SWB-Regional


Beobachtet

Na, dann wollen wir Sie mal abhören, hat früher der Arzt immer gesagt. Heute sagt das der Verfassungsschutz. Der sieht nämlich rot. So rot, dass er sogar Mitglieder der Linken im Bundestag abhört oder, wie es offiziell heißt, beobachtet. …

>> Zum Blog


Kultur - Sport - und mehr

Schöne Ausflugsziele
in der Region


Jede Woche NEU!

Nützliche Tipps
für den Kleingärtner

Luftbilder

schon
ab 18,50 EUR ...

... inkl. Rahmen & Versand.

Anzeigen aufgeben
Gut genutzt
Geschäftliche Anzeigen
Service

Aktionen des SWB

SWB-Schlösser-Tour
Sommerfoto 2010

Kleine Kunstwerke 2010

Luftbilder
Dichterwettstreit 2011

Galerien

Archiv



Toys


Der „Dichterwettstreit 2009“
Ihres SonntagsWochenBlattes

„Unser kleines Paradies“

Der laue Wind, er kräuselt
in deinem lockigen Haar,
ich sehe dich zärtlich an,
1000 Träume werden wahr.

Wir sehen die Sonne aufgehen,
die Tautropfen auf dem Gras,
den glitzernden Spinnefaden,
all das zu beobachten
macht uns viel Spaß.

Wir sehen den Sonnenstrahl,
der golden auf der Blüte liegt,
wir sehen den Windhauch,
der sich in den Gräsern wiegt.

Wir hören die Amsel singen
von einem wundersamen Lied,
wir sehen die Schmetterlinge tanzen,
weshalb es uns in die Natur hin zieht.

Am Abend, wenn alles zur Ruhe geht,
erklingt ein zärtlicher Gesang,
es ist die kleine Nachtigall,
die uns in schönste Träume wiegt
mit ihrem märchenhaften Klang.

Wir brauchen nicht in die Ferne reisen,
ganz nah ist unser Ziel,
es ist unser kleiner Garten,
den ich mit dir für immer teilen will.

Wir fliegen den Wolken entgegen,
du schenkst mir auf Erden das Paradies,
etwas Schöneres kann es nicht geben,
solange du mich liebst.

Petra Ulbrich, Panitzsch

„Ich“

Ich bin ich und du bist du –
in der Schule hör ich oft nicht zu.
Zu Hause, oh Schreck – krieg
ich meine Mecker weg.
Meine Mutti sagt: „Lernen
muss sein – ob Groß oder Klein!“
Doch am schönsten ist die Ferienzeit,
ach wäre es schon morgen soweit.
Doch noch muss ich warten,
jeden Morgen, wenn der Wecker klingelt,
heißt es starten.
Meine Freunde sehn das auch so.
Aber alle zusammen sind wir stark
und froh.

Niko Richter, Oschatz

„Mein Freund, der Baum“

Am Wegesrand ein starker Baum,
der Park am Schloss, das war sein Lebensraum.
Stolz ragte er seinen Wipfel nach den Himmelszelt
als wollte er mit sagen:
„Schau her, ich bin der größte auf der Welt!“
Die Wurzeln fest wie Anker ausgebreitet,
ich hab ihn oft darum beneidet!
Bin stehn geblieben, stets bewundert,
hab ihn berührt, gesagt:
„Du bist schon hundert“.
Trotzdem immer noch fest, so flüsterte er zurück
aus dem Geäst.
Viele Jahre zogen durchs Land
als ich eines Tages meinen Freund,
den Baum, ächzend vorfand.
Er stöhnte oft so laut, er tat mir leid, hab
mir seine Wunden angeschaut und meinem
Augen kam getraut.
Vorbei, hab ich mir still gedacht,
so kam es auch dann über Nacht.
Zu Fall der Sturm ihn brachte.
Ich streichelte ihn nachdenklich und sachte.
Lang ausgestreckt liegt er nun da,
der einst für mich im Park der GRÖSSTE war.

Margarete Riedel, Strehla

„Frühlingserwachen“

Die Sommerzeit ist eingestellt,
der Morgen schon viel zeitiger hellt.
Wo man sich im Winter noch mal im Bette streckt,
bis über beide Ohren zugedeckt – das will mir jetzt nicht mehr gelingen,
wo draußen so schön die Vögel singen.
Was erst so grau ist, tot erschien, bekommt
jetzt wieder Kraft – so werden bald die Bäume blühn –
in ihnen steigt der Saft.
Die Wiesen sind schon grün und satt,
es ist ein Wunder jedes Jahr um jedes kleine Blatt.
Wir Menschen nehmen dies so hin,
als müsste es so sein.
Doch wie viel Kraft braucht die Natur für jedes Blümelein?
Ein Dankeschön im Stillen, dem Schöpfer dieser Erde.
Eine große Bitte an ihn, dass diese schlichte Schönheit
immer wieder wachsen werde!

Margarete Riedel, Strehla

„Die Perfektionstin“

Perfekt ist für sie ein Wort
mit sehr viel Gewicht.
Sie will den richtigen Zeitpunkt,
den richtigen Ort, das richtige Licht.
Sie ist immer auf der Reise,
rennt ihren Idealen hinterher.
Am Ende ist sie nicht schnell genug
und findet sich selber nicht mehr.
Ständig ist sie überfordert
von ihren Anforderungen an sich und die Welt.
Ihre Flügel reißen immer wieder,
wenn sich ihr etwas in den Wege stellt.
Immer und immer nur beweisen,
gewinnen und die Beste sein.
In ihrem Herzen hört man sie weinen,
denn sie fühlt sich oft allein.

Jessica Heiber, Mellingen


01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17

18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | 32 | 33 | 34

35 | 36 | 37 | 38 | 39 | 40 | 41 | 42 | 43 | 44 | 45 | 46 | 47 | 48 | 49 | 50 | 51

52 | 53 | 54 | 55 | 56 | 57 | 58 | 59 | 60 | 61 | 62 | 63 | 64