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Das Leben ist schön
Die Sonne am Morgen, auf dem Gras liegt der Tau.
Ein Blütenmeer duftet, und der Himmel ist blau.
Das Lachen der Kinder, irgendwo klingt ein Lied.
Ein Schnurren der Katze, und der Hund, der mich liebt.
Das Rauschen der Bäume, weiße Wolken im Wind.
Abendrot in der Ferne, und ein Traum, der beginnt.
Die Wärme des Sommers, lauer Regen, der fällt.
Einen Freund zum reden und die Hand, die mich hält.
Der Blick Deiner Augen, die mich wortlos verstehn.
Jede Stunde genießen - denn das Leben ist schön!
Marion von Thun, Grimma
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Das frisch bezogene Kissen sagt nichts von meinem Tränenfluss.
Und doch sollst du es wissen, ich sehne mich nach deinem Kuss.
Ich möchte einfach mit dir kuscheln und dabei deine Haut berührn.
Und dich wie in meinen kühnsten Träumen einfach mal verführn.
Nur eine Nacht auf Wolke acht, nicht auf Wolke sieben.
Wie oft hab ich daran gedacht das Gleichnis zu verschieben.
Es tut so gut daran zu denken, das es einmal werden kann.
Mich will ich dir dann schenken, du bist meine Frau und ich dein Mann.
Ute Deisinger, Wurzen
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Das Leben ist schön
Wahrlich keiner ist weise
Der durch das Leben rennt
Niemals ruhig und leise
Und keine Rast kennt
Wahrlich keiner ist weise
Der die schönen Stunden verkennt
Dreht er sich doch nur im Kreise
Und hat sich vom wahren Leben getrennt
Wahrlich Weise
Nehmen das Leben wie eine Sonnenuhr
Sind auch mal ruhig und leise
Und zählen die heiteren Stunden nur
Manfred Pfister, Schonungen OT Forst
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Frühlingserwachen
Laue Frühlingswinde wehn, brechen nun des Winters Macht.
Aus der Erde kühlen Schoß, sprießt frisches Grün ganz sacht.
Ach wie ist so groß die Lust,
nun zu wandern in die Weite
und das Herz schlägt in der Brust,
vor lauter Glück und voller Freude.
Das Erwachen der Natur,
ist ein kräftig aufwärts streben,
sehet doch in Wald und Flur,
bringt´s neue Kraft und neues Leben.
Es erfüllt den Mensch, das Tier,
sich am Quell Natur zu laben.
Alle lebend Kreatur,
genießen reichlich diese Gaben.
G. Hellmund,Polzen
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Der Angler
Will ich mal meiner Frau ausweichen,
gehe ich angeln zu den Teichen,
da ist es still rundherum,
sogar die Fische sind stumm.
Sitze da am Uferrand,
mit der Angel in der Hand.
Was ich fange ist mir recht,
ob es Karpfen oder Hecht.
Da, jetzt geht der Blinker unter
und er springt so rauf und runter,
die Angelschnur aufrollen tu,
was hängt daran ein alter Schuh.
Habe heute nichts gefangen,
kein Fisch hat an der Angel gehangen,
die Fische haben mich geäfft,
dann geh´ ich eben ins Fischgeschäft.
G. Hellmund, Polzen
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Warum immer gerade ich.....?
Mein liebes Frauchen kam zum Schluß,
dass Mann im Garten jetzt was tuen muss.
Schon der Gedanke dran tut weh,
mühsam erheb ich mich vom Kanapee.
Ein Blick in Schuppen, mir fast die Tränen kamen,
es fehlen Dünger und auch Pflanzensamen.
Mit mir allein, des Zornes voll,
ich zum Baumarkt mit dem Auto roll.
Schon eingepackt sind all die Sachen,
mit diesen schnell zur Kasse machen.
Beim Zahlen dann der Schreck, oje,
zu Hause liegt das Portemonnaie.
Oh Peinlichkeit, oh große Nöte,
in meinen Kopf stieg hoch die Röte.
Bloß schnell weg hier und ich schwitz,
traf mich vorm Ortseingang der Blitz.
Gott verdammt, so ne Sauerei,
hier stand noch nie die Polizei.
Zu hause ist man angekommen,
das alles hat ein mitgenommen.
Vielleicht fang ich mal mit dem Rasen an,
den man ab und zu mal mähen kann.
Zwei volle Stunden müht ich mich,
der Mäher gab kein Ton von sich.
Schon lange stand ich mir daneben,
ich hab dann alles aufgegeben.
"Na viel geschafft?", fragt mich mein Frau,
tja, das weiß ich nicht so ganz genau.
Zufrieden nun auf der Terasse,
ich mir mein Bierchen schmecken lasse.
Mich trifft der Abend-Sonnenschein,
so schön kann doch das Leben sein.
Ihr fragt, wer steckt denn hier dahinter?
Ich sag`s euch, ich bin`s wieder
Wolfgag Günther
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