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Der „Dichterwettstreit 2009“
Ihres SonntagsWochenBlattes
ich
Jeder Mensch auf seine Art
ist irgendwie ein Unikat.
Auch als solches betrachte ich, mich!
Schüchtern, zurückhaltend in der
Kinderzeit,
Stolz und Fleiß machten mich
für das Leben bereit.
Das Streben nach immer
höherem Ziel
brachte die Selbstachtung
ins Spiel.
Sich nicht zu scheuen vor neuen
Taten, das kann ich nur
jedem raten.
Die Worte „ich will“ sind mein
Lebenselixier , sie halfen
anderen und auch mir.
Gewachsen mit den Aufgaben,
die das Leben stellt,
schuf ich mir meine lebens-
werte Welt.
Wenn möglich täglich einmal
lachen,
ab und zu mal Unsinn machen;
Kinder von ganzem Herzen
lieben dadurch fühl ich mich
jung geblieben!
Täglich die Natur genießen,
sich nicht mit Streit die Zeit
vermiesen.
Sich ab und zu was Gutes gönnen
und viele Menschen Freunde
nennen!
Gerne helfen, wenn ich kann,
launisch sein mal dann und wann,
Dinge lange überdenken und in
rechte Bahnen lenken!
„Weise“ sein so gut man kann so geh „ich“ das Leben an!
Margot Hillscher, Krostitz/OT Kletzen
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Schwarz-Weiß
Die unbeschwerte Kindheit vorbei.
Die Gegenwart manchmal schwer wie Blei.
Eine Last aus Angst und Unsicherheit,
doch trotzdem jeden Tag bereit.
Oft fühle ich innerliche Zerrissenheit.
Keine Ahnung, was mich befreit.
Das Leben ist oft nicht zu verstehn,
wie soll es weitergehn?
Doch an manchen Tagen,
stelle ich mir keine dieser Fragen.
Weit weg sind alle Nöte und Sorgen,
dann fühle ich mich wunderbar geborgen.
Kann genießen den Augenblick
und spüre in mir wirklich Glück.
Doch durch die schweren Zeiten musste ich immer wieder gehen,
denn durch sie habe ich gelernt,
auch die vielen schönen kleine Dinge im Leben zu sehen.
Denn lebt man nur in Zufriedenheit,
vergisst man schnell die Dankbarkeit.
Alles in meinem Leben hat einen Sinn,
denn durch Schwarz und Weiß
bin ich der Mensch geworden, der ich heute bin.
Tina Franke, Leipzig
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„Ich“
Mein „Ich“ sanftmütig, doch laut,
ein weicher Kern unter harter Haut.
Auch ängstlich, bin auf der Hut,
kämpfe innerlich mit meiner Wut.
Will helfen, Probleme zu lösen,
meist im Guten, doch auch im Bösen.
Ich: rastlos, wandelbar, so wundervoll eigen.
Im Spiegel des Lebens will ich mich Dir zeigen.
Sieh hinein in mein Herz und ehrlich Gesicht.
Erlebe, wie es tickt und denkt mein „Ich“.
Gabi Klingenberg, Oschatz
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„Ich“
Muss ich mich selbst lieben, um zu leben?
Soll ich hungern, um anderen zu geben?
Kann ich trösten, obwohl ich selbst leide?
Reiche ich die Hand denen, die ich sonst meide?
Das Nachdenken über mein Ich versetzt Berge,
sprengt Illusionen, verzaubert mich.
Nicht selbstverliebt, doch bewusst, wird mir klar:
„Bin ich gut zu mir, dann wird das In-Frage-Gestellte
sinnig und wahr“.
Ich werde lieben, hungern, trösten und Hände reichen.
Bin ich einig mit mir, dann müssen Zweifel,
Wankelmut und Trostlosigkeit weichen.
Gabi Klingenberg, Oschatz
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Wochenplage!
Den Montag mag ich nicht.
Der Dienstag stört mich nicht.
Den Mittwoch nehme ich in Kauf.
Am Donnerstag bin ich gut drauf.
Und am Freitag werde ich im Haushalt
viel schaffen.
Doch am Sonnabend gehe ich mit meinem
Freund aus.
Dann bleibe ich am Sonntag wieder zu Haus.
Nach dieser Wochenplage kommen wieder
fleißige Tage.
Himmlischer Traum:
Ich träumte, im Himmel zu leben
auf einer Wolke zu schweben, umgeben von einer
Sternennacht und der
Mond wünscht mir eine gute Nacht.
Annemarie Aßmus, Mügeln
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