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Aus 3-mal „sehr gut“ wird GOLD

Mitarbeiterin Jacqueline Wundrak, Sandra Wiche und Stephanie Thomas (von links) bieten auch zum „Tag des Brotes“ am 15. Mai Frühlingsbrot, Roggenmischbrot, Vollkornbrot an. Mitarbeiterin Jacqueline Wundrak, Sandra Wiche und Stephanie Thomas (von links) bieten auch zum „Tag des Brotes“ am 15. Mai Frühlingsbrot, Roggenmischbrot, Vollkornbrot an. Foto: Pedro Willnecker

Riesa Matthias Jung, Chef der gleichnamigen Traditionsbäckerei, übernahm 1995, direkt nach seiner Ausbildung im Backhandwerk, die Bäckerei und hauchte ihr neues Leben ein. Seit 1888 gibt es die Familienbäckerei aus Oelsitz nun schon in vierter Generation. Mittlerweile mit 9 Filialen in Riesa, Oschatz, Mügeln, Ostrau und Döbeln.
Anfangs stand ihm Großvater Kurt Jung mit Rat und Tat zur Seite, weihte seinen Enkel bis ins hohe Alter von 95 Jahren in die Backkunst ein und vererbte ihm die alten, traditionellen Rezepte, nach denen noch heute in der Bäckerei gebacken wird. „Zum Beispiel unser Mischbrot“, erzählt Bäckermeister Jung. „Das ist ein reines Natursauerteigbrot, bestehend aus Roggen, Weizen, Wasser, Hefe und Salz.“ Besonderen Wert legt Bäckermeister Jung auf Qualität und die Regionalität der Inhaltsstoffe. So bezieht er zum Beispiel die Eier vom Großenhainer Geflügelhof. „Ein gutes Brot will Weile haben“, so Matthias Jung. „Mindestens 20 Stunden vergehen, bevor ein Brot knusprig und duftend unseren Backofen verlässt. Aber diesen Aufwand schmeckt man.“ Und so bekam die Bäckerei Jung bereits mehrfach Auszeichnungen vom Deutschen Brotinstitut e.V. Berlin. Erst im April wurde das Weizenbrot mit „sehr gut“ bewertet. Roggenmischbrot und Vollkornbrot wurden bereits bei 3 Prüfungen in Folge mit „sehr gut“ bewertet und bekam nun das Prädikat „GOLD für hervorragende Backleistung“.

SWB/Karen Daum