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Graffiti-Projekt der Stadtwerke Riesa

Der Tisch im Klassenzimmer der Förderschule Lichtblick ist gefüllt von den Skizzen der Kinder, wobei sich  Auszüge oder Details jedes einzelnen im Gesamtentwurf wiederfinden. Der Tisch im Klassenzimmer der Förderschule Lichtblick ist gefüllt von den Skizzen der Kinder, wobei sich Auszüge oder Details jedes einzelnen im Gesamtentwurf wiederfinden. Foto: Stadtwerke Riesa

Riesa. Unter dem Motto „Energie auf meine ART“ veranstalten die Stadtwerke Riesa einen Kunstwettbewerb, der sich an die allgemeinbildenden Schulen in Riesa richtet. Ziel dieser Aktion ist, dass sich Schülerinnen und Schüler kreativ mit dem Thema Energie und deren emotionaler Bedeutung für das tägliche Leben auseinandersetzen.

Im letzten Jahr starteten die Stadtwerke Riesa den Aufruf an alle allgemeinbildenden Schulen, eine Trafostation im Stadtgebiet mit einem Graffiti zu verschönern. Dem Aufruf folgten fünf Schulen. Welche Schule beginnt, entschied das Los, welches öffentlich beim Sommerpressegespräch am 28. September 2017 gezogen wurde. Die erste Schule, die eine Trafostation selbst besprühen darf, ist die Förderschule Lichtblick aus Riesa-Weida.
Kurz nach der Bekanntgabe der Sieger-Schule ging es auch schon los. Im ersten Workshop-Teil weihte Wolfgang Prieps, selbst Graffiti- Künstler mit langjähriger Erfahrung und Mitarbeiter des Sprungbrett Riesa e. V., die Kinder in die Grundlagen der Graffiti-Kunst ein. Danach folgten einige Treffen, bei denen die Schülerinnen und Schüler ihre Ideen und Gedanken in Zusammenhang mit der Energie in Form einer Zeichnung oder Malerei zum Ausdruck brachten. „Wir haben die Kinder angeleitet und bei der Umsetzung der Ideen auf Papier unterstützt. Es ist immer wieder erstaunlich, welche Ideen die Kinder haben und wie kreativ diese umgesetzt werden.“, so Wolfgang Prieps.
Ein Höhepunkt des Projektes war das gemeinsame Treffen von Wolfgang Prieps, den Kindern rund um Lehrerin Frau Schubert sowie Vertretern der Stadtwerke Riesa, um die ersten Entwürfe zu begutachten. „Jedes Kind erläuterte den eigenen Entwurf und gab uns einen Einblick von der Entstehung der Idee bis zur Zeichnung. So konnten wir feststellen, dass in den Motiven der Kinder das Thema Erneuerbare Energie und Innovationen eine große Rolle spielte.“, so SWR-Mitarbeiterin Laura Pietzsch. Letztlich überraschte Wolfgang Prieps die SWR und auch die Kinder mit einem detailreichen Gesamtentwurf aus allen Zeichnungen.
Dieser Gesamtentwurf soll nun Anfang Mai von den Kindern selbst gesprüht werden. Jutta Schubert, Lehrerin für Kunst an der Förderschule, ist ebenso freudig wie aufgeregt: „Es ist toll, dass die SWR so etwas möglich machen, für die Kinder ist es eine völlig neue Erfahrung und gleichzeitig können sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Wir sind gespannt, wie das Motiv an der Trafostation wirkt.“ SWB