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Der „Dichterwettstreit 2009“
Ihres SonntagsWochenBlattes
„Ich“ Traum und Leben!
Als ich schlief und träumte
das Leben sei wie im Paradies
nur Lust und Freude.
Ich erwachte und erlebte, das Leben besteht aus Pflicht.
Also handelte ich und spürte,
die Pflicht wurde mir zur Freude.
Auch des Herrgotts Gebote einbeziehen ins tägliche Leben
und dankbar sein für gütiges Streben.
Das Du stelle man vor das Ich,
das lohnt sich.
Ohne Fleiß gibt es auch keinen Preis.
Darum wisse: Träume sind nur Schäume,
Träume sind keine Taten
deshalb wird ohne Ziel und Arbeit nichts geraten.
Das Leben trägt wahrlich ein ernst Gesicht!
Das meine ICH!
Erika Marx, Nauwalde
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„Ich“
Ich, nur ein Wort, das allein steht?
Ich, ein Lebewesen ein Geschenk des Himmels?
Ich, ein Gefühl eine Emotion?
Ich, das Wort klingt egoistisch
beschreibt jedoch mich selbst, aber nicht allein.
Ich, entsteht aus Gefühlen und Emotionen, wie jenen
der Euren, die das Ich das Geschenk des Lebens,
ermöglichen.
Ich bin Ich!
Ich ist ein Wort!
Ich ist ein Geschenk des Himmels!
Ich ist eines der tollsten Gefühle!
M. Unger, Hohenwussen
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Kennst Du mich?
Fast allen bin ich wohl bekannt.
Ich knüpfe schon manches schöne Band.
Seid ihr räumlich weit getrennt,
habt einen Termin ihr fast verpennt,
wirst du begehrt von liebenden Herzen,
plagen dich irgendwelche Schmerzen,
bist unterwegs mit dem Automobil,
brauchst Hilfe, noch bevor du am Ziel?
In jeder aussichtlosen Lage
helfe ich dir, nicht nur am Tage.
Ob in der Großstadt oder in der weiten Prärie,
ich kann dich rufen
mit deiner Lieblingsmelodie.
Weltweit wurde mein Netz aufgespannt
„Handy“ werde ich von allen genannt.
Erhard Gerson, Großbothen
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Mutterhände
Schau ich mir deine Hände an,
sie sagen mir sehr viel,
von schwerer Arbeit rot und hart,
dein Leben war kein Spiel.
Und legtest du sie in den Schoß,
um einmal auszuruhn,
dann fiel dir ein, es gibt im Haus
noch dies und das zu tun.
So schafften sie tagein, tagaus,
für sie gab es kein Ende,
sind nicht gepflegt und auch nicht schön,
doch ich liebe diese Hände.
Ingrid Rosner, Herzberg
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Abschied
Als du durch diese Tür dort gingst,
wusst ich, es ist vorbei,
mit einem Lächeln gingst du fort,
mein Herz brach fast entzwei ...
Hab unsre Liebe sterben sehn,
sie starb so Stück für Stück,
ich wollt sie halten, hab´s versucht,
doch dich bringt nichts zurück.
Was hab ich denn nur falsch gemacht,
ich kann es nicht verstehn,
dass du so einfach ohne Wort,
lächelnd konntest gehn.
Ich weiß, du kommst nicht mehr zurück,
es hätt’ auch keinen Sinn.
Ich brauche jemand, der mich liebt,
weil ich die Schwächre bin.
Ingrid Rosner, Herzberg
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