Der „Dichterwettstreit 2008“ Ihres SonntagsWochenBlattes

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Das Glöckchen

Das Glöckchen klingt so schön und fein.
Es läutet schnell den Winter ein.
Der Weihnachtsbaum steht schon bereit,
für die schöne Weihnachtszeit.
Der Weihnachtsklang, er klingt so schön,
wir wollen alle feiern gehn.

Alissa Kühn, Brandis


Gesundes Essen

Kommt was Rotes in den Mund.
Ist so groß und kugelrund.
Schmeckt so süß, so frisch und fein,
kann doch nur der Apfel sein.

Obst, Gemüse schmeckt mir fein.
Auch zur Milch sag ich nicht nein.
Werd ich alt mit diesen Sachen,
kann ich auch in 70 Jahren noch lachen.

Meine Zähne sind gesund
und mein Bauch ist auch nicht kugelrund.
Und nun ruf ich laut: „Juhu!“
iss gesunde Sachen du.

Alissa Kühn, Brandis


Kerzenschein

Es leuchten vier Kerzen im Zimmer ganz warm,
nun wird es bald Weihnacht, sogar auf der Farm.

Es freut sich aufs Weihnachtsfest Groß und auch Klein
und keiner will alleine sein.

Drum sitzen wir zusammen und freuen uns sehr,
nun kommt nur, nun kommt nur alle her.

Und ist einer fern, so denke ich daran,
wie schön es nur wär, wenn er hier sein kann.

Alissa Kühn, Brandis


Neujahr

Das neue Jahr, das fängt nun an,
dass jeder sich erfreuen kann.

Es bekommen manche miese Raben,
nur Pech, das wollen sie gar nicht haben.

Dem Sonnenschein bringt es viel Glück,
und wenn es nur ist ein ganz kleines Stück.

Viel Gesundheit und viel Freud,
wünschen manche liebe Leut.

Alissa Kühn, Brandis


Abenteuer – und doch zu Haus

Ich geh ins Land der Fantasie,
da ist’s so schön wie nie.
Dort breit ich meine Arme aus
und fliege über unser Haus.

Da schaut die liebe Sonne raus
und ruft ganz laut: „Komm flieg nach Haus!“
Doch ich flieg weiter über den Wald
und plötzlich wird es bitterkalt.

Meine Arme werden schwer
und sie fliegen gar nicht mehr.
Ich falle in einen großen Baum hinein
und rufe laut: „Oh nein, oh nein!“

Doch neben mir da ist ein Nest,
das liegt ganz fest in dem Geäst.
Da sitzt ein kleines Vöglein drin,
es schreit ganz laut: „Mama, wo bist du nur hin?“

Ich krabbele zu ihm hin ganz leis
und tröste ihn auf meine Weis.
Er kann schon fliegen, so klein, wie er ist.
Er bringt mich nach Hause
und ich fall auf den Mist.

Doch plötzlich merk ich,
dass die Sonne noch scheint.
Bin wieder zu Hause,
das Fantasieland ganz weit.
Doch das schöne Gefühl vom Fliegen so fein,
das nehm ich mit in den Tag hinein.

Alissa Kühn, Brandis


Sonntagmorgen

Stille noch im ganzen Haus,
die Sonne streckt die Fühler aus,
sie kitzelt meine Sinne wach!
Steh ich schon auf? Oh ja, ich mach’s!

Renn einfach los, die Füße tragen,
ohne nach Wohin zu fragen.
Die Lunge brennt, ich atme ein
und lass die Luft ganz tief hinein.

Finde mich am Waldrand wieder,
schon liege ich im Grünen nieder.
Höre die Insekten summen,
ganz entfernt ein Auto brummen.

Gedanken fliegen einfach weiter
und mir ist ganz leicht und heiter,
immer schneller sind sie fort,
schon an einem andern Ort.

Sonne streichelt Bauch und Seele
laues Lüftchen streift die Kehle.
Träume in den Tag hinein.
Das muss ein Stück vom Glück heut sein!

Monika Schumann, Süptitz


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