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Das ist doch Umweltschutz vom Feinsten. Kohlendioxid, das in Kraftwerken bei der Energieerzeugung entsteht, soll vielleicht schon bald nicht mehr in die Luft geblasen werden. Na, das wäre ja nicht schlecht! Doch wohin damit? Unter die Erde! Das ist die Lösung! Rausgeholt haben wir ja schon viel, jetzt geben wir mal etwas zurück. …

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Der „Dichterwettstreit 2009“
Ihres SonntagsWochenBlattes

Warum in die Ferne schweifen,

sieh das „Gute“ liegt so nah, dies ist wirklich wahr.
Denn in Torgau gibt´s zwar viel zu sehn,
man muss nur durch unser Städtchen gehen.

Sehen kann man lebende Bären,
ein schönes, neues Schwimmbad, verschönert im Nu,
was sagst du da noch dazu?
Auch zwei Mal Kaufland, groß und klein,
dies finden viele Torgauer sicher auch fein.

Nur eines fehlt hier wirklich sehr,
es gibt kaum Arbeitsstellen mehr.
Nun heißt es doch – ab in die Ferne,
denn Torgauer Menschen arbeiten gerne.

Fahren bis über Grenzen zur Arbeit hinaus,
kommen ohne die Steuerentlastung nicht mehr aus.
Keine hohen Gehälter und Zusatzleistungen mehr zahlen an Wirtschaftsbosse,
man sollte lieber ans Volk jetzt denken und
den arbeitenden Menschen mal mehr schenken.

Manch schöner Betrieb ist ganz verschwunden,
was längst noch nicht hat geheilt die Wunden.
Denn jeder braucht ein Ziel im Leben
und es sollte nicht so viele Hindernisse geben.

Darum bitten die Menschen, nur hört uns kaum einer zu –
wichtiger sind Kriege zu finanzieren, Aufbauhilfen zu leisten.
Nur wie es hier manchen Menschen noch so geht,
die unter freien Himmel leben, ein geringes Einkommen haben,
kurz - in Armut leben, denen wird wenig gegeben.

Arbeit heißt es – dafür muss sich ein Staat einsetzen und
nicht versuchen, ihre Gehälter neu aufzubessern.
Gelder da und dort hinschieben, trotzdem ist die Armut geblieben.
Na ja, Arbeit gab es zu DDR-Zeiten, darum sind auch weniger auf
der Strecke geblieben, nur hätte manches verändert werden müssen,
dann würden wir heut mehr leben in Genüssen.

Torgau, unsere Heimat, was ist dir geworden?,
einiges gut und einiges weniger gut,
aber einige Menschen sind dir treu geblieben,
dass es so bleibt, dies liegt
an jedem Menschen selbst und dafür müssen alle etwas tun.

Rosamarie Buchmann, Torgau

Frühlingserwachen

Der Frühling hat sich eingestellt, ein Ende ist das lange Warten.
Menschen zieht´s in ihre Gärten und möchten mit der Arbeit starten.
Das Wetter jedoch zu wünschen übrig lässt im April,
doch dieser macht bekanntlich, ja was er will.

Es grünt so grün und alle Wiesen blühn in Wald und Flur.
Doch was macht das Vöglein dort denn nur?
Es sucht etwas zum Fressen und singt sein Lied dazu
und seine Freunde komm´ dann noch schnell ihm nu.

Sie zwitschern um die Wette und läuten den Frühling ein,
denn jeder möchte gern dabei auch sein.
Schnäbelnd zwitschern sie sich zu und gönnen sich keine Ruh,
und was sagst Du als Mensch dazu?

Ja, Osterglocken, Stiefmütterchen und vieles mehr,
wir sehnen uns nach den Sommer so sehr.
Doch der Frühling hat auch seine besondere Note,
er erscheint uns wie ein fröhlicher Bote.

Er weckt die Menschen aus dem Winterschlaf heraus,
doch was ist das dort, oh Graus?
Ein Kätzchen schleicht sich an ein Vogelnest im Baum,
will wohl ins Nest hinein gern schaun.

Ein Piepsen, Zwitschern, Jubilieren –
der Frühling kommt mit vollen Zügen
auch zu den vielen lieben Tieren. Auch sie spüren Frühlingsluft,
denn man riecht´s auch an dem Duft. Sie haben ihren eignen Plan,
denn sie haben auch für uns Menschen schon viel getan.

Jeder möchte ihn erleben, es kann ja auch nicht´s Schönres geben.
Die Natur erwacht aus ihrem Schlaf, jetzt wohl überall –
es ist wie ein erlösender Schall.
Menschen zeigen ihre Gefühle offen, wir alle auch auf einen
schönen Sommer hoffen.

Rosamarie Buchmann, Torgau


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