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Das ist doch Umweltschutz vom Feinsten. Kohlendioxid, das in Kraftwerken bei der Energieerzeugung entsteht, soll vielleicht schon bald nicht mehr in die Luft geblasen werden. Na, das wäre ja nicht schlecht! Doch wohin damit? Unter die Erde! Das ist die Lösung! Rausgeholt haben wir ja schon viel, jetzt geben wir mal etwas zurück. …

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Der „Dichterwettstreit 2009“
Ihres SonntagsWochenBlattes

„Erfahrungen“

Voll schmerzvoller Erinnerungen,
Blicke durch die rosarote Brille,
sitzen zwischen zwei Stühlen
und den Schmerz eines gebrochenen Herzens.

Schweben auf Wolke sieben
und Gefühle, die unter die Haut gehen,
Angst, das fünfte Rad am Wagen zu sein
und die Hoffnung, dich nicht aus den Augen zu verlieren.

Vergossene Tränen, da ich vor Liebe zu dir blind war,
ein zaghaftes Lächeln, wenn ich mich
Hals über Kopf in ein neues Liebensabenteuer stürze
und mich um Kopf und Kragen rede.

Voll schmerzvoller Erinnerungen
und einer Gegenwart, in der ich versetzt wurde!
Traurig, aber wahr!
ER und ICH – Vergangenheit.

Magnus-Gottfried-Lichtwer-Gymnasium Wurzen, Kl. 8 b
Laura Lehmann

„Zu Ende“

Das Handy klingelt, der rettende Ton.
Auf deine SMS freue ich mich schon.
Der Bildschirm sagt, dein Herz ist leer,
für mich empfindest du nichts mehr.
Per SMS, wie konntest du nur?
Sonst warst du auch nicht so kalt und stur!
Meine Wangen werden nass,
ich empfinde nur noch Hass.
Hätte ich die SMS doch nie gelesen,
was bist du für ein scheußliches Wesen?
Ich freute mich immer auf eine Nachricht von dir,
doch diese Freude ist nicht mehr hier.
So beendest du unser Glück,
für uns gibt es nun kein Zurück.
Ich kann es immer noch nicht verstehen.
Doch ich muss – drum lass ich dich gehen.
Und trotzdem mein letzter Satz für dich.
Immer noch liebe ich dich!

Magnus-Gottfried-Lichtwer-Gymnasium Wurzen, Kl. 8 b,
Lisa Kohlbach

„Besessen“

Den Himmel auf Erden zu tragen,
vor Liebe bin ICH blind.
Um nicht zu sehen, zu sagen,
dass ICH und DU niemals WIR sind.

Zu wissen, dich zu lieben,
lässt mir das Herze brechen.
Zu wissen, nicht zu siegen,
und trotzdem immer zu lächeln.

Mir den Kopf verdrehen,
ihn zerbrechen,
um zu sehen,
nur ein einfaches Lächeln.

Vergebens nach Sternen greifen,
am hellerlichten Tag.
Zu denken, die Liebe muss reifen,
als dein Herz am Boden lag.

Um nicht zu heulen, zu sagen.
Mein Herz behalten, vergessen.
Du wirst es nicht tragen.
Vor Liebe war ICH besessen.

Magnus-Gottfried-Lichtwer-Gymnasium Wurzen, Kl. 8 b
Julia Pautel

„Manchmal bin ich ...“

Manchmal bin ich wütend,
weil mich jemand übers Ohr haut,
mir Salz in meine Wunden streut.
Dann bin ich wütend.

Manchmal bin ich traurig,
weil mir jemand das Herz bricht,
mich im Regen stehen lässt.
Dann bin ich traurig.

Manchmal bin ich verliebt,
weil ich Schmetterlinge im Bauch habe
und im 7. Himmel schwebe.
Dann bin ich verliebt.

Manchmal bin ich glücklich,
weil ich schwarze Zahlen schreibe
und jemand seine Hand für mich ins Feuer legt.
Dann bin ich glücklich.

Magnus-Gottfried-Lichtwer-Gymnasium Wurzen, Kl. 8 b
Ken Safarow

Das kleine „Muldenland“

Das Muldenland, es war verbannt,
doch haben wir uns anerkannt,
wir bauen es fast wie Meisterhand.

Nicht zu klein und nicht zu groß
doch es wird bestimmt famos.
Fehlen uns noch große Preise,
kleine Schritte sind sehr weise.

Für unsere Kleinen war es gedacht,
doch das geschieht nicht „über Nacht“.
Die Kleinen werden einmal groß,
sagen dann, dass die grandios.

Da hat mal wer an uns gedacht,
damit viel Freude uns gemacht.
Voll Stolz kann klein einmal berichten,
das waren einst tolle Geschichten.

Darum wünscht sich Groß und Klein
es fließe etwas Geld hinein.
Der Heimat zuliebe soll es geschehen,
dass Klein und Groß gleiche Wege gehen.


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