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Das ist doch Umweltschutz vom Feinsten. Kohlendioxid, das in Kraftwerken bei der Energieerzeugung entsteht, soll vielleicht schon bald nicht mehr in die Luft geblasen werden. Na, das wäre ja nicht schlecht! Doch wohin damit? Unter die Erde! Das ist die Lösung! Rausgeholt haben wir ja schon viel, jetzt geben wir mal etwas zurück. …

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Der „Dichterwettstreit 2009“
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Mein Alltags-Ich

Ich bin so, wie ich bin,
weil ich halt so bin.
Ich will nicht sein, wie ihr seid,
so wie ihr mich wollt.
Ich bin, wie ich bin,
weil ich es so will.
Ich bin nicht so,
wie ihr mich wollt.
Ich will ich sein,
nicht wie ihr mich wollt.
Ich will nicht sein,
wie die anderen sind.
Ich will sein, wie ich bin,
weil ich mein eigenes Leben führe.

Mittelschule „S. Richter“, Gröditz – Kl. 7 a – Julia Baritzsch

Das Leben ist wie
... ein Fußballspiel.


Ich stehe im Tor.
Wartend, wachsam.

Ich muss immer aufpassen, dass ich keine reinkriege.
Und wenn doch, sollte ich es abfangen können.

Ich bin allein. (Taschentuch her!)
Wenn die andern 10 mit mir im Tor stehen würden, wäre ich
nicht allein. Aber es wäre ganz schön eng.

Und da draußen auf dem Feld des Lebens wäre es verdammt
langweilig und verlöre gänzlich seine Bedeutung.

Also, Leute, ihr seid meine Familie, ihr seid meine Freunde.
Ihr seid da, wenn ich euch brauche. Und ich bin da, wenn
ihr mich braucht. Zusammen sind wir ein Team.

Aber lasst mich bitte hier alleine in meinem Tor stehen.
Wartend, wachsam.

C`est `la vie! – Das Leben ist wie ein Fußballspiel.
UND ICH LIEBE ES1


P.S.
Ursprünglich wollte ich ein Auswechselspieler sein.
Wartend, wachsam. Zu allem bereit. Vielleicht ein Star!
Aber was hätte ich davon, wenn mich keiner einwechselt?
Wenn jemand anderes für mich entscheidet ... Das wäre Plan Z.

Yvonne Grunwald, Prettin

Königskinder

Ich bin eins von den Königskindern,
das Wasser ist einfach zu tief.
Jede Träne von mir
macht es weiter – und mehr.
Und darum weine ich nicht.

Die Sonne berührt meine Haut.
Du bist wie die Sonne für mich!
Wir sind uns so nah und vertraut,
doch getrennt – weiter geht es nicht!

Wir sind wie die Königskinder,
das Wasser ist einfach zu tief.
Jede Träne von mir
macht es weiter – und mehr.
Und darum weine ich nicht.
Nur darum weine ich nicht.

Und würde ich einfach springen,
wie weit muss ich alleine schwimmen?
Springst auch du hinein?
Kann ich mir sicher sein?
Wie weit schwimmst du allein?

Oder schwimmst du zurück?
Wenn ich versinke – wer rettet mich?

Wir sind wie die Königskinder,
das Wasser ist einfach zu tief.
Jede Träne von mir
macht es weiter - und mehr.
Und darum weine ich nicht.
Nur darum weine ich nicht.

Yvonne Grunwald, Prettin

Zu leben wurd ich einst geboren,
eine langer Werdegang zum Tod,
des Daseins Jugend ging verloren,
es naht des Lebens Abendrot.

Schau ich zurück, ein wenig weise,
der turbulenten Tage Zeit,
gereift und eher etwas leise,
so macht sich inn´re Ruhe breit.

Die Höhen haben mich getragen,
die Tiefen eher stark gemacht,
eins mit der Welt könnte ich nun sagen:
„Oh, hüll mich ein, du ew´ge Nacht.“

Doch wieder gibt es ein Erwachen,
es reiht sich stetig Tag und Jahr,
bereit bin ich für tausend Sachen,
helllichter Morgen, wunderbar.

Werd ich im Ablauf aller Zeit,
dereinst einmal vergessen sein,
ich war des Lebens niemals leid
und neues Leben folgte mein.

Edeltraut Goebeler, Grimma

Nachtspaziergang

Ich ging durch die dunkle Nacht
und sah zu den Sternen.
Der Mond goss silbern sein Licht über Feld und Wald.
Die Stille nahm mich ganz gefangen.
Nachtvögel strichen durch die Zweige
und riefen nach ihren Gefährten.
Es war so gespenstisch die ganze Welt.
Fast glaubte ich,
es könnt nie wieder Sonnenschein werden.

Thea Kirchhöfer, Herzberg


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