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Das ist doch Umweltschutz vom Feinsten. Kohlendioxid, das in Kraftwerken bei der Energieerzeugung entsteht, soll vielleicht schon bald nicht mehr in die Luft geblasen werden. Na, das wäre ja nicht schlecht! Doch wohin damit? Unter die Erde! Das ist die Lösung! Rausgeholt haben wir ja schon viel, jetzt geben wir mal etwas zurück. …

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Der „Dichterwettstreit 2009“
Ihres SonntagsWochenBlattes

„Das Mädchen im Wasser“

Im Wasser ist heute ein Gesicht zu erkennen,
die Oberfläche kräuselt sich.
Es fällt mir schwer, es mir einzugestehen,
aber ich glaube, das bin ich.
Ich erkenne ein Mädchen mit vielen Träumen
und Erinnerungen an die Vergangenheit.
Manchmal versucht sie, vor ihr zu flüchten,
doch sie rennt jedes Mal zu weit.

Ihr Herz schlägt laut und deutlich
für die Musik und für das Meer.
Manchmal versucht sie, ihre Träume zu verdrängen,
aber meistens fällt es ihr zu schwer.
Dann lässt sie die Gedanken fliegen,
doch sie zu verwirklichen fehlt ihr der Mut.
Zu groß ist ihre Angst vor ihrer eigenen Meinung:
„Nein, ich bin nicht gut genug“.

Sehe ich in den weichen Spiegel,
dann sehe ich nur mich.
Grüne Augen, volle Lippen –
einfach mein Gesicht.
Die Augen sind oft sorgenvoll,
der Mund, er lächelt nicht.
Es ist ganz süß, es ist ganz hübsch,
aber trotzdem bin´s nur ich.

Jessica Heiber, Mellingen

„Meine Erde“

Mensch auf dieser Erde,
bin ich wie du und du,
darf hier ein Weilchen leben,
gehöre mit dazu.

Hinterlasse meine Spuren,
war nicht immer fair,
hoffe auf Vergebung,
ich lieb dich wirklich sehr.

Du bist die einz´ge, die ich kenne,
wo´s sich zu leben lohnt,
doch von uns Menschen Willkür
wirst du leider nicht verschont.

Die Schönheit deiner Jugend,
die makellose Haut
ist schon voller Wunden
und ich hab zugeschaut.

Der Hilferuf ist längst gesendet,
ich hoffe, dass ihn alle hörn,
die Menschen zur Besinnung kommen,
meine Erde nicht zerstörn.

Harald Schneider, Gorden-Staupitz, OT Staupitz

„Ich“

Ich liege in der Sonne ganz träumerisch.
Die Wiese, die Blumen sehe ich.
Vögel ziehen durch die Lüfte.
Und ich rieche Frühlingsdüfte.
Alles wächst und grünt im Garten.
Den Sommer kann ich kaum erwarten.
Hoffentlich ist es bald so weit!

Magnus-Gottfried-Lichtwer-Gymnasium, Wurzen, Kl. 5 a
Janina Zerche

„Ich“

Ich reite gern
über Täler und Berge,
über Flüsse und Bäche,
über Steine und Felsen,
über Wiesen und Felder,
mit meinem Pferd.

Ich mag meine Schwester,
sie weint und lacht,
sie schläft und träumt,
sie läuft und rennt,
sie sitzt und steht,
zusammen mit mir.

Ich liebe meinen Hund,
wenn er spielt und tollt,
wenn er bellt und schläft,
wenn er sitzt und steht,
wenn er hasst und liebt –
das ist meine Lilly.

Magnus-Gottfried-Lichtwer-Gymnasium Wurzen, Kl. 5 a
Lisa Nostitz

„Mein Leben“

Mein Leben ist ein Brötchen,
geteilt in zwei Hälften.
Die eine Marmelade, die andere Käse.

Mein Leben ist ein Apfel,
geteilt in zwei Hälften.
Die eine süß, die andere sauer.

Mein Leben ist eine Ampel,
geteilt in zwei Hälften.
Die eine grün, die andere rot.

Wie man es dreht und wendet,
mein Leben besteht aus zwei Hälften.

Magnus-Gottfried-Lichtwer-Gymnasium Wurzen, Kl. 8 b
Viet Anh Nguyen


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