SWB-Regional


Beobachtet

Na, dann wollen wir Sie mal abhören, hat früher der Arzt immer gesagt. Heute sagt das der Verfassungsschutz. Der sieht nämlich rot. So rot, dass er sogar Mitglieder der Linken im Bundestag abhört oder, wie es offiziell heißt, beobachtet. …

>> Zum Blog


Kultur - Sport - und mehr

Schöne Ausflugsziele
in der Region


Jede Woche NEU!

Nützliche Tipps
für den Kleingärtner

Luftbilder

schon
ab 18,50 EUR ...

... inkl. Rahmen & Versand.

Anzeigen aufgeben
Gut genutzt
Geschäftliche Anzeigen
Service

Aktionen des SWB

SWB-Schlösser-Tour
Sommerfoto 2010

Kleine Kunstwerke 2010

Luftbilder
Dichterwettstreit 2011

Galerien

Archiv



Toys


Der „Dichterwettstreit 2009“
Ihres SonntagsWochenBlattes

„Ich“

Wenn du mich fragst, wo ich bin
sag ich: gestern … vielleicht.
Wenn du mich fragst, wann ich komme
sag ich: ohne Hast … eventuell.
Wenn du mich fragst, ob ich glücklich bin
sag ich: wegen des Wetters … möglicherweise.

Und du versuchst, mich zu halten
mich zu drehen, zu falten
mich zu sehen durch Kreise
– in des Wimpernschlags Weise –
die der Stein im Wasser malt.
Gezahlt
ist die Schuld vergangener Tage,
ist der morgige Schritt ins nasse Gras

Das Heute ist Staunen
ist Hier
ist Ich – im warm-kalten Regen des Seins.

Sicher ist,
dass nicht sicher ist,
was Ich ist

Wenn du mich fragst, wie ich heiße
sag ich: DU …Wind,
zerreiß mir die Bänder und heb mich ins Weite.
Auf dass ich Rahmung finde
in deiner hellen Grenzenlosigkeit.

Nicole Hitziger, Naundorf

Der Dieb

Du fragst, was ich hier schreib?
also erzähl ich’s und nun schweig,
es ist eine Geschichte mit viel Liebe,
und einem bösem Diebe.

Dieser nahm mir alles, was ich wollt.
Dieser böse Unhold,
er nahm mir mein einz’gen Schatz,
und machte mit ihr viel schmatz, schmatz.

Ich wütend, tobend, rot
wünschte mir sofort den Tod.
Das er mich befreit von meiner Qual,
dass es nur sei das letzte Mal.

Doch er kam nicht der süße Tod,
es fuhr wieder ab Charons Boot.
Es packte mich des Lebens Energie,
und ich freute mich und schrie!

Dass ich überlebt den Sensenmann.
der mich erst mal nicht holen kann.
Nun geht es weiter, das fröhliche Leben,
und nach einer Freundinstreben.

Was soll ich sonst im Leben machen?
Außer mit einer Freundin lachen?
Sie ist der Herzensseele rein,
und ein Teil des Herzbluts mein.

Lucas Schmidtchen, Kraupa

Was bin ich in der Welt schon?
Vielleicht wie die Blume Mohn?
Von außen so schön und toll,
aber innen mit boshaft voll.

Nein, ich glaub, das bin ich nicht.
Lieber doch ein kleiner Wicht.
Der viel macht in seinem Leben,
doch kein Ziel, wonach er streben.

Doch das haut auch nicht hin.
Ich weiß nicht, wer ich bin.
– Mir fällt es ein – schlagartig:
Ich bin einfach einzigartig.

Lucas Schmidtchen, Kraupa

Entspannung

Wenn nach einem stressigen Arbeitstag
ich diesen lieber streichen mag,
wenn den ganzen Tag lang gar nichts klappt
und ich der Polizei auch noch Geld zu löhnen hab,
dann muss ich raus in die Natur,
mich entspannen, Ruhe tanken, pur,
Rasen mähen, im Garten wühlen,
mich richtig schmutzig machen, Erde fühlen.
Ich schau den Vögeln bei der Futtersuche zu,
dabei finde ich dann meine innerliche Ruh.
Einfach das Rauschen des Windes genießen,
dann lass ich mir den Tag nicht mehr vermiesen.
Am nächsten Morgen hab ich den Stress schon abgehakt
und freue mich auf einen tollen Tag.

Silke Reinisch, Schraden

Ich blicke zurück !

Blicke ich hundert Jahre zurück,
da wurde meine Mutter geboren.
Danach kam bald der 1. Weltkrieg
mit all seinem Schrecken und Tod!

Blicke ich siebzig Jahre zurück,
da wurde ich geboren.
Der 2. Weltkrieg war bereits in vollem Gange
mit noch mehr Zerstörung, Not und Tod!

Blicke ich vierzig Jahre zurück,
da wurden meine Kinder geboren.
Deutschland war in zwei feindliche Teile geteilt,
nur gut,
statt heißem gab es nur den „ Kalten Krieg“!

Blicke ich zehn Jahre zurück,
da wurden meine Enkel geboren.
Deutschland nun schon ein Jahrzehnt friedlich wiedervereint,
die friedliche Revolution im Osten hatte geschafft –
was lange für unmöglich scheint !

Heute in der meist friedlichen Welt
kann man leben, wie es einem gefällt.

Ein Blick nach vorn,
den täte ich gern,
wie wird unsere Welt aussehen,
in 100 Jahrn ?

Heidemarie Meyer, Bad Liebenwerda


01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17

18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | 32 | 33 | 34

35 | 36 | 37 | 38 | 39 | 40 | 41 | 42 | 43 | 44 | 45 | 46 | 47 | 48 | 49 | 50 | 51

52 | 53 | 54 | 55 | 56 | 57 | 58 | 59 | 60 | 61 | 62 | 63 | 64