,
identifizier Dich mit dem Autor!
Dem Autor! - Dem Leben! -
Es schreibt so viel Geschichten!
Deinen Part, den musst Du selber richten!
Das Leid darin und auch das Glück kann sprachlos machen!
Du darfst nur nicht darin verharren!
Es könnt Dir Deine Kräfte lähmen
und Deinen Tatendrang bezähmen!
Gestalte selbst wie ein gestandener Mime
Dein Leben auf der Welt - der großen Bühne!
Talent und Fähigkeit, bring sie zum Tragen
in allen Deinen Lebenslagen!
Auch in der allerkleinsten Rolle
kannst Du was tun - so man nur wolle!
Zieh mutig und mit aller Kraft die Fäden!
Führ selbst Regie in Deinem Leben!
Schwing mit beim amüsanten Bühntanz!
Verleih den Farben hellen Glanz!
Den Farben, die das Bühnenbild verschönen,
und Dein Publikum, auch Dich, einmal damit verwöhnen.
Schaff Dir ein eigen Lebensbild
und dekorier es, wie es Dir gefällt!
Nutz den Lichteffekt in Deiner Show,
schieb die Kulissen irgendwo
sinnvoll, so wie es nötig gerade eben
in Dein kurzes turbulentes Bühnenleben!
Dann wirst Du - Lustspiel wie auch Dramen
brillieren in ganz besonderen Rahmen!

Christine Eichler, Merschwitz

Es war einmal ein Mauerblümchen

Es war einmal ein Mauerblümchen,
das so vor sich hinlebte.
Es fühlte sich so einsam
und es überlegte.
Eines Tages kam es auf die Idee,
lieber eine Rose zu sein.
Es putzte sich heraus und siehe da,
das Glück stellte sich ein.
Ein Glück von ganz besonderer Art,
das der Rose nicht mehr weicht.
Der Rose Duft ist so zart.
Egal wohin er reicht.
Diese Rose, ganz lieb und treu,
macht in ihrem Leben vieles neu.
Alles macht sie mit Bedacht.
Ein Rosenfreund sie stets bewacht.
Der Rose das so gut gefällt,
die Freundschaft mit dem Rosenheld.
Und die Moral von der Geschicht -,
vergiss die Rose nicht.
Das Mauerblümchen wusste es von Vornherein.
Es will nur noch eine Rose sein.

Ramona Bilert, Schildau

Theater

Steht man vor dem großen Theaterhaus,
hört man schon liebliche Töne heraus.
Die letzte Probe ist in vollem Gange
Und draußen bildet sich schon eine lange Schlange.

Beim reingehen kommt man in einen großen Saal,
dort legt man ab, seinen Mantel und Schal.
Im Zuschauerraum nimmt man seinen Platz ein,
viele Menschen wollen bei der Theateraufführung sein.

Hinter der Bühne ist viel los,
der Vorhang geht auf, die Spannung ist groß.
Die Requisiten und Bühnenbilder sind herrlich gemacht,
bei der Theateraufführung wurde herzlich gelacht.

Florian Kaspar, 6a, Artur-Becker-Mittelschule Delitzsch

Morgenrot – Abendrot (1999)

Sobald die dunkle Nacht entflieht,
eh´ dann die Sonn´ nach oben steigt,
ein rötlich´ Schein zum Himmel zieht –
des Morgenrotes Heiterkeit.
Und folgend ihm steigt hoch im Morgen
die Sonn´ mit ihrem gold´nen Schein,
um alles Dasein zu versorgen
mit Wärme, Licht, könnt´s besser sein?
Die Sonne bringt damit das Leben,
macht´s möglich, hier in unsrer Welt,
wird´s Menschen, Tiere, Pflanzen geben,
dass jede Art sich gut erhält.
Erkenne, was seit alten Zeiten
das Taggestirn mit seiner Kraft
zu uns bringt aus des Weltalls Weiten
und alles Blühen möglich macht.
Doch jeder Tag geht mal zu Ende,
wenn herrlich auch die Sonne lacht.
Ein jeder Tag bringt eine Wende,
verliert sich in der dunklen Nacht.
Do eh´ der Tag dann ganz entschwindet,
eh´ sich die Nacht hernieder neigt,
ein feurig Schein am Himmel kündet:
Das Abendrot ist angezeigt.
Sieh an, was die Natur dir schenkt
und freu dich dieser Farbenpracht.
Den Blick nach oben hingelenkt,
schöpf daraus neue Schaffenskraft.

Gerhard Stoye, Zschortau


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