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Das ist doch Umweltschutz vom Feinsten. Kohlendioxid, das in Kraftwerken bei der Energieerzeugung entsteht, soll vielleicht schon bald nicht mehr in die Luft geblasen werden. Na, das wäre ja nicht schlecht! Doch wohin damit? Unter die Erde! Das ist die Lösung! Rausgeholt haben wir ja schon viel, jetzt geben wir mal etwas zurück. …

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Der „Dichterwettstreit 2009“
Ihres SonntagsWochenBlattes

Freunde

Ich liebe meine Freunde,
und vertrau ihn’ ganz.
Ich liebe meine Freunde,
den Nico und den Franz.
Ich liebe meine Freunde,
in schlechten wie in guten Tagen.
Ich liebe meine Freunde,
das wollte ich euch schon immer sagen.
Lieb euch ganz doll.

Julia Gast, Klasse 7M2, Mittelschule Stauchitz

Ich!

Ich,
Ich lebe,
Ich lebe mein,
Ich lebe mein Leben,
Ich lebe mein Leben ganz,
Freiheit

Nathalie Grabowski, Klasse 7M2, Mittelschule Stauchitz

Ich

Ich bin Ich selbst,
Ich kann mich anziehen, wie Ich will,
Ich kann Urlaub machen wie Ich will,
Wenn Ich eine gute schulische Ausbildung habe,
kann Ich eine gute Arbeit machen,
Ich kann Geld verdienen oder Karriere machen,
doch allein zu leben ist ziemlich öde,
es muss auch ein Du oder Ihr geben,
denn mit Freunden ist das Leben lebenswert,
mit ihnen kann man etwas unternehmen
und Spaß haben!

Doch ohne Freunde ist man allein,
sehr allein,
man ist arm,
auch wenn man reich ist,
ist arm.

Tom Richter, Klasse 7M2, Mittelschule Stauchitz

Ich bin Ich

Ich bin Ich
Nur ich bin so
Manchmal bin ich freundlich und froh
Manchmal bin ich ein wütendes Tier
Leicht zu verwechseln mit einem Furcht einflößenden Stier
Manchmal bin ich traurig
Und am nächsten Tag froh,
Denn ich bin so

Wenn ich wütend bin, dann sei auf der Hut
Das war mein Gedicht und nun mach`s gut.

Willi Köhler, Klasse 7M2, Mittelschule Stauchitz

Versuchung

Gestern hatte ich einen absurden Traum.
Ich befand mich in einem verschlossenen Raum,
Als ich den Schlüssel endlich fand,
Drängte ich hinaus und stand an einem zauberhaften Strand.

Überall lag da Geld in Massen,
Ich konnte mit meinen Händen nicht alles fassen.
Wie im Rausch raffte ich massenweise Geldscheine ein.
Ein Gedanke brannte in mir: Alles mein!!!

Ich stand wie benommen da mit dem vielen Geld,
Doch oh Schreck – ich war allein auf dieser Welt.
Kein Tier, kein Mensch war weit und breit,
Nur ich mit all der Herrlichkeit –

Ich rannte los und wollte schrein:
Wo seid ihr alle, lasst mich nicht allein!
Ich wache auf, höre mein Herz rasend schlagen.
„Bleib ruhig, hab keine Angst“, höre ich mich sagen.

Die Traummillionen sind nur noch Schall und Rauch,
Trotzdem habe ich keine Wut im Bauch.
Ich brauche mich nicht fürchten, ich bin nicht allein.
Habe Freunde, eine große Familie und ein gemütliches Heim.

Auch meine Arbeit ist für mich ein Segen,
denn ich begleite junge Menschen auf ihrem Weg ins Leben.
Mit ihnen zu lernen, zu lachen, manchmal auch zu streiten,
Ist tausendmal besser, als mit einem Sack voll Geld allein durchs Leben zu schreiten.

Gabriele Gill (Klassenlehrerein der 7M2)


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